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piade, 406 vor Christi Geburt, im 88 Jahre, undzwar, wie man sagt, vor Freuden, weil er im hohenAlter durch eine seiner Tragödien den aufgesetzten Preisgewonnen, welche Ehre er vorhero 2; mal erhaltenhatte. Nach seinem Tode beschlossen die Atheniensecihm jährlich zu opfern, nannten ihn Dexioncm, ^undbaueten ihm zu Ehren einen Helden- Tempel. SeinEnckel gleiches Nahmens, schrieb auch Tragödien.PB. S. H. Fa. Gy.Thom.
SOPHRONIUS, ein Kirchen-Scribent, und Pa-triarch zu Constantinopel, florirte um ggo, schrieb, alser noch ein Knabe war, de laudibus Bethlehem, nach-gehends äs lubverlione stände Serapidis, it. de vir-ginitate ad Eustodiium, und vitam Hilarionis Mona-chi, übersetzte auch unterschiedene Wercke des -Hiero-nymi, der mit ihm Freundschaft gepflogen, ins Grie-chische, davon noch dieNebersetzung desLatalogi fcri-ptor. ecclesiasticorum, und des libelli de vita evan-gelistarum vorhanden, und 1529 mit Dejid. Erasmischoliis zu Basel in 4 heraus gekommen; wiewol un-ter andern Joh. Vsßius diese Uebersetznng dem 8o-pbronio nicht zugestehen wollen. L. Vo. Fa.
SOPHRONIUS, ein Bischoff von Jerusalem, ge-bohren zu Damasco in Syrien, war anfänglich einSophist, nachmals aber ein Mönch, und wurde nachModests 629 Bischoff zu Jerusalem. Er war eingrosser Feind der Monotheleten, und schrieb deshal-ben an den Pabst Hsnorium, ingleichen an Sergiumvon Constantinopel, welche die Patronen dieser Ketzerwaren. Er verfertigte auch das Leben der heiligenMaria vonAegypteu, welches auf dem 7 allgemeinenConcilio zu Nicaa 787 wegen der Bilder-Verehrungausgewiesen, und in den Acti-, SS. 1.1 April gedrucktworden, wiewol ihn Papebrochius nicht vor den Ur-heber halten will. Ferner ein Lärmen anacreonti-cum de Simeone sene, Lhriilum suscipiente, welches2>iiatlus in dem Buche de Simeonibus heraus gege-ben. Hierncchst sind von seinen andern Schriffteneinige Fragmenta noch hin und wieder anzutreffen, alsde laboribus, certaminibui&pe.egrinationibusApo-stolorumPecri &Pauli; de baptismale Apostolorumjde encomio S. Joarmis theologi & evangelistae 8cc.
Er starb 656, oder vielmchb, wie es wahrsck-einlich ist,6z8. AS Fa.
S O P H R O N I U S, ein Poete von Syracufa, lebte un-ter dem Xcrxe in der 75 Olympiade, und schrieb Mi-mos viriles & foemineos. Dessen Schrifften hat pla-ts so hoch astimiret, daß man selbige nach seinem Todeunter dessen Haupte gefunden. Es ist aber von selbi-gen nichts mehr vorhanden, bis aufcinige fragmenta,die in Gretii excerptis stehen. Apollodorus vonAthen hat ein eigen Buch von ihm geschrieben, so aberauch verlören gangen. At. Fa.S. Vo.
SOPING (Gottfried), eitt niederländischer Thcologus,war zu Bolswarden in Westfrießlaud Prediger, undeiner von den Deputirten, welche 1612 wegen der re-monstrantischen Streitigkeiten an die General Staa-
SOPRAN!
SORANG8
6P
ten abgeschickt worden. Er starb den goN^v-im 42 Jahre seines Alters, und hinterließ
ticam responlionem ad libr. anonymi, q ul - pie-Bona Fides Sibr. Lubberti, & ad Hugonis 0 \\irarem, so aber erst nach seinem Tode hel'«n^l.es'meu; ingleichen Anmerckungen über Hesyc^ 1 .con, welche Lern. Schrevclius seiner Ausgab j { ,Verfassers einverleibet; chriüianam gemodeltclarationem «See. W, d. BB. 0(f
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SOPRAN! (joh. Hieronymus), ein Jesuit ^nua, lehrte die Philosophie und Theologie,Zeitlang verwirrt im Kopfe, starb endlich1629 den 11 Nov. im 57 Jahre, und i'djij 11ment. in libb.Regum; de re velliaria 8t de. , JtRomanorum & Hebrxorum ; de penston^^^rspoliis Clericorum ; de alienatione rerum . j(>'sticarum ; Compendium vitre S. Franc. Xave „jtrpendicem ad opus morale Vmc. Filtucci> 1smum de irregularitate. W,d. AI. .-.rf
SOPRANI (Raphaël), ein genuesischer17 Seculo, war in der Historie und Mahl"hatte sich auch in andern Theilen der
wohl umgesehen, bekleidete die wichtigste«
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len seines Vaterlandes, schrieb im Jrallau^sp,,->
ralogum scriprotum Eiguria:; vitam Tom 3 j,iilevitas pictorum Ligurum; notas hiiìortc^ )>,rias genuenses & in vitas Liijurum iiluft rl
curlum defamilia foprana; gab auch /-W- A ü
sertationem, Cnsp. Maßa observationesin'?
Perlii Flacci, und vitam Marc. Ant..und starb noch vor 1680. Sein Leben, ^
ber beschrieben, ist den obgedachten vîtîsgurum, die nach seinem Tode gedruckt Ivbbeygefügt. Ol. f(1 ^r
SOPRARIUS (Johann), ein spanischer E ^l'<Poet, von Alcamssa in Aragonien, b att L , 61 °' psiudirt, practicirte zu Saragossa, lebte noM.^ “schrieb Commentaria in Sedulium; Pancs>^ch-» 'gelìis rébus Ferdinandi Régis catholici t«
Ant. .
S0R/EUS (Hugo), siehe Rosarius.
SO RAN US, ein Mcdicus, mit dem Bey«^ âcl'Slotés, weil er von Mallos aus Cilicie» .
West, hat nicht lange nach demdiejenigen irren sich, welche die isagogen j ^
dendi suluberrimam, die in der Colle“ 10 ^ <£p ^ (1 |rum antiquorum aldina unter des & ct ■ fpÜ?Nahmen stehet, auch der zu Basels528Alban. Torino heraus gegebenen ^ »
Scribeuten de re medica gleich zu Ansa«» ^
ist, diesem Soranus beylegen wollen- ,-ii>
SORANUS, dn Artzt von Ephcfns, '-Ne ^der P hob es Sohn, florirte zu Draja«ì en z.Zeiten im Anfange des 2 Scculi, pras $
Alexandrie», und hernach zu Rom.
jutoriis; defebnbus; dcfasciis; ce - C n ^i î l
gleichen 4 Bücher von der Seele, darin