çói SYLVESTER SYLVESTRIS
den des H. Addberci, Ertzbischoffs von Prag, das inCanifii lection. antiqu. aber ohne des Verfasstes Nah-men bestiidlich, well es damit noch unausgemacht;libellum de i'angnine & corpore Christi, und einigeandere Dinge. Weil dergleichen Wissenschaften imio Seculo, da überall grosse Unwissenheit herrschete,ein rechtes Wunderwerk waren: so hielten der Car-dinal Lenns und andere mehr, ihn vor einen Zaube-rer. Es liegen noch unterschiedene seiner ungedruck-ten Schrifften hin und wieder in Bibliothecken. Sig.Mo. C. O. Sa. Jo. Dav,Kceleri âiiì'. de Gerberto ar-chiepiscopo.
SYLVESTER de Bdneoregio, ein Augustiner-Ere-mit aus dem Florentinischen, von Bagnarea, hatteden Zunahmen von seiner Vaterstadt, war 1469 Re-ctvr dch Collegii zuSiena, 1472 zu Rom, >477Pro-kurator seines Ordens, 148; General-Vicarius des-selben, starb aber noch in diesem Jahre den igSept.nach einiger Meinung in seinem Vaterland«:, undhinterließ Eract de canonizitione b. Simonis deTu-derro; Diicursu- de p ffione i.hristi; quasstionesthéologiens -, de nobilinte inceUeftus & voluntacis;de po emia generaridi in divinis; de subjefto théo-logie ,&c. davon aber nichts im Druck erschienen.Land. Fa. ElJii encomüst. i-ugustin.
SYLVESTER,'»cri Mayland, ein Dominicaner,lebte um 1420, und schrieb Traft, de ence & eslen-tia, ingleichen qjœstiones v irias, welche in dem Con-sente St. Maria Grariarum zu Mayland im Manu-skript auzutresten sind. Ech.
SYLVESTER Pierias, siehe Pleriax.
SYLVESTER Sguropuius, siehe Sguropuius.
SYLVESTER (Dominicu'.) ein Florentiner, am En-de des 14 Seculi, hat in Versen de inüdis & earumproprietaribus ; 10 ecloga. und epistolas, darunterauch viele in ungebundener Rede geschrieben. Fa.
SYLVESTER (Joh.), siehe Vester.
SYLVESTRIS (Bern.), siehe ßernardus.
de SYLVESERIS (Camiilus), ein Patricius bonRovigo, gebohren zu Padua 1645 den 14 Jun. stu-dirte zu Rovigo .und Padua, wurde an dem letztenOrte in seinem 20 Jahre I. U. Doctor, und nach derZeit zu Rovigo etliche mal Präsident in der Campa-gnia vecchia, Victualicn-Provisor, Syndicus, Ober-Aufsiher über die geistlichen Oerter, Damm-Richterund der Stadt Rovigo Deputirter, welches allda diehöchste Würde ist. Nach dem Tode desMarchese Iss-annis Laptistä MänfreSini wurde er 1692 Grentz-Jnfpector, kriegte auch Commission, die Felder dergantzen Landschaft Rovigo zu jchàtzcu, bey welcher Ar-beit er so viel unordentliche Brieftchaften in Ordnunggebracht, auch so viel mit seiner eigenen Hand verfer-tiget hat, daß man kaum glauben solte, er hätte infeinem gantzen Leben etwas anders verrichten können.Die Akademien de' Ricovran zu Padua, degli Animosizu Venedigs und die Arcades zu Rom nahmen ihn in
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ihre Gesellschaft auf. Er erlebte daszweye von seinen Söhnen, nach drey
gelegten Feldzügen, in einem mit den VcA« 5titenen See-Tressen nur dem Schisse St.
Lust flogen, für welchen Verlust ihn dieJt?"?, ycii^Grafen machten, ihm auch den Tribut , 3#für ein gewisses Gut seiner Familie vonerlegen müssen. Er besaß eine bewundern^ ^ ^htFertigkeit, alte Inlcriptione? zu erklären, >»>temsig, und achtete fast gar keinen Zeicvertr ^ihn denn seine Freunde beynahe nicht bewrs ^n^neu, eine Mustc anzuhören, oder sich ,mt ‘vUur« 1 ' 1 '! 1gehen zu ergötzen. Seine Liebe zu den,Alter „bverursachte, daß er eine vortreffliche Galtet! ^
ten Monumentis zusammen brachte, in sve L HMderlich die schöne Series von silbernengeschätzet worden. Er gab U Gmvenale e 1gttti con la domta modeßia in verfi volg I!Aiimcrckiingen heraus; hinterließ imManld hFrit degli anni del tnondo, welche 1729 ~ ,
heraus gekommen, auch von feinem ,i>cb
ins Latein gesetzt, und 1726 zu Leipzig gebt W
ine ïsttctn gefetzr, uno 1720 zu Leipzra jn 4^den ; /’ iftoria agraria de! Poleßue diNils in fvlivz Inrerpretativnem in ana %iXL e 172°cum, welche Johann listiva nach dessen „«st
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Rom tn 8 drucken lassen; Lettern Jbpra l“ziune degl imperatari romani, h/ro Mogü> & a> int$tie deün caja impériale, weiches Schreiben Nia" 0Giorn.de de’lecrerari d’itulia findet; einegE,,ßchzahl gelehrter Briefe und DissertationenHand Materien, und starb 1719 den 6 Ja», l» “yfQo an einem hitzigen Fieber. Dessen Lebenhà iPltva, nebst dem ietztgedachren AnaglE,„,jÄauch ip2Q lilid), Anaelo 3 ecji zu Padua ü, drutten la„cn. Gi. A, g, -
SYLVESTRIUS (lludolphm), eilt Ef stoBologna, stand zu Rom beydem Psbstdem Xl V und Elemente Vlll als Leib-Artztsten, storirte zu Ausgange des 16 Seculi, > '^Micron, Lardani Werck de sanitäre tuende i ^ k>15so in folio aus dem Mam, script heraus-SYLVIA, siehe Dobenecfcerin (Carl,. lVlarg )'SYLVIUS, siehe Silvios, und du Bois. r ^ jn*SYLVIUS Linceanus, einMedicus,vonLoU^Neapolitanischen, daher er seinen Zunahu-^^o-ten, lebte um i6og, und schrieb de hydripe^femper fiat ab hepare. . .
SYLVIUS Nimrod, ein Sohn Juli! d-'.-
zogs von Wurtemberg in Oels, gebohren A M2 May, war in der Historie und theologstw^^,ff-senschaften dermassen erfahren, daß er einê fl.ten zu ediren versprach, und starb 1664/ 16 w ^SYLVIUS (,Tneas), siehe Piu; II. . giftet^SYLVIUS, oder du Bois, (Andreas), en,
nedictiner- Ordens zu Marchiennes i" 5 e^ 0 ’,schrieb de rebus gestis & lucceffione
r«m ex familia naerovingica, welches Bug/ ** 0 (