Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1125-1126
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iiiç THEOPOLDUS THEORESBIUS

4« pflantzen. Man weiß nicht eigentlich, wenn erge-siorben; nur dieses ist bekannt, daß es nach 1071 ge-schehen. Seine Schrifften, in denen er sich stets aufden Lhrysostomum gründet, darinne er ungemein be-lesen war^ sind: Comment. in 4 Evang. A&a apost.Prophetas minores quatuor feil. Ofeam, Jonam, Na-hum &Habacuc; in epilsolas Pauli; epistols 75,die Joh. Meursius zuerst 1617 griechisch edirt, XNnc.Marinerius aber 1622 lateinisch vertirt, worauf siein den 18 Tomum der Bibl. Patrum lugd. gesetztworden; institutio regia, welche letzte man IN Bandit-~ri imperio orientis findet. Es liegen seine Commen-taria in epistolas Petri, Jacobi, Juds, Johannis; ho-milise; Or. adAlexium Comnenum; dialogus deac-cusationlbus Latinorum noch im Manuskript ÌN Bi-bliothcqven. 6. Pa. PL. O.

THEOPOLDUS (Joh.) von Hilpershausen, warerst Rector der Schule zu Zerbst, hernach Superin-tcndcus und Professor Thcologiä an dem Gymnasiodaselbst, und gab Aphorismus ex locisexaminis therr-logici Melanchtbçnis in verschiedenen DifputationibusHerarrs. 8s. a. ^

T H E O P O M P U S, ein griechischer Redner und Hi-

. storicus, aus der Znsul Chios, lebte zwischen der 9;

. und no Olympiade, zu Königs Philipp: in Macé-donien Zeiten, war der vornehmste unter JsocrmisZuhörern, und trug unter-allen Rednern, welche dieArtemisia, um ihrem verstorbenen Gemahl, dem Mau-ibio, zu parentiren, verschrieben, den Preis davon.Ja es war keine angesehene Stadt in Griechenland,in welcher er nicht mit grossem Applausu perorirt hät-te. Nachdem er sich durch seine Rede-Kunst sehr be-rühmt gemacht, legte er sich aus die Histore, worinneer nicht weniger Ruhm erlangte, indem er eine wohlausgearbeitete Historie von 58 Büchern verfertigte,die aber verlohren gegangen. Er wurde aus seinemDaterlande verjagt, und hätte bey nahe in Egyptendas Leben einbüssen müssen, indem, ihn der Königptolomäus, als einen Menschen, der sich in allesmischte, hinrichten lassen wolte ; wurde aber noch durchseine guten Freunde los gebeten. Ob er anJsocrare

. und Anvrone ein Plagium begangen, ist nicht gewißausgemacht. L. Ve>. Pho. Jan. Fa. Thom;

THEOPOMPUS, ein griechischer Poet, von Athengebürtig, war ein Sohn des ältern Theodor«« oderTheodor:, schrieb 17 oder nach anderer Bericht 24Eomödien, davon aber nur noch einige Fragmenta inGrotii excerptis übrig sind; ingleichkn Oclylleam,oder vielmehr einen Comrnentariurn über Homeriodysseam. Fa. .

THEORESBIUS (Joh.), einopfordischerTheologus,war in beyden Rechten sehr erfahren, und stand beyKönig Evuarv III wohl, wurde Ertzbischoss vonUorck, Cantzler von Engrlland und Cardinal - Prie-ster, schrieb Catechismum. doctrins Christians; lib.ad Ecclesiarum Patres ; contra monachos mendican-te?; und starb zu Aorck H74. Plr. 01.^

THEO Rillst U8 THERESIA lU *

THEORIANUS, ein griechischer Geistlich^X170 von dem Kayser Manuel Lomneno naast^jsnien geschickt, um XTorfefin, den aliacuieuundieses Landes, von der cutychianlschen S"tt »hen, und zu Annchmung der Lehre des cy»>schen Synodi zu bewegen, welche. Sacheglücklichen Ausgang hatte. Er beschrieb na>W ctl 0feine Verrichtung unter dem Titel : in

Norleii fuasu Man. Comneni habitutn ° e ^ eíl oá^‘Christo naturis, contra Eutychiaiiorüm & i"

letarum errores, Welches zuerst Jo.

Basel 1578 in 8 nebst andern dergleichen ^drucken lassen. C. Fa. Mo. .

THEORINGUS Lucernensis,{inCüpNtll!gab erst in der Schweitz einen Prediger ab,.w"nach in verschiedenen Klöstern Gvardiaw ; t3 0

ließ instructionem s. renovationem Ch fl ^

, ecclefiastici quam juxta prbpriam voC3t i°i! 1 ii](tI' 11ches Werckgen zu Lucern in 8 heraus gekow

Bononia Bibliotheca Capuccinorum. nrt&id* 1

T H E aS T E R I C T U S, ein Mönch J $M

Bithynicn, lebte unter dem Kayser jfrsti 1 ;,

im 9 Seculo, und hielt dem Nicet® Coninem Lehrmeister, die Leichen-Rede, die ve. stlateinisch übersetzt in den Astis Sanct° r - r yFa. .

THÊOTALDUS de Vernatiis, ei» 3 f tUmona, war nm 1177 Canvnicus daselbst-lehrten Schrifften sind verlohren gegangen- E8. T H E R E S I a, eine Nonne, gebohren den^ ô î1515 jtt Avila in Alt-Castilicn, begab M AstCarmkliter-Kloster daselbst, ließ eine» ^

vor die Religion von sich spüren, und best,- der Herr Jesus ihr zum össtern erfchienkw stachst 'len, das Kloster St. Joseph zuauch ohngeachttt vielen Widerspruchsgo Barfüsser-Carmeliten-Klöster, i4 ücr ß,

16 vor Nonnen hinterließ. Nachdem "

, ■ Jahr in ihrem Kloster zugebracht, starb st ^9 ^4 Oct. 1582, und wurde vorn Pabsi h

den 12 Mertz 1622 canonisirt. Unter s ^sü» ^

, ten, welche Arnold d'Andilly amfrantzösischer Sprach-1617 zu 3 '

trage», sind die vornehmsten: de tunaar ,

nobiorum; institutie^ie visitations ?calceatarum; Claustrum anims;_ viar \ e^anims gemitus amoris & meditationes ^ico^,

ditatio de amore Dei super cantienm ^ o(Si i!> lC ( f,

.. ' " * l Su'

V

epistols ; meditationes in orationew

Sie hat auch ein Buch von ihrem eig^ ^jcslfertiget, welches nach diesem gleichfad ^^.

;CPTw'**‘ ,

Jesu LNaria und Lranc. Ribera besch^^

Ant.

a S. THERESIA (Andreas), einS«t|«ÄVjchen, lebte um 1667, und schrieb-funere Nie. ComitisSerini; 0en »euer ^ tsie» Land-Burggraf; Streit-Schk'-nEhrenr. winder- , S-