589 SIMCHA SIMEON
SIMCHA Cohen, eiir jüdi-'cher Medicus, im Anfan-ge des >8 Seculi, war Raöbl zu Grodno, mit dessenCensur R. Israel« den Aaron Buch hnî zuFrankfurt an der Oder 170; in fol. heraus gekom-men. W.
SIMCHA ben Gerson, ein jüdischer Priester im 17Seculo, hat ein Buch de nominibu« propriis virorum& foeminarnm judncis ge chrieben, welches zu Vene-dig 167; in 4 wieder aufgelegt worden. W.
SIMCHA ben Nachman. ein pohlnischer Rabbine zuGrodno, im Anfange des 18 Seculi, mit dessen Cen-sur das Buch nroo roxax zu Berlin 1720 herausgekommen. W.
SIMCHA ben Samuel, ein Rabbine aus dem 12 Se-culo, hat Reloonla geschrieben, von denen einige inR. Meir Rotenburgtnßs responlis stehen. Sein V'pnliegt in der oppenheimer Bibliothec noch imManuscript. W.
51 M C H A, ein Rabbine von Vitry in Franckreich, wardes Raschii Schüler, und schrieb Cyclum Vitri, oderde cursu & motu planetaruin & orbium coelestium,
so in der oppenheimer Bibliothec im Manuscriptliegt, ingleichen cyclum paschalem, so gleiches In-halts ist. W.
3IMCOCKES (Johann), sonst auch Manerius ge-nannt, ein engellandischer Jesuit von Londrn, gebüh-ren 1609, lehrte zu Perugia die Philosophie, war über8 .Jahr lang Lstudiorum Prafectus in dem engellän-dischcn Collegio zu Rom, hernach Rector desselben, undpäbstlicher Pönitcntiarius, begab sich aber wieder insein Vaterland, wo er noch 1675 gelebt. Man hatvon ihm ein Buch Indagawr indeiessus betitelt in sei-ner Muttersprache. AI.
SIMEON, stehe Simon.
SIMEON, ein Bischofs zu Beth-Arsam, oder wir esdie Griechen nennen, zuArsamopolis inPersien,wirdzuweilen auch Simeon Sophirta Persa genannt, wurde510 dieser Kirche vorgesetzt, und regierte dieselbe bis525 mit solchem Eifer, daß er auch verschiedene edlePersianer bewog, den christlichen Glauben anzuneh-men ; ward aber bey den Rechtgläubigen verdächtig,indem er das Henoricum Zenonis annahm j ob manwol auch keinen zulänglichen Beweis anbringen kan,daß er in der Lehre ein Monophysite gewest. Manhat von ihm eine Schriffc unter dem Titel Anapho-ra, welche noch lyrisch vorhanden, von RenauvotaberIlrurg. orient. T. 2 lateinisch ans Licht gesiellet wor-den; ingleichen eine Epistolam deßarluma, Ep. Ni-sibeno, welche Assemann in seiner bibl. orient, t. 1syrisch und lateinisch drucken lassen. Als.
SIMEON de Cailla, siehe Eldari.
SIMEON bar Tsemach, siehe Simon ben Ze-mach.
SIMEON voran, ein Rabbi, lebte im Jahre der Welt
SIMEON
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5151, und schrieb viele Bücher, worunter vornebtMagen Avoch & Schealot. G,w.
SIMEON von DurHam, oder Dunelmensis,nedictiner, Mathemalicus und Hlsioricus,^wa'centor der Kirche zu Durham, und P> ofcssorford, continuirte L»eva engn che Historie bw 4und setzte einen historischen Bericht hinzu von'^vorhergehenden Seculis in 2 Büchern, unttr v^^tel de gellis regum Angll*, die nachmals-ehexam fortgesetzt; schrieb auch de Jjl
Eboraci; de oblidtone Dunelmi ; und flor*** 1 jlldie Mitte des 12 Seculi. Die-e Schrisicen ^Seldeni collectione decem hiilonco um An? .$1
deren Vorrede er satcsame Nachricht vongiebt. Im Manuscript sind von ihmde paslionibus SS. martyrum Echeiberti & jglifl 8 'abbreviationes nialmeiburienies; Epistol® ? gC c\i'rum. Die ihm sonst noch beygelegte iniìor"
ÜL dunelmenii>wird mit mehreremGründete« ^goto zugeschrieben. Fa. Pit. Bai. Vo. y; ja'
in Dill’, de vero autore hiilorise ecclefid» gjflinelmeniis, prsemisla Seldeni operibus con)editis. ^jt
SIMEON ben Jochai, ein Rabbine, war tiu^.j,salvor Zerstörung des Tempels und der Stadtlem gebohren, lebte noch im Anfange des a>w^ ^o-culi, und wird von den Jüde» Scincklla |ïl|
phecae, ingleichen lumen magnum genennet- . sl ||ä
ein Schüler R. Akibhä gewesen seyn, und sFurcht vor dem römischen Kayser 12JE ,' a 0 fHöhle aufgehalten haben; allwo er viele 2>e e ^gen über allerhand göttliche Dinge gehabt,dann seinen Schülern mündlich vorgetragen, ^ #in die Feder dictirt. Diese letzter» sollen d<‘gefchr 60 oder 70 Jahr nach seinem Tode d°n^Fschiedene Abhandlungen gesammlet, und da ,
te Merck, Sohar, oder Spiendor genannt, da ^ 0
fertiget haben. Da aber dieses BuchSeculo gefunden, oder bekannt gemacht ^hat solches unter andern I». Morinum v heiiilssdaß er das gantze Sohar, so viel ncmlichben annoch vorhanden ist, vor ein untergc>und erst in dem 10 Seculo verfertigtes . mi ^ten; welche Meinung iedoch bey den we > a jilehrten Beyfall gefunden. Die Juden betber zum theil, daß hier und dar dcm Dueyrzugesetzet worden, welches in den älteste"nicht anzutreffen ist; daher einige behaup > eses Merck'zwar schon in alten Zeitenbey aber von verschiedenen Urhebern ausgedurch die Länge der Zeit mit vielen ste"vermehret worden. Die Zeugnisse ü0 il * jiiund vor die Wahrheit der christlichenche darinne vorkommen, hat Lhriftia» faeinem Programmate, unter dem Titel: re \i $' 1 ,
R. Simeonein 61. Jochai, auct. libri So 'fuisse Chriliianum, ordentlich zusaNlMe" si>"