Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
959-960
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^ S *LVANUS SYLVATICUS

^eíanisrf ern ^ te auch deren Lehre mit der ma*sis <w ap® gleichsam zu vereinigen, und zwar die-^"lïïîs eines andern pfaltzi sehen Predigerszu reis«, "Äscher ihn auch bewogen,mit nach Spcycrdamahls in Gegenwart des Kaysers°uf ivurb^s H/"' Reichs-Tag gehalten ward. Hier-'Hcti)f ?c dieser zweyen Prediger an den türckischenboi, n II geschriebene Briefe dem Churfürsten^^cher fJv ^ ^^'derics III in die Hände geliefert,Í^fôttíniifi / Uel) ft »ach etlichen Mitschuldigen insî n»? letzen, und ihre Schrissten untersuchenwir beffrï, ^ Sylvani Papiren fand man einenschrieb.,/Hand, und zwar überaus zierlichVeitch(.^^‘»frfKtrîrctcraí, dessen Titel: rvahrgu ^brenntniss wider den drey persönlichen. l^'Uiet, yHwcy narueten Göyen. Zu dieser Schrifft^usex .lchSylvanus,konteauch ebensowenig als>M'espg„ "Znen, dass er sich mit den Lurchen in eineachr sxs,, oentz eingelassen, die sowohl wider die christ-k "béfs,,' al , é wider des Vaterlandes Bestes liesse.„ ® f n 2 o3n‘; kchapirte breustr, Sylvanus aber wurdeb-1572enthauptet. HL.

SYl V 4 T ^ S (Petrus), siehe Régis.tci ''^«r m^ s (Pättholomseus), ein Rechtsgelehr-fl,t sptosl>,f Padua 1533 aus einem edlen Geschlechte^erst s ^chbhrte auch daselbst schon 1555, wiewol-Hris J 7 ' darnach unter die dasigen ProfefforesLehrxss^^wmen worden. Nachdem er sich sowole we ^ . msPracticiren vor andern hervor gethan,^ gebrann'^^rschiedlichen wichtigen Gesandtschaftnii t und sodann von dem Rathe zu Vene-beehx.. -än de eines Ritters, rmd vielen Geschcn-J di IchJ ' ® a ‘ Pubst hätte ihn gern zum Audito-■n, allein er schlug nicht nur die-

li ^ djx senbetn auch andere grosse Vortheile

J llci| täebßf 0011 den vornehmsten Städten in Jta-a d?» „ ^»worden, und starb in feinet'Vaterstadtjv i Ur i5.Jiä° Seine Schrissten sind: Traft.

lc *s; Corr!° ne in personas 8c res ecelesia-

Sw»der verschiedene Theile des bür-kanonischen Rechts !c. W,d. Pa Pdes 1 -IG itc , n ,. .

dadlla^^ (Bened.), ein Medicus zu Padua,S- ^ ^asiae?d^» ^barthol. Sylvatici Sohn, lehrteî?^Hg,b„,^^ademie viel Jahre mit ungcmeinemss! A»seh,?ssîe sich durch seine glückliche Prapin gros-"ekiqn.s^ Vermögen zuwege, wurde von dem>nt& Rathe zum Ritter von St. Marcoc* e k Confr te * n der ersten Helffte des 17 Seculi,

ï« ntVlr * a s IV*. l ^ rum & relponlionum medicinaliumn, ZU aiss ^etbodnm confulcandi, welche Werckk8,°ì^rans a"", und 1662 zu Genf in folio zusam-

l6s2,im

^Wanb (-(ob ßenedictus), ein Medicus, vonl^tiu? "!g, lehrte als Professor Medicin» pri-°culi, schxss?P'a, florirkc gegeir Ausgang des 16de secanda in puuidis febribus fal*

SYLVATICUS SYLVESTER 96a

vatella ; de materia turgente & aneurismate ; decompositione 8c usu theriacs Andromachi; de uni-cornu, îapide bezoar, smaragdo & margarids, eorutn-que in febribus pestilentibus usu; de anno clir-nacte-rico ; controversias medicas ; Galetii historias médi-cinales enarratas ; Institutionem medicam de iis, quimorbum simulant, deprehendendis; hinterließ aucheinen Tractat de Collegii Mediolanenfxum origine,antiquitate 8c necefficace, so zu MaylaNb 1607 iss,4gedruckt worden. Re.

SYLVATICUS (Matthäus); ein Medicus, bestMantua gebürtig, stand als Leib-Medicus bey Ro-berto, eincnl Könige beyder Sicilien, in Bedienung,fiorirte in der ersten Helffte des 14 Sccult, und starb

endlich 1340. Sein Opus pandectirum medieina-lium, welches ihm den Beynahmen Pandectärius zu-wege gebracht, ist nichts anders als ein mcdiclnischesLexicon, in welchem er die zurArtzney gehörigen grie-chischen, arabischen und lateinischen Terminus derge-stalt erkläret, daß man, um selbige zu verstehen, ei»anderes Diäionarium noch nöthig hätte. Es ist sol-ches zum ersten mal 1474 zu Bononieu in fol. gedruckt,und nachmals zum öfter» aufgelegt worden; gleich-wol aber gehöret es unter die raren Bücher. DaßGylvaticus hicrinne des Demosthenis Werck de af-'fectibus oculorum, so heutiges Tages verloren ist, fastÜber 6o mal angeführet, solches hat Reinesius angc-merckek. Ke. du Gang# prsefat. ad Glossarium médiasIatinitatis. Fa.

SYLVESTER I, ein Pabst zu Rom, erwehlt 313,schickte 314 Deputirte zum Concilio nach Arles, ^umdir Sache derDonatistcn zu entscheiden, difputirre inGegenwart Loniiantmi und dessen Mutter Helena ineinem Concilio, welches er An. 31; zu Rom hielt, wi-der die Juden, welche Acta noch itzo vorhanden sind,und unter andern in Combefijii bibl. concionat. ste-hen ; schrieb auch Dialogum fi.v 5 ix.iv. Von seinenBriefen und Decreten trifft man verschiedene in Hat-duini conciliis und in Petr. Couftont epistolis roman.Pontificum an. Er starb 3);. den 31 Dec. Alan.Fa. C.

SYLVESTER II, ein Pabst, sonst Gerberrgenannk,aus Franekreich gebürtig, war in der Mathesi undandern gute» Wrifenschaften -sehr erfahren, wurde beydes Königs in Franckrcich -Hugonis Capcti PrintzenHugone,Hofmeister, und hernach Bifchoff zuRheims.Ob ihn nun wol Pabst Johannes absetzte, so gelaugteer doch hernach zu dem Bißthum von Ravenua, tmdendlich zur päbstlichen Crone. Er starb den 12 May1203, und ließ 160 Sendschreiben, welche Io. Lapt.Masson zu Paris i6n und du Lheine in Scripror.franc, drucken lassen ; feiner 3 Briefe, die er als Pabstgeschrieben, die in den Goncillls stehen; einen tr.de

fphsera; Sermonem de informatione epilcoporum,die beyde in MMllonii analectis befindlich sind ; einsehr schönes epigrantma in imaginem Sever. üoethii ;de arichaietica; de geometria; astrolabium; dasLe-Ooo 2 den