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STROZZI
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und ward 154g Bischoff zu Beziers. Hernach erhielter eine Stelle im königlichen Rathe, und theils aufVerbitte desKönigs in Franckreich, theils wegen sei-nes Bruders, den der Pabft Paulus IV zur selbigenFeit brauchte, 1557 die Cardinals-Würde. Sodenn kam er zu dem Bißthum Aldi, und endlich 1566zu dem Ertzbißthum von Aip, worauf er zu Avignoni;/i den i4Dec. im 48 Jahre seines Alters verstor-ben. Man hat von ihm Vita di Filippo Strozzi, wel-ches im 8ten Tomo des Thesauri antiquit. Le hist.Italiae stehet. Pap.
STROZZI (Petrus), ein Sohn Philippi, war zudem geistlichen Stande bestimmt, begab sich aber her-nach in frantzösischen Diensten in Krieg, hielt sich sehrtapffer, wurde Marschall von Franckreich, hatte sehrwohl studirt, und pflegte die Etudia auch mitten un-ter seinen Kriegs - Verrichtungen fortzusetzen ; wieman denn in seiner Bibliothec eine von ihm verfer-tigte griechische Ucbersetzung des Julii Cafaris mit la-teinischen Anmerckungen gefunden. Er wurde 1558den 20 Junii in der Belagerung von Thionville er-schossen. HL.
STROZZI (Philippus II), ein reicher Florentiner,war ein Sohn Philippi I, und hieß anfänglich Jo.Baptist«, nahm aber nachmahls den väterlichen Na-men an, vermählte sich 1508 mit Llaricia, einer Schwe-ster Laurenrii von Mcdicis, Hertzogs von Urbiuo,weswegen ihn die Republic Florentz auf g Jahr ver-bannte, und auf 5 Jahr von allen Ehrert-Stellenaus-schloß. Nach seiner Furückkunft kam er bey der Re-public in solches Anschn, daß sie ihn 1515 an denKönig in Franckreich, Franciscum I unter andern De-putirten abschickte. Erwarauch.l;g;cinervonden-jenigen, welche LatharinamvonMcSicis, HcnricillGemahlin, nach Franckreich begleiteten. Nach die-sem war er ein abgesagter Feind ÄlepanSri vonMe-vicis, den der Kaystr Carolus V 1584 zum Hertzogvon Florentz erhoben hatte, und ruhete nicht, bis der-selbe r;?/ aus dem Wege geräumet wurde. Er grisauch wider dessen Nachfolger, Losmvm von Medicis,nebst andern Mißvergnügten, die sich sowohl als ervon Florentz weggewendet, zu den Massen, hatteaberdas Unglück, daß er die Schlacht bey Marone oderMontcmarle verlohr, und selbst gefangen wurde. Ersaß hierauf etliche Monate auf dem Schlosse zu Flo-rcntz, und nahm sich daselbst 1538 das Leben,nachdemer mit der Spitze seines Dolchs an den Camin folgen-denVers des VirgilH eingegraben hatte: Exoriarealiquis nostris ex ostibus uJtor. Er worein überauswollüstiger Mann, hielt nicht viel von der Religion,und verführte diejenigen, so mit ihm umgiengen,zu vielen Lastern. Er hatte sich vorgenommen, Pliniihistoriam mmralem zu erklären, und zu recenstren,ohngeachtet beydes kurtz vorher von -Hermolao Bar-bars geschehen war, wiewohl diejenigen, so ihn genaugekennet,versich ern, daß dergleichen Werck seine Kräfteüberstiegen. L. Jov. HL.
STRUBË
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STROZZI (Soltlo ober Soldus), ein ^te um 1545, und übersetzte den Thucydideliänische. “ h((r ?
STROZZI, oder Strozza, (Thomas^fuit, gebohrcn i6zi zu Neapolis, edircev'eteil, Paneg^ricos, und andere Reden,
Buch de m/steriis christianse religions,
1652 Scip. Sgambati archivorum veterislibros 3, welche letztem 170z zuNeapolisttUgelegt worden. AI.
STROZZI (Titus Vespasianus), ein » c *
scher Poet, stand bey dem letzten MarE aFerrara, Leonello, und den z nachfolgeu^hre, ^gen, in grossen Genaden, hatte auch & ieihn der Pabst Paulus II mit dembcschenckte, der König vonSpanienabcr ^'^,1 'Ritterstand erhob, und ihm dieFreyheünem Geschlechts-Wapen 4güldeneLilicn ,
Er lebte noch 1505, und starb endlich, da )auf 54 Jahr gebracht hatte. Aldus J5Ü 1dessen und feines Sohnes Herculis Gedlwsammcn drucken lassen. Jov. Fa. ,STROZZIA (Laurenth), eine ÄoMi»l^,sEne von Capalle unweit Florentz, gebohrt' ]te '1514, war Lyriaci Stro;;á Schwester, )rem 18 Jahre lateinische und gricchilî ^Wk^iwelche von den grösten Gelehrten hows)den, und starb in ihrem Profeß-Haust10 September 1591. Man hat von ihr^ tz-liV"welche zuPrato 1587, zu Florentz i;8«/
1601 gedruckt worden. Là Teil!,de STROZZIS (Thomas), ein „r Î ^ií
Florentz aus einer vornehmen Famille,der Theologie, i542Vicarius zuNepeldcial vom gelobten Lande, wohnte in diepOrdens - Versammlung zu Rom in " \ jíe# |j ( f
Jahre bey, schrieb ein Confeíîìonale, i> 5 r 'pr ö 'zum Verlag des Samis Pagnini £ slC '‘ n t.auch des Cardinals Vio-Cajetani c ° m r ; 0 ra Z" "verbia, Eccleliasten & Esiice capita 3 P w( |
1542in folio herausgehen. Ecb. -,,fttS TRÜBE (Georg.), ein f ayserïicíjer
und Prediger zu Havelberg, führte in de'^ ,7^.|Orden den Nahmen N?usophilus, ^^tzjge ulo, und edirte unterfchiedne denckw' ^teil rc. Neu. wrose!?'si/
S T R U B E (Henr. Julius), ein Doctor,
logiä und General^Supcrintendens zu -w $
bohren zu Henrichstadt 1586 den 12 P|’
zu Wittcnberg und Helmstädt, schr'^.^, G en f,/>'
Dissertationes, als: in Prote vange* ioi , v . 0 tf' f15; de aeterna electione, in Zach. * : j|ti ä '
fia.ru. de peccato originis &c. ; deve E üC ”ris & fanguinis Christi prssentia i?j of iitöSolatium pro parentibus in luctu prcle**' 3 ’ ^ iris ; distèrt. de manfuetudine; de e, e^ül/^Predigt rc. und starb 1629 im Dcc. ' S*