Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
957-958
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§57 SYLLANUS

SYLM

hat von ihm eine Grammatícam graecam, welche Vos*sius fast allen andern/ die vorher geschrieben worden,vorziehet; ingleichen Noten über Cknardum , und ei-nige griechische Carmina. Hiernechst hat er sonderlichden Herodotum, Clementem Alexandrinum, Dionem Cas-fium , Jußinum Märtyrern, Tbeodoretum , DionyfiumHalicarnußeum , Apollonium Alexandrinum , Zofimum,Isucratem , Pausaniam, Andream Ctesareensem, ’ibeogni-dem,Arißotdis opéra ; historias roman* ícriptores iati-nos&gracos minores ;saracenica f. mohametica &c.wie auch das etymologicum grsecurn Lcc. mit seinenVerbesserungen u-ndAnmerckungen ans Licht gestellet,auch dém Henrico Stephans, bey Verfertigung seinesThesauri linguœ grscs, sehr wichtigen und ansehn-lichen Beytrag gethan, ingleichen cataloguai codi-cum grscoruin MStorum olim in Bibliotheca pala-tin*, nunc vatieana, aiTervatorum üerferitget, welchenletz ernman auch in D. Mieg'n monumentis pietatisfindet. Dessen LebensrBeschreibung hat Joh. Geor-ge Jungius 1745 zu Berleburg in 8 heraus gegeben.Ad. TeüT. Vo. BP.

SYLLANUS de Nigris , stehe de Nigris.

S Y L L ANUS (Junius), ein gelehrter Römer, musteauf Befehl des Raths des Magonis Pœni 28 Volum, deagrieuirura, ins Latein übersetzen- nachdemCarthagowar eingeäschert worden. JPlin.

SYLM (Georg.), ein Magister Philosophiä von Ham-'bürg, war anfangs Diaconus, Nicht lange darnachaber von 1656 Pastor zu Tönningen, schrieb den geist-lichen lVanversmann durch das finstere Lreuy-unvTodes. Thal, und starb aufdcr mit feinem Schwreger-Sohne gethanen holländischen Reise zu Norden inOst-Frießland den 16 Iunii 1661, im zzsten Jahr.

Mol.

8Y LM (Uelvic.), einLicentiatusJuris von Hamburg,promovirte zu Orléans 1677, wurde 169z in seinerVaterstadt Secretarius, 1702 Protonotanus, 1708Rathsherr, schrieb disp. maug. de privilegiis senum,und starb den ; Der. 1714. Mol.

SYLM (liier), war anfangs Vorsteher an der Peters-Kirche zuHamburg in seiner Vaterstadt, ibgoRaths-hcrr, wurde 1696,da erStadt-Richter war, von derBürger,chaft ab -, 1709 aber von dem kayserlichen Ge-stindteu wieder eingesetzt, schrieb hochstveranlassètcVorstellung und respective Ablehnung einer böslichausgesprengten unglimpflichcnDiffamation,Sie ver-meinte Urhebcrey der kayserlichen ;u Hamburg an-gebrachten Lommißion betrestend,und starb im Nov.1710, Mol. ;

SYLM (Nie.), ein Licentiatus Juris «ndPracticuszuHamburg in seiner Vaterstadt, wurde von dem Rathedasrlbst'1686 als ein Anhänger der Aufrührer ins Ge-fängniß gelegt, und 1687 nebst einer Geld-Strafe vonloooTthlr. durch Urthel und Recht auf io Jahr ausderStadt verwiesen, wider solcheSententz aber vomdänischen Rath pauli in einer Sehrifft nachdrücklichvertheidiget. Er hielte sich hieraus zu Glückstgdt auf,

SYLVA SYLVANUS

advvcirte starch und lebte noch 1708.

ihm disput. inaug. de singulari matrum jure- . ^da SYLVA, oder Silva, (Antonias), *'**^*«73$scher Jesuit von Aveira, gebohren ifioi/lch^ygt^die Rhetoric und Humaniora, und eben stMoral-Theologie, gab auch vieleJabre einen v ^itab, und starb zu Santarein den 18 Aprili)at von ihm in portugiesischer Spracheviras S. Franc. Xaverii act* in Indiis. Ah Ade SYLVA (Beatrix), ein Frauenzimmer âîî

galt, hat um 1490gelebt, und einenNon"^^lE

Gonceptionis b. Virginis Marias gestistfi'L^l i>aImiocentius VIII confirmirt, und ihmCistercienser vorgeschrieben, wiewohl sie ütz°Aufsicht der Franciscaner stehen.

SYLVA (Eduard), siehe Silva. ^ 0 1

de SYLVA ( |o.), ein portugiesischerJesuitd

bon, starb zu Goa,wo er die Humaniora31 May 1624,im25Jahr. Manhatvonstlicreras provincias goanas anni 1623. Ai-de SYLVA (Jo. Menelius ), stehe Amadeus. ^de SYLVA ( Tristanus ), ein Spanier e 0Rodrigo zu Ende des i;Seculi, hat dess« A nt 'Ferdinandi Catholici & Ifabell* geschl^brFa. '

SYLVAGIUS (Joh.), insgemein SauvE^.^ein Niederländer, war anfangs Professor 4 “ „t#ven, wurde hernach Eqves auratus,

Flandern und Cantzler von Brabant, zuletzBurgund und den spanischen Niedcrlandcw ' ^

7 Iunii 1518, im 74sten Jahr seines Ust, ^r->verließ llesponsa in jure, aliague ad p wnentia. Sw. ..yg

SYLVANIUS (Bartholomaeus),

Salone ansDalmatien,lebte in derMit" f«

li, und übersetzte des Galeni definitfones natrabilelibellum; de constitutione art , tsr ^.00 ieinigen andern Traktaten aus dem Gr>^&Lateinische, welche Uebersetzungen gröstenw yzu Basel 1549 in folio gedruckten cornaru > '

ge der gesummten Wercke des Galeni an;»" ,

Xe. nie*)’ j,!|i

SYLVANUS, oder van den Busch, (A>e?^s,M.Flandern, lebte um i;84am königlichHofe, und schrieb unrecueil des dtimesiliup p r cd sl ! ■discours poétique des miseres du monde; ß ß ^00giqties; Enigmes françaises ; P aritbmetnppoèmes <fct anagrammes &c. Cr. A. pSYLVANUS (Georgius), ein Medicus-Ua ; gjjhat Isocratis rhetoris 8Briefe, wie p 3 .

las selestas ins Latein übersetzt, und m >phrafi und scholiis 1685 zuLouden in iZ Y .:,■()lassen. AE.

SYLVANUS (Jo.), einSocinianer,war ^î'altzL^Prediger undJnspector zu Ladenbergs" * ßfiel lsachgehends nicht nur auf die P [in f (i« 1 ' 1