Band 
Vierter Theil S - Z.
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1127-1128
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THESEUS THESSALUS 1128

llî7 Theresia thésaurus

*toïï?* ERESIA (Josepn), ein spanischer Carmeü-k^vnch im i 7 Sccn!o,von Almansageourttg,warZAgraphus seines Ordens, und schneb a. dédis-

* {h ltïte «naiaculat* coneeptiomsB. M. ■ |

' da ^ Die go de Jesus-, lieg «uchmr'^Etande: el tercero tomo à la hjstom de 1 »

hatte den 4 Tomum davon nebst,3 J^«f'bus Carmeli unter der Feder. Ane.bas j 1 E R ^SIA (Josephus), ein Jesuit zuMayntz,

& î6 73 geleL und ^m .5^°û combatumcn-

THb o^ aU Deutsche übersetzt.

Ä MENUS (Wenc. Steph.), ein Pohle, war

St U r b des Eonsistorii Assessor zu Prag, schneb

Ü ? ^uper XU prophetas minores ; Methodum

und starb den 19 Zebr. 1621, rm 56

àh (Jac.), siehe Termis.

rir^ EE ü1I8MLttbM5), siehe Novellus (August.).i 2 0N (Vkalis), ein Jesuit, gebohrm zu Lrmouxs^^vedvc trat in die Societät, lehrtev!l>rd r?" ^hetvric, Philosophie und Theologre, unddes Collcgii zu Montauban , » »in der Provintz Toulouse. Er starb zuschö °'K lb^7 den 25 Febr, und hat verschiedene

^vne Gedichte, als: 0eIobinumcoronatum; LbnV * T - P er antiques pâtres pr*signatum>]a n ^ Um mfantem, silentem, operantem; CalendasV\w ? as » Rupell* deditionem; Jordanem ca P '

i)eraus gegeben. Der Ritter Theren, \weines Parlaments-Raths zu Toulouse,it-r Capitain bey dem Regiment von Lancy,Tlitzo ^ un ftantzösischer Poet. L. Al. „

u>id iE?^ìi 8 (Carol. Anrj.ein DoctorTheologm,lichen îmttr, Sebohren zu Turin 1587, lehrte dlegetst,Ärb lichen Reckte an verschiedenen Orten,

vü ecci r ^ »655, und hinterließ ein Buch äs ?«-

Tz,^ ^Eicis. Al. w,d.

Ç '"«ûl,? RUS > oder Tessautus, (Casp. Antonius),^^"'cher JCtus, lebte um 1626, und schneb%. s Pedemontanas •, tr.de variadone & aug-w sietarum i Thesaurum quaestionum foren-

et ^tztere 1655 zu Grnf in fol. heraus

rin^U 8, Tesauro, oder Tesoro, (Emanuel),^ geschickter italiänischer Scribent, geboh-

^btì 8 il u Turin, lebte einige Zeit in dem Jesmter-'u>n tlr 1 " auch darinnr unter andern Elogia p C«sa-^ r ‘c Q ? jP'gwmmatibus, nnb im Italiänischen kan-verließ aber solchen nach emlgerZauritu°Zroß-Mister des CreutzDrdens St.^erch '' schrieb il Gannochiale mifiotehco , welchesZ 1 .* î u Leipzig lateinisch unter dem Titel ! à

K “* eni °fc distìonis herausgekommen; In-

N UNd Z'^uber er 40 Jahre soll zugebracht ha-

^ mitEm.Phü.Panealbl'Anmerckun,

7 w und 1688 zu Leipzig aus Licht ger

treten; delregno itltalia foito t Barbari, so Val. Casiirgllo 1707 zu Venedig mit Anmerckungen cdirt; histo-riam Augusts; Taurinorum; bella in Pedemontio1640 gesta, in italiänischer Sprache; Patriarchas, st.genealogiam JesuLInisti, und starb 1678 im hohenAlter. Seine Wercke sind für einigen Jahren nebstdessen Lebens-Beschreibung zu Turin in 3 Vol. in fol.zusammen gedruckt worden. AI. Mem.

THE 8 EU 8 (Ambrolius), siehe Ambrosius.

THESPIENSIS (Amph.), siehe Ampbion.

THESPIS, ein Tragödien-Schreiber von Jearia ausAttiea, florirte um das Ende der 6oten Olympiade.Zu seiner Zeit wurden die Tragödien durch ein ChorMusicanten und Täntzcrvorgestellt, welche unter wäh-rendem Tantze dem Baccho zu Ehren Loblieder sun-gen. Damit nun die Musicanten und Täntzer sieb einwenig erholen konten, und das Volck indessen einigeandere neue Ergötzlichkeit haben möchte, führte derThespis einen Astore,n ein, welcher zwischen icgli-chen zwey Gesängen einen Discurs von einer tragi-schen Materie wiederholte. Dieses Astoris Redewurde Episode genennet: weswegen einige diesenPoeten, den Erfinder der Tragödien genennet haben.Er versähe auch die Satyras mit Actoribus. AIs dieEpisode dem Volckc wohl gefiel, führte Leschyluszwey Astores ein, und Sophoclcs setzte noch den drit-ten hinzu, wodurch die Tragödie vollends zu ihrerVollkommenheit kam. In Grotii Excerptis findetman einige Eragmenca seiner Gedichte. Eaer. At. 8.Ea.

de THESSALIS (Jäc.), siehe Jacob de Ceslblis.

de THESSALONICA (Jacob), siehe Jacob deCestolis.

THESSALUS, Hippocrads Sohn, und DraconisBruder, welche beyderseits gelehrte Aertzte waren.Dieser Thessalus lebte mehrenthcils an Königs Ar-chelai von Macédonien Hof, und soll einige Bücher,als das 2, 4 und 7 Buch der Epidemion, welche un-ter des Hippocraris Wercken mit zu finden, inglcichcn

6 libros médicinales ; n^ioßsvTiKon ad Athenienstes

verfertiget haben, welche zum theil unter ^ippocratisWercken mit befindlich. Last. LIe. Ea.

THESSALUS, ein methodischer Artzt von Trallisans Lydien gebürtig, wovon er auch den Beynah-men Trallianus erhielt, florirte IM I Seculo zu Romunter der Regierung des Nerv, und machte um selbigeZeit ein grosses Aufsehn. Ob er gleich weiter nichtsgethan, als daß er die Lehrsätze des Asclepiades undThemissn in einigen Stücken reformiret, so gab ersich doch vor einen Stiffter einer neuen Secte aus,und meinte, er sey der erste, welcher die gesammteArtzneykunsi in so enge und doch zugleich höchst gründ-liche und dabey recht deutliche Schrancken gefastet,daß sie nunmehr innerhalb sechs Monaten könnegefastet werden. Er hielt über dieses alle Medicos, sovor ihm gewesen, vor ledige Ignoranten, und neunetesich selbst den Ueberwinder aller Aertzte. Daher ihnGgknus als den unverschämtestenEharlatan vorstellet.