III 7 THEON THEOPHANES
soll genennet haben ; wiewohl Galenus von dieserTi-tulatur nichts erwehnet. Stephanus Byraniiuusgedeucket auch eines Artztcs gleiches Nahmens, derüber des Nkandri Theriaca commentiret; man weißaber nicht, ob er mit diesem eine Person oder von sel-bigem unterschieden ist. Ls.
THEON, einPhiiofophus und Mathematicus vonAlexandria, lebte im4 Seculo zu Theovofii des Gros-sen Zeiten, und schrieb: îxíutnv ac recensionem ele-mentorum Euclidis ; fcholia in Aratum , Comm. inmagnam Ptolemai syntaxin Und Comm. in Ptoletnaieanonem expeditum ; ferner, davon aber nichts mehrvorhanden ist, marbemarica; arithmetica; de au-ipiciis & voce corvorum; de ortu caniculs; deNi-liadscensu; Comm. in parvum astrologum. Er hatteeine Tochter mit Nahmen Hypatia, welche Gynesiusseine Meisterin in der Welt-Weisheit nennet. Die-ser -Hypatia Schrifften, die ebenfalls verlohren gan-gen, waren Comm. in Dtopbantum-, Canon astrono-micus und Comm. in Conica Apotonii Pergai. Einanderer Mathematicus, gleiches Nahmens, schrieb despiritibus. B. Vo. Soc. Fa.
THEON, von Smyrna, ein Mathematicus, von demman wahrscheinlich muthmasset, daß er zu PlutarchiZeiten, oder unter den KaysernTrajano und Hadria-ito, gelebt habe. Er besaß in der Mathematic einefeine Wissenschafft, und ließ sich sonderlich angelegenseyn, die mathematischen Stellen, welche sich in Pla-tonis Schrifften befinden, zu erleutern, weswegen ermit unter die Platonicos gezehltwird. Insonderheithat er de geometriaî arithmerica; musica; aßrono-mia , und endlich auch de harrnonia mundi geschrie-ben ; es ist aber mehr nicht, als was zub Arithmetikund Music gehöret, bisher an den Tag gegeben wor/den, und hat solches Iftn. Bullialvus zu Paris 1644mit gelehrten Anmerckungen ans Licht gestellt. BuU
liald. in proleg. ad Theon. Fa.
THEOPHANES, Mahler, dessen Laertrus ge-dencket, hat ntçì lyfinÇuKns geschrieben. Fa.
THEOPHANES, von Lesbos oder Mitylene, warein Mann von gutem Ansetzn, und bey dem Pompe-jo wohl gelitten, welchem er auch wider Mithrivatembeystand, und die Historie selbigen Krieges beschrieb:hinterließ einen Sohn, welchen Kayfer Auguftus zumIntendanten von Asien machte, worauf er bey Kay-str Tiberio in Ungenade kam. Vo.Taciru>î. Plu.
THEOPHANES, von Byzanz, ein griechischer Hi-siorien-Schreiber, lebte, wie man aus den Titeln seinerSchrifften muthmasset, in dem 6 Seculo. Es finddieselben Cornmenrarii derebus Justiniani imperato-ris; unblibri'X historiarum V0N 567 bis 577. pho-tius hat davon in feiner Libliorbeca einige Excerpraaufbehalten, und dabey gemeldet, daß Theophanesbesagte 10 Bücher nach der Hand noch weiter conti-nuirt habe. Er muß mit Theophane Jsaacio oderLonfesssre nicht vermengt werden. C. Fa. Han.
THEOPHANES, oder Gregorius Theophanes, mitdem Zunahmen Cerameus, ein Ertz-Bifchoff zu Taor-
l"
theophanes
mina' in Sicilien, von 1129 bis n 52, schrieb 62misten über die Sonn- und Festtags-Evangem'u ^che Lrancifcus Scorsus griechisch und eb
seinen Noreu zu Paris 1644 heraus, und Mne Nachricht von dessen Leben gegeben. ^ , „„£>auch noch viele seiner Homilien imhat Allarius derselben 5, die nicht in Scorst . (fbefindlich, allein aus der Insel Ehios aussu» »macht. Fa. Alias, Sim. Lam.
THEOPHANES Confessor, oder
Obçt Theophanes Isaacius, von feinem "j* „ ^4zugencmnt, ein Abt des Klosters Agri, ‘zu Constantinope! aus einer vornehme»muffe wider seinen Willen heyrathen, beruy»seine Frau nicht, sondern verließ solche naw
Zeit, und ward ein Mönch, vertheidigte M
rung der Bilder, und erhielt wegen d»tuber ^ter Verfolgung seinen Zunahmen. De»» “** ft »0*Bilder-Dienst nicht verdammen wolte,demKayfer Leone Armeno gefangen gesetzt/»"* z-e»daraufin Samothracien relegirt,allwo erauw° ^i2 Martii gestorben. Er schrieb Chro»osvon 28; bis 813, welche 1655 mit sstche"
befisil Anmerckungen Heraus gekommen; 'Qo»à { KCanonem epinicum in dominicain primai» ,geiimae ; wiewohl es nicht allzu wahrscheim > Skllldiese Schrifften Thcophani« achte Arbcrt >» jj a o.Leben steht in den Actis Sanctorum. c -
THEOPHANES Graptus, ein Bruder ^ ei«Grapti, lebte in der Mitte des yten See»»/Vertheidiger des Bilder-Dienstes, und wm j^ugen vom Kayser Theophilo in das Mea Cnachgehends aber 845 zum Ertzbischoff vo** ^ 0»macht. Er schrieb Canonem leu hymnu . mconstantem, in Theodorum fratrem, ^jt *****
Menxo der Griechen den 29 Dec. etl vtn ^Epistolam circularem ad Johannem Cy* 1 0 »»scopum de tormentis sibi, fratrique a The ^.gj n ibperatore illatis, welche beyde in Cotnbefip 1conßancinopoliranis stehen. C. Vo. O- #
THEOPHANES, ein Ertzbischoff î»
134 7, schrieb symphoniam V. & N. Tet -contra Judœos ; Episteln, und hymnu » 11tionem Deiparx, Fa. j. j(H
THEOPHANES, Ertzbischoff zu MA», “JSeculo, war anfänglich Bischoff $** 2 IÄstand bey dem Czaar pctro I im S*** ^718'',wie er denn auch unter dessen ReM»*^! 2>l^von der Nachfolge ausgeschlossenen 'V^ viW^petrowiy, um seiner virlerley Derbrecy-> l/s.urtheilen halff. Als nachgehends ^
seiner Würden entsetzet, und in ern
ster verwiesen worden, wurde er
Ertzbischoff zu Novogrod, ingleiche»> ^ M,
des herltgen Synodi, und al,o das
schen Geistlichkeit, da er denn auch l a
den rußischrn Kayser Perrum ll als den sM