Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1031-1032
JPEG-Download
 

'VZl

Hieb

t ausch tauschin

allda bis 15 37 , daman ihn zumPrc-Theolog-« nach Rothsch-lb ber-ef;'Mief, s' hcniach ward er Bisch off zuRipemundver-vjr»à^eftsAmt bisi56i,da rrdenytenNovenrber

che2', Seine Schrifften, die er in dänischer Spra-taeiff.^setzet, sind: eine christliche Weste Kmder zufünf ä'-^utwort gegen denBischoff in Odcufte; d-eâiE'cherMosts ; von der pabstlichen Messe; /«/*tines)i® st c ° n ? mi a christiana ins Dänische übersetzt;klär», °î ^i über die Evaugelia und Episteln; eniei,r-îerllnà^ Leidens Christi; eine Erklärung des Va-ein ZkLund des Listen Psalms; verschiedene Liede--;auch Pon den Lugen und Wahrheit. Er liestthec. A^dmeslmManuscript. DänischeDiblio-

die(Caspar), ein Jésuite aus Preussen/ lehrterrkl2?^vra und Philosophie zu Wien und Prag,»lük «»5^ die heilige Schristt, war Dccanus zu Ol-Sul Mantzler der Universität, starb zu Prag den 26Vjt oric^ 6/ lm 52 Jahr, und hinterließ Fontes Sal-

W,(j ' rri acrem dolorosam ; fapienciam Christi. AI.

î^ohí 11 * 1 (Magdalena Margaretha), eine TochterHei, a-k"^aorge Tauschens, Stadt-Phy>rci zu Lü-ÄgeMren 1720 den 2 May, legre in ver zarteniösis^,. Fundament» in der griechischen und jranrPryfe' a,Sprache, und in derLatiuität hatte sie solcheHyd^'daß sie sowohl geist-als weltliche Bücherhielt thVp 1 ‘Ï/. gleich lateinisch hersagen konte. «Dieîlls e ^Uones oratorias uub iogícas, ucb(i fcCttCUpet C J ^brachten Elaborationett an vatiationibusw solch, »L ededis , Chrien und Briefen so werth, daßgern jemand betasten ließ. Aar. Cor-Í! 3 * 1 . G tsar, Virgilius und die Arithmettc,e ^Weit gebracht, waren nechst der Zeich-ihr angenehmster Zeit-Vertreib. In"Hr hatte sie etwas gethan, in der Geographie

Nie» ly 1 * auf den Charten nicht nur die Welt-Ge-

bet Avise, . V àrge, Chur-und Fürsten, nebstw'Wlctt Vf on l e auch selbige auf den Fingern"eà^re st,.,^ Osteologie des menschlichen Cor-des Sceletor"^uur mit allen Conjunctionen anei-ì ^uste iederzeit um ihr Bette hatte, son-hÄ^.bvr ih^alle memoritcr zurecitiren. Anderthalbdrevü?^^ hielt sie auf derBibliotheczuLü-welà ^Eel Stunden lang eine Rede von derschw 8 Und fäm "Urchgehends bewundert wurde. Soide^iehlich^'g aber ihr Gemüth war, so zärtlich undrk//?eeHost ^.l>er Leib, indem sie sich nicht nur mitgkkin^gemewî? ^ sondern auch wenig Schlaf hat-laiià^^ttte ^ ^ l>eö Morgens um 5 Uhr nicht läu-te K.?!ai sà??^n konte. Sie erduldete 8 Monatit&P ihrer Eà^anckheit an der Brust, und brklag-vras^Aheit nichts mehr, als daß sie ihrewias und logicas nicht fortsetzen kon-

TAUST TAUVRY ivzr

• te. Endlich starb sie 17z I den r/Junii, in ihrem 12Jahre. NZ.

TAUST (Johann Friedrich), ein Mitglied der frucht-bringenden Gesellschaft, in weicherer den Beynahmendes Trauernden führte, lebte 167z,und schrieb Glücko-Verwanvlung ver Verliebten rc.

TAUT (Johann), ein JCtus in Braunschweig, lebteum 1620, und schrieb discurfum de rerum publica-rum inferioris Saxonis illullrium perfecto regimine& statu.

TAUT (Tobias), einPHysicus und Medicus, geboh-ren in dtm dantziger Gebiete, allwo sein Vater einPrediger an der kàscmarckischen Kirche war, dienteetlicheJahr laUg als Feld-Medicus in Liefland undBraband, ließ sich hernach zu Leipzig nieder, practicir-te und las Collegia, harte in Theologicis besonderePrincipia, kam in vielen Jahren nicht in die Kircheoder zum Abendmahl, wolle auch solches auf seinemTod-Bette nicht geniessen, schrieb Physicam medicam,und starb 1722 den 28 Jan. zu Leipzig. Leb.

von TAUTENBURG, stehe Schenck (Frid,).

TAUVRY (Daniel), ein Sohn Ambrosia Tauvry,ei-nes Medici in der Stadt Laval in dem HertzogthumMaine, ward rbbygebohrcn, und von seinemVaterselbst in der lateinischen Sprache und Philosophie un-terrichtet, welches beydes er in seinen sehr jungen Jah-ren mit einer, verwundernswürdigen Geschwindigkeiterlernte. Eben dieser sein Vater lehrte ihm auch dieMedicin, und sendete ihn,damit er darinne desto voll-kommener würde, in seinem iz Jahre nach Paris,worauf er 2 Jahr hernach zu Angers Doctor ward.Nach Erhaltung dieser Würde kehrte er wieder nachParis, legte sich z Jahr auf die Anatomie, und nach-dem auf die Therapie, schrieb auch in dem 18 Jahrenouvelle anatomie raisonnée, und drey Jahre daraufseinen traité des ms die amens. Als hernach der Königden fremden Doctoribus die Praxin untersagte, warder von der Facultat zu Paris zum Doctore aufgenom-men, wodurch denn seine Begierde nach einer Profes-sion, die er von Jugend auf gehabt, vermehrt ward.Hierauf stellte er ferner 1698 seine nouvelle pratiquedes maladies aigués ans Licht, und ward sodann in derQvalität eines Eleve in die Académie des Sciencesaufgenommen, im folgenden Jahr aber bey der vondem König angeordneten Veränderung, zum Associeerkläret. Gleich darauf ließ er sich mit Mr. Mery inden bekannten Streit de circulatione sanguinis infœtu ein, und schrieb bey dieser Gelegenheit seinenTractat de la génération & de la nourriture du fœtus,

welcher 1700 im Druck erschien. Dieser Streit aberwar vielleicht Ursache an seinem nicht lange darauferfolgten Tode. Denn weil er einen starcken Gegnervor sich hatte, arbeitete er desto emsiger, und brach sichdabey viel vom Schlafe ab, ohne gleichwohl seine Pra-xin zu versäumen. Er starb 1701 an der Schwind-sucht, hatte einen sehr lebhaften und durchdringendenGeist, und besaß eine vollkommene und sehr ordent-