Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1121-1122
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II2I

THEOPHILUS

THEOPHILÜS

von welchen allen aber nur noch einige Fragmentsvorhanden sind. Ausser diesen aber hat man nochvon ihm Epistolas palchales III, welche von s^ietoinymo ins Lateinische übersetzt, und mit dieses letzter»Wercken aufgelegt worden. Desgleichen hat auch.Morellus eine Dissertât. cujus rei homo limilis, un#ter Theophili Nahmen griechisch und lateinisch zuParis 1628 in 8 drucken lassen, die aberLhristopho-rnm, Patriarchen von Alexandrie», der in der erstenHelfftedes 9 Seculi gelebt, zum wahren Verfasserhat, unter dessen Nahmen sie auch in Bahrten Bibl.graec. stehet. C. B. Soc. Fa. Hie.

THEOPHILUS, ein Astrolvgus zu Alexandrien,schrieb im Griechischen prognostics ex astrologia adDeucalionem filium, welche in der kaiserlichen Bi-bliorhec zu Wien noch im Manuskript liegen. Es.

THEOPHILUS, einBischoffzu Aptiochirn, lebteim andern Seculo, unter desKayftrs Antonini VeriRegierung , war in det Philosophie wohl erfahren, undbekannte sich zur christlichen Religion, da er denn nachErste obgedachteWürde erhielt, und nicht lange vorseinem Tode 3 Bücher ad Ävtolycum defidechfistia-,norum & conrra calumniatores eccleii« Christian«verfertigte, welche zum öfftern aufgelegt worden.Hieronymus eignet ihm auch ein Werck zu, darinne eralles, was die Evangelisten geschrieben, in eins sollzusammen getragen haben; und heut zu Tage hatman unter seinem Nahmen libr. 4 commentariorumÜber verschiedene Stellen der Evangelisten in lateini-scher Sprache, die aber ausser Streit von einem neuernVerfasser aufgesetzet worden. Sonst hat er auch

contra Hermogenem ; conrra Marcionem ; cateche-tica und Comm. in Proverbia’ Salomonis geschrie-ben, die aber verlohren gangen. Seine libri III adÄvtolycum sind 1723 von dem Pastore zu HamburgJohann Christoph wolffen mit einer lateinischenUebersetzung und gelehrten Anmerckungen ediret wor-den. Vo. C. Fa.

THEOPHILUS, ttütt Brescia,hat dialognm de virasolitaria & civili geschrieben, ìpelcher 1503 zu Bo-logna in 4 heraus gekorümen.

THEOPHILUS, Bischofs zu Cäsarea im gelobtenkande, lebte zu Ende des 2 Seculi, und soll nach Da-ronii Meinung, Llemcntis Alexandrini Lehrmeistergewest seyn, welches aber ohne Grund ist. Er schriebReJanonem de decrero cssareensis synodi 196 depasemte, welche Buch,riut in' comment, ad Vicforii

- Aquitrmi canon, paschalem unter dem falschen Nah-men Philipp! drucken, Daluxius aber in seiner Col-lection verbessert wieder auflegen lassen. Jedoch sindverschiedene Gelehrten, welche dieselbe nicht für schterkennen wollen. Hie. Fa.

THEOPHILUS Cosmopolitanus, siehe Vöetius(Gisb.).

THEOPHILUS, von Cremona, aus dem GeschleckteFerrari, war ein Dominicaner in der sttzten Helfftedes IZ Seculi, und gab S. Thema Commentaria in

niOt

Arißotelis libros phystcorum, de cœlo & vw ^ 3 ,generatione 8 c corruptione, meteororuffi, . erlt i 3 ide senfti 6 c sensato, de memoria & rein'^ cslrlJ iiimetaphysicorum, de causis, ethicoruni,

&c. zu Venedig 1471 in foi. heraus; c 0 H e 'Propositiones ex omnibus Arißotelis °P eslb osl d)ctas, welches Werck £>en. Soncinas 14 93Verfassers Tod edirt. Ech.

THEOPHILUS Eugenius, siehe Eugen«»- (t;THEOPHILUS' Neapoliranus , ein 2 luAMönch und Docror Theologia, lebte »m v ~ jjf1513, und schrieb einen gelehrten TractatPhilosophie. To. , , r «u*

THEOPHILUS Patavinus, ein Dominica»dem 16 Seculo, hatte den Zunghmen v ^Vaterstadt, und schrieb Compendiurn ° mnrum Hier. Savonarola, Ech. . /CyH')'

THEOPHILUS Philirenus, siehe Ta PP%LVp*'THEOPHILÜS, mit dem BeyuahmenJ^ Ftharius, ein griechischer Mönch, lebte nn 7 ' 7 . j„ dudie Zeiten des Hcraclii, und war nicht auaristoiellschen Philosophie, sondern auchney-Kunst kvohl erfahren. Von seinen #ist der Libellas de urinis, welcher am miöThoma Gvidotio 1703 zu Leiden 0 nt N'îteinisch nut gelehrten Noten ans Licht M ^ pui'

den; libellus de exerementis alvi ; Tibet p(jii^

sibus, so unter dem Nahmen phüorhel u>reti gedruckt ist ; commentarius in HipP uC or is **rismos nebst seinen fünf Büchern cle c ° ”g,bl- f,mani fabrica, welche Io. Alb. Fabritius ' l"Vol. XII wider auflegen lassen, durch % (#*sannt gemacht worden; die Schriffc at>c *íe& lû Abus, lieget sowohl, als Pein. Tractat àe* .uc|lannoch im Manuskript verborgen, $ 0 e ,von dem Urin ein eignes und besonders Bu^iaM [Cden, ist auch der erste gewest, der die 8m>stium vasculosam bemerckt hat. Fre. v ♦ ^00THEOPHILUS (Christian), sieh« 83sen. (Thom.),

(*

\>0

THEOPHILUS (Joannes), siehe Casta 1 *"

THEOPHILUS (Nie,), gebohren 1 » SP?Ç1541, allwo dessen Vater, Nicol.an der MariemKirche war, studirte l u ^$$ 0 $Theologie, und hatte es darinne schon fsdaß man ihm 1565 ein Prediger-Amt 1 (

wolle. Allein er legte sich nach fernesauf die Rechte, setzte solche zu Jenafort, machte sich auch zu Speyer- denbekannt, begab sich hierauf an dem kayl w (wurde 1567 vom Kayser Maximilians 1 .

ten creirt und darauf 1569 zu Rostoer r

Juris gemacht. w... ^v,- -- , ,sens zu Hessen, war er erstlich gîotariu , ,

cretarius, und endlich geheimer Rath,

Landgraf in unterschiedenen wichtigen 0

An dem Hofe^ ^^lhe^rna^k