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und ihm sowohl als seinen Discipel» die Titulaturder allergröbsten und unverständigsten Esel beyleget.Von seinen vielen Schriffren, welche nach GàiUrtheil mit der äussersten Unwissenheit und ärgstenSchmähungen angefüllet gewesen/ ist nichts mehrvorhanden; inzwischen sieht man doch aus dem vonLölio Aureliano und Galeno angeführten Extraktenso viel, daß er die innerlichen Kranckheiten aus demlaxo und stricto erkläret, und die purgantia über-haupt verworffen habe. le Llerc hat ihn vor denersten ausgegeben, der alle Euren bey seinen Patien-ten mit einem gtägigen Fasten anzufangen pflegen, da-her man nachgehends die ihm hierinne folgenden Aertz-te Diatritarios zn nennen gewohnt gewesen, klin.Last. Fa. Ke.
THESTORIDES, ein Schulmeister zu Phocäa inIonien, soll-Homers einige Verse entwandt, solchemit seinen eigenen vermischt, und in der Insel Chiosvor seine Arbeitausgegeben haben, daher nachgehendsdie Ilias yarva entstanden. Herodoü vitaHomeri. Fa.Thom.
THEVARTIUS (Jac.), ein Frantzose, war DoctorMedicinä zu Paris, gab Gvil. Ballonii Consilia medi-caj Epidemiorum Sc Ephemeridum üb. 2; Defini-tiones medicas; Comment, in libellum TheopbraßiAe vertigine heraus, und starb den 8 Sept. 1670, im72 Jahre. W, d,
THEUDAS, siehe Theodaz.
THEUDOINUS, ein Canonicus und Probst zuChalsns um 868, schrieb an Aimannnm, der in demKloster Alrivillar bey Rheims ein Mönch war, einenBrief, darinne er ihn um Verfertigung des Lebens 8.Memmii, ersten Bischoffs zu Chalons ersuchte.Er stehet in Mabiüonii analectis. Fa.
THEVENAU (Nicol.), ein Advocat zu Poitiers,florirte um 1559, und schrieb verschiedene juristischeBücher in frantzösischer Sprache. Cr.
THEVENAOT, siehe Tbevenor.
THEVENIN (Francilcuz), ein Chirurgus, von Pa-ris gebürtig, war ein berühmter Oculist und Opera-teur ordinaire bey seinem Könige, in welcher Bedie-nung er auch um das Jahr 1656 mit Tode abgicng.Seine Oeuvres , welche 1658 in Paris zusammen her-ausgekommen, bestehen aus einigen chirurgischen Tra-ctaren, wie auch einem DìBìonaìrt étymologique demots grecs servant à la medecine, welches letztere abernur eine kurtz gefaßte Übersetzung aus dem Buche desdes Gorris ist. Cle.
THE VENIN (Pantaleon), ein Doctor Juris vonCommerci in Lothringen, lebte in der Mitte des 16Seculi zu Pont a Mousson, uud gab Hierenymi Boi-sée historiam de vira Theodor. Bezae ex gallico inlatin translatant cum centone iuo de vira Bezas, in-gleichen poemaria de haereticis heraus. Cr.
THEVENOT (Melchifedech), ein Frantzose, begab
sich, als er kaum die Studia zu Ende gebracht, aus
THEVET
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grosser-Begierde fremde Länder zu sehe", gu#
hinweg; that durch etliche Landschafften "so 0Reisen, bemühcte sich den Zustand '
nicht selbst besehen kunte, von andern Per, ,forschen, und gab eine frantzöstsche Reflex 'nach der Levante heraus, welche gar he»/wird. Er hatte eine ungemeine Liebe zu 0 fund schaffte sich derselben eine so grslst Kil>l>°daß er, als er die Aufsicht über die koMg j? „ 2^“thec bekanr, versicherte, es fehlten in denStück, welche sich in der seinigen befände"' u fcriP‘,legte er sich einen grossen Vorrath von s" t£I1 rin allerhand Sprachen zu; wie ex denn ^genlandischen ungemei» erfahren was,
derselben mit vielen Kosten übersetzenPeß-
ses besaß cr etliche alte Marmorstä'
bey nahe 2voo jährige Jnscriptiones z» ' ^sie ^
Er bewarb sich um keine Ehren-Stelle",
doch auf seines Königs Befehl nachI""^
mit in das Conclave, hernach aber it«r
Envoyé nach Genua gehen, und starbt^
Jahre. Co. Jour. m
THEVET (Andrerem frantzösischeycAngouleme bürtig, begab sich daselbst l v ^den Franciscaner-Orden, da er den"
Grund im Studiren legte. Weil er ab«^liche Neigung hatte, sich in fremden bd c \Liihen, that er eine Reist nach Italien, ^
von bannen ferner über Piacenza und 7s .asche"..^,.der Insel Chio, von dar er mit dem 5 ,'à'pst Ljisandten 1549 vollends nach Eonst""
In dem folgenden Jahre suchte er « lt Pten Petro Gilles unter den Ruinen v ^ ^
einige Medaillen, welche Mühe nicht ga>war, und wendete sich bald daraus »il*
er aber durch widrigen Wind nach v. .«chschlagen wurde, und auf solche ArtistAthen zu besehen, Gelegenheit erhre•• j n 3 vl), [( |tlangte er doch noch in eben diesem „ndl
au, und schiffte folgends 155 1 naa h ',, it!f lic tLande, von wannen er erst 1554Franckreich kehrte. Hierauf reisete er frrtf jtfHerrn ve Villegaignon nach Drastnt^ohngefchr nach einem Jahre zurück, " yitsodann seinen Ordens-Habir mlt ® \ $
Kleidung eines Abbe; da er dcnn^ " mí 1Aumônier der Königin Larharin» v .gleichen Historiographus von ni
graphus des Königs wurde. Er st" t<
begraben, woselbst er kurtze Zeit z"v t
stellte, und die Arbeiter, wie man vo »
ber antrieb, daß sie damit eilen so* 1 , f sl ff t" i ^gemeiniglich Schuld gegeben, daß e.
Grad unwissend, unverschämt und | (t 28
ftn; da hingegen einige beuchten, ^ sehr AHchen aus dem Grunde verstanden, u . ^ ff jjtsprochen habe. Seine SchrW" '