THEOPHILUS theophrastus
ftLh!Lft ín dänischen und pohlnischen Hsf^schickte.
wurde er auch 1576 Professor Juris zufllir* und abcrmahlsan den lächerlichen, en-
ê"und schottischen Hof geschickt, schrieb de restr-,.° rer >sibus ; de homieidio legitimo ; de tutela 7á u , r ‘ Verfls regülb j, ms antiqm ; de priviiegiPs stu-® Enigrammara; Caimina ; lies ein hyiorilchfcrlßt bon Danemarck und Constantinum im Mann-i J; Unb siarb an der Schwindsucht den 2 Npv.4,M, 6 Z J^hre. W, d.Vin-Mol. Seel.
v ica°, P ^ÏLUS (Olaus), hat 1573 pareneses dehaa°„ C Ru diorum henesta formatione zu Coppcn-
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ïtìE ^ H 0 R u S, siehe Ignatius Martyr.
Ç r{ ? PliR ASTUS, ein Philosophus, war von
dgz»„'^Ner Stadt aufbcr Insel Lcsvoö, gebürtig,wird
»« er,i emeuu 3 Hct) Ereùus zugenahmt, wurde IN (etisch-n Ak>a^"3eud dem Unterricht Licippi, eines crejttSrschjIdllssvphi, übergeben, und hernach nach Aryenhaben ' ^selbst er erstlich den plaroncm soll gehörtOlle,, ' "Ud hernach zu Arisiorelc kam, welcher ii)N vor1(1 fernen Zuhörern tlngemcin lieb gewann,seit, denAitrn haben gemeint, daß ihm dieserzuerst wegen sei, ter Beredsamkeit dentanm f.,- e °pbraftus beygelegt, da er zuvor Tyr-biacht êeheissen haben, welches aber nicht auege-ließ x ' • Als diriftoteles aus Athen fliehen muste,b»M Nachfolger in dem Peripato, undlödi^fraftus verwaltete solches Lehr-Amt ungemembebst ' '"d mit grossem Beyfall- Zwar neuste er auchHltoh " ctne Zeitlang die Stadt räumen, weilb>8 i öffentliche Lehren ohne besondere Erlaub-br>ix„ ths und des Volcks bey Lebens-Strafe ver-lange d. b ° ' Allein diese Verordnung, ward nichtS Us wiederum aufgehoben, und Thcophra-
starb ?» wöann seine Lectiones unermüdet sort. Er
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Ih» bvch alt war, Olymp. 12g, 3, und
tt lagt lìinem Tode die Ehre, daß ihn, wiet.' Cs m'bgantze Stadt Athen zu Grabe begleite-t^iter à^wurdig, daß er mit seinem vorbemcld-kü^ffthive^ zufrieden gewest, und sich über die Na-bi?^ tìtchf í v’s sie den Krähen und Hirschen, diebleiben d°s. M>urffen, ein so langes Leben verliehen;bn,^ doch ^bstetischen Alter so kurtz gemacht hätte,rh. lilch in à i länger Leben vonnöthen hätten,Er ^iey Wissenschafftcn vollkommen zu ma-8t»ci sie svi»? e>uch deswegen seinen Schülern dentttiT lasse» «K 1 ^tweder das Studlren gar unterwe-is.^ tkchte^, ^ hey Zeiten darauf sehen, damit sieì ^iüi» h . « möchten. Von ihm selbst rühmt” öss q'n fjj f die Zeit wohl angewendet; wie er
S >n seine„^" Tod einen steten und ungemeinensoll xx Errichtungen bewiesen hat. Hier-^Miether» 'ì. í)r freundlich und gutthätig ge-Er ^ bnd 2 her die Nettigkeit geliebt, und seinviel l von den Tyrannen befreyt haben,^ncyer von philosophischen und andern
THEOPHRASTUS THEOFHYLACTUS 1124
Materien geschrieben, welche aber meistens verkehrengegangen. Doch sind noch übrig libri 9 mild einFragment des 10 Buchesvon seiner Historia planta-rum: libri 6 von seinen! Merck (!e Laubig planrarum;liber de lapidibus; libr. de ventis; designis pluvia-rutn, ventorum, tenipestaris & ferenitaeij. ; de odori-bus; dfe vercigine; de laslkudinibus ; lib. de co-mœdia; de piseibus in licco,viventibus ; de igne;de sudoribus ; characteres feu notationes morum vi-tiosorum und verschiedene andere, welche unter- an-dern griechisch und lateinisch von Daniel HeinsiozuLeiden 1613 in fvl. zusammen heraus gegeben wor-den: Unter denjenigen, welche wider ihn geschrieben,siud sonderlich Epicnrus, und die Hure,Leonlium, wel-che zu Epícuri Secte gehörte,Jzu mercken. SeineCharacteres ethicos ^aí petet NeeOham am schönsten1712 jtt Cambridge, und nach ihm Joh. Lern. VePauw 1737 zu Leide» Heraus gegeben, Mr. dc laBruyere aber solche 1701 frantzöstsch, und Henr.Gally 1725 ins Englische übersetzt. L. BP. Laer.Stan. Fa. Jon. Henmann Acta Philos.
THEOPHRASTUS Paracelfus, siehe Paracelfus.
THEOPHRONIUS, ctii pcripatetischer Philoso-phus aus Cappadocicn, war dek Eunomianer Sectezugethan, und schrieb yv^xalus rï »«. Soe. So-
zomenus. Nicephorus.
THEOPHYLACTUS, Simocatta genannt, eingriechischer Historicus, war aus Egypten, nicht aber,wie einige wollen,- aus der Stadt Locrus in Grie-chenland, gebürtig, und florirte um das Jahr 612,unter dem Kayser -Hcraclio. Er war der christlichenReligion zugethan,wie man aus verschiedenen Stellenseiner Schrifften sieht, u»td bekleidete das Amt einesobersten Secretarii an dem griechischen Hofe. Er be-schrieb die Historie desKaysers Mauririi von 582 bis602 in 8 Büchern, worumer die 5 ersten von seinemKriege Wider die Persianer, und die 3 andern von demKriege wider die Avares und Sclaven handeln, wor-inne auch zugleich Nachricht von seinem Tode zu fin-den ist. Als er diese Bücher nach alter Gewohnheitöffentlich ablas, und auf die Materie von des Mau-ririi Tod gekommen war, wurde das Volck dergestaltgerührt, daß sie alle mit einander zu weinen anfien-gen. Die beste Edition von diesem Merck ist die pati-stsche von 1647 in fok. bey welcher auch C. Atm. Fa-broti glostarium befindlich. Sonst hat man auchvon ihm Epistolas moraies 49, rusticas 28, und ebenso viel Arnarorias welche unter andern mit seinen Q»»*stionibus naturaiibus zu Leiden 1596 in 12 heraus ge-kommen. C: Pho. S. Fa. PB. Vo. Possev.
THEOPHYLACTJUS, ein Ertz-BischofszuAchri-da in Bulgarien, von Constantinopel, wurde in sei-nem Vaterlande in allerhand guten Wissenschaffrenunterrichtet, worinne. er auch dergestalt zunahm, daßer einer der geschicktesten Leute seiner Zeit wurde. In, der damahls noch gantz hcydnisthen Bulgarey bemü-hett cr sich mir allem Fleiß den christlichen GlaubenAa aa 3 zu