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fenbarung und den Lehrsätzen des Christenthums titvgerichtet und verbessert werde» sollten, damit mandieselbe dieJugend mit völliger Sicherheit lehren tön-te. Indem er es aber solchergestalt wedervöllig mitAristotele und dessen Freunden, noch auch völlig mitdessen Gegnern hielt, kam er bey beyden Theilen übelan, und muste geschehen lassen, daß ihn einige inÜbeln Verdacht setzten,ja so gar öffentlich des Acheismibeschuldigten, von welcher Auflage ihn Hr. D. Jac.wi!h. Feuerstein in einer besondern Oistert. apologet.die er dieses Taurelli Synopsi metaphysices Aristocelisvorgesetzet, gerettet hat. Seine Schrifften sind:philosophie triumphus,£ metaphysica philosophan-di methodus; discurilones demundo adversus Franc,Piccolomineum; discurfiones de coelo adv. Piccolo-mineum 8c alios peripateticos ; de rerum aeternita-te; metaphysices univerfalis parres quatuor; em-blemata phyiico - ethica ; traft, de vita 8c morte ;methodus prœdictionis medicse; Alpes c selle, h. e.Andr.Casalpini monstrosa dogmata disculsa 8c excus-sa ; Synopsis metaphysices Arißotelis; Epistel« me-dicoe, welche Job. Uornungi eist« mediese beygefügetworden; annorationes in Opera Arnoldi Villanovani,
welche des villanovani 158*5 zu Basel gedrucktenoperibus beygefügt worden. Fr.Ad.B.
TAÜRER (Ambrosius), ein lutherischer TheolognszuHalle, florirte zwischen 1591 und 1598, und schriebvon mancherley erschrecklichen Wunder - Zeichenund Buß-Ruffern; Äericht wider den neuen bil-dersrürmerischcn carlstädtifchen Geist im Fürsten-thum Anhalt rc.
TAURER, ober Thaurer, (Mauritius), ein Medicusvon Gräfenthal in Thüringen bürtig, wurdezuJena1561 Medicinä Doctor,und das Jahr daraufAssessorbey dieserFacultät, trat aber kurtz hernach bey demLandgraf Philipp von Hessen-Cassel als Leib-Artzt inBedienung, florirte um die Mitte desi6Seculi,undhinterließ einige LonsiIia medica,dieIoh.Wittichiusseiner Sammlung mit einverleibet hat. Ei.
TAURINUS (Jacob.), einremonstrantischcrPredi-ger zu Utrecht, in der ersten Helfte des ryten Seculi,schrieb: Van de onderltnge Verdraagfaamkeit diesooxoelPredikanten, ah gemeine Lidmaten, niet tegenßaandeversebeidenheit van gevoelen en eenige Leerpoinéîen metmalkander in Lief de beboren te onderbouden tegenjaco-bi Triglandi reebtgetnatigden Chrißen; Naarder ope -ning dienende tot grondige aanxoyfinge van eenige mo-nieren van fpreken, wegen welcher Schrifften er in dieAchterklärt, und 1000 Gülden auf seinen Kopf ge-setzt worden; ingleichen kleine Wegwyzer unter demNahmen Gérard van Vryburg; Inhout van einig»brieven aangaande de beroerte binnen Amßerdatn an-langt vaorgeftjllen ; Lettgengeeß versehenen in ’# vitge-geve andtvoord daar op; Z edig onderzoek van eenigeIlandelingen in de maandt February in Gelderlant voor-gevallen; Weegfcbaal van de Oratie van de englischeAmbaffddeur Dtidley Cbarleton , met de Wedderleginge
TAURINUS TAUSAN
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van deselve ; Nasporinge boe de Print van ^ ril J (ll lasbescherming dezer Landen heeft aangenomen ,pel tegens de quade Lucbt van een spore tatging van de 1 opregte nasporing ; de trqagal’ .aanspraack aan de maagt van Hollant; Bloe^r , Lipf‘verscheide bloemen gephikt vit den Hof van desehe Contra - rcmonßranten ; wat tvonder oud ejfboe remonßrantscbe Predikanten reizen ett ftt) £
"V*' * uerrvtiju itfit-j + ijt 1 / C ttf littst t CrJ ►"
Jesuiten en Capucynen bezoeken; Notitien e P
scheid der Predikanten van Him wegen. Catt e!Ibibl. remonstrant. s ssr»'
TAURINUS ( Johannes ), siehe Joh 3I,n
de TAUROMINIO (Sebastian),
TAURUS Berytius, ein platonij'cher ^
von seiner Vaterstadt beygenannt, lebte rm pM-Kayser Antonino Pio, und schrieb de diflfei*" fc»losophias platonicx & aristotelicae; de c ° r ”§ t oici S !incorporeis; de dissensu Platonicorum ®comment, in Gvrgiam, it. in Platonetn, lllld “«ternitate. S. Gellius. Fa. Jon. Si0
TAURUS (Raphaël), ein Neapolitaner vo">^
Ditonto, lebte in der letzten Helfte des t 7 ^schrieb unterschiedene feine Comödien. T °‘TAURUS (Rutil.), siehe Palladius.TAURUSIUS, siehe Taruggi.
TAUSAN, sonst Tagescu genannt, Ood'l' .„Ilslutherische Prediger in Dannemarck, scW £ W#.
kinde einem Dorffc in Fühnen 1494/
Kloster zu Antwordtschov erzogen,zu Cölln, und begab sich, als er einigerheri gelesen, nach Wittenberg, hörte da^u / KissMelanchthsn, nahm zu Rostock die Mass' .«E
an, wurde darauf 1521 Lehrer an dermalpenhagen, aber nur eine fthr kurtzeZeit, in^Antwordtschov ins Kloster zurück w xK ' Jh&etf 1Mönchen darinne die lutherische Lehresich erst durch seine Predigten in grosse H'
gesetzt, privatim, und auch 1524 in einer >Abwesenheit gehaltenen Rede von der Rew E^,e»
zznd daß der Menschen Seligkeit aufChttll'
beruhe, mit solchem Nachdruck vorbrammeisten von ihnen die lutherische Lehre
Man sandte ihn deswegen zur Venvahru»s^^
borg in ein Kloster. - Er fuhr aber au«und brachte einige auf seine Seite. Kon > 9 ^ertheilte ihm 1526 einen Schutzbries/ . & l haihn zu seinem Capellan. Der Bischoss>t^t-Wiborg widersetzte sich zwar mit aller -W“ A». ^die Bürger nahmen sich des Tausans an. ^ward er nach Coppenhagen zum Prédis ^colai-Kirche beruffen, worauf dieReftrma^^hev (Fortgang hatte, indem rzZoeineUntcri „nt> jItTheile angestellet ward, woraufFreunde Freyheit bekamen.öffentlich G' /
1593 »ach dem Tode König FriesriM»durch die Bemühung des Vischoffs zu R' ^
nahe seine Prediger-Stelle genommen w* c