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VAILO
VAIR
VAIRIE
VAL
nouveau genre de plante nommé Araliaßrum ; Operisbotanici majoris prodituri prodromus ; Botanicon
parisiense, vor welchem letztem man auch dessen Lebenfindet.
VAILO (Blasius), fúíje Vayllo.
V A J O (Franc.), ein spanischer Grammaticus vonDalentia, gab daselbst 1569 in 8 Institutionen gram-maticae latins lingu* heraus. Ant.
VAIRUS (Leonhard), ein Canonicus regularis St.Sophia von Benevento, Benedictiner-Ordens, lebtein der Mitte des 16 Seculi, wurde Bischoff zu Poz-zuolo, und schrieb drey Bücher de fastino ; 0 ratio-nes. To.
du v AIR (VVilheimus), ein Bischoff von Llsieux inNormandie, war den7.Mertz 1556 zu Paris geboh-ren, und ließ bald in seiner Jugend blicken, was manvon ihm zu gewarten hatte. Sein Vater Johannesdu vair, war Procureur général der Königin Latha-rina de Mesicis, und letztlich auch Maitre des Re-qvetes de l'Hvtel des Königs, hatte aber wenig ^rmbesten, daher sich der Sohn durch seine Qualitätenam meiste» in die Höhe bringen muste. Anfänglichwar er AdvocakusFisci, nach diesem 1584 Parla-nwnts-Rath zu Paris, hiernechsi l;94Rcqvetrn-Mci-ster und Intendant zu Marseille, auch wenige Zeitdarnach Staats-Rath. Der König Hcnricus IV
schickte ihn alS Abgesandten in Engelland, und weiler sich hierbey dem Staat zum besten sehr wohl aufge-führet, wurde er nach seiner Zurückkunfft obristrrPräsident bey dem Parlament von Provence, allwo ersonderlich mit Nicolas peirefcio gute Freundschafftpflöge. DerKönig Ludovicus XIII machte ihn 1616zum Groß - Siegelbewahrer in Franckreich, und gabihm zugleich die Anwartschaft auf die Groß-Canhler-Wucde. Obige Stelle verwaltete er auch mit so gros-sem Ernst, daß er lieber die Siegel wieder zurück ge-ben, als dem Marschall von Ancre zu willen seyn wol-le; er wurde aber 1617 nach dem Tode gedachtenMarschalls wieder in sein voriges Amt eingesetzt. An.1618 wurde er auch Bischoff zu Lisieux in der Nor-mandie, und starb den 3 Aug. 1621 zu Lvnneins inAgenois, allwo er sich in währenderBelagerung vonClerac. bey dem Könige aufhielt. Er war ein gelehr-ter und sehr beredter Mann, doch dabey überaus hartund hochmüthig; wie er denn auch unter die vornehm-tzen Rathgeber gezehlet wird, welche den König zu ei-nem Kriege wider die Hugenotten gereitzet. SeineSchrifften sind Ja Sainte philosophie i la philosophiemorale desßoiques ;exbortation àlaviecivìle ;laconjlan-te e consolation ès calamités publiques ; traité de s élo-quence française pourquoi elle ejl demeurée fi hasse,
welchen Tractat der Chevalier deGainteLroix in sei-nem tableau de l’orateur françois fast gantz abgeschrie-ben; s oraison d'Appius Claudius contre Anne Milan,
welche er, da gedachte Rede längst Verlohren gangen,nach seiner Art entworfen; discours für ce qu apresUt barricades on proposa au Parlament de la pari de Ja
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ville de s' mir avec k peuple av'tstr tWif de VEtat ; Supplication au Roi de la part l(f sfiettrs les prefidens conseillers qui etoient mWà la Baßille; fur les assemblées illicites; fr r ' a * f r tsdes garnisons de la Ligue ; exhortation à Id P a ’ /«<fée à ceux de la Ligue; Suafion de f Arrêt pf ^ p ysali que; repense Jous le nom d'un bourgeojd ^ ç íf ,ris faite à un écrit publié fous le nom de M r ‘dinal de Sega ; reponce faite à Messieurs ^ /-tés du Parlement de Paris fur la jfl W 1
Charge de Garde des Sceaux de France,
Histoire des Gardes des Sceaux de France ? ( j f t»Çois du Chesne gedruckt worden; Arrêts pro ^ fc(tRohe rouge au Parlement de Provence, deck» \ eli ,s &Zahl sind; discours de la négociation de fcltl''Bottillon &deSancy en Angleterre pour 1 ?gîte offensive ffs defensive contre le Rot es BJP * r /vie'eftìC; Testament, welches in dem gteu Tomo ç 3[í j e smoires de Mr. Vilieroy und trt der Histoire á sn 0 s ides Sceaux & Chanceliers de France stehet; "Remontrances fff oraisons funèbres, deren bt !l1in dem Leben Heinrici IV par Mathieu, ) !^ , j 0 que nC fdem Recueil des actions publiques ^ e r ^-
Françoise stehen. Seine Wcrcke sind verschktbt^"-,^und am vollständigsten 1641 zu Paris in fd*° s lißt""" "^"«ckt worden. Hiernechst hak er
s des Demofihenis, A-fchinis mit Ctc s. hf 0>che übersetzt. worinne sein Stylus
wen gedruckt wordenOrationes des DemosFrautzöstfche übersetzt, worinne seinmirtwird. ke. Sa. Nie.
de V /J RI E (Hieronym.), ein Edelmann
aus Franckreich, war ein Theologus,rrcus, wcc auch ein lateinischer und fmmnWnnb übersetzte den Livium, wie auch die Rtdeu aihueydide in das Frautzösische. Cr. Ve-VAIRLEN 1 US, Verlenius. .0
VAKE (Johann), ein Magister Philosophiebürg/erlangte diese Würde zu Leipzig [ 6 %tP1676 Diaconus, und i684Archidiaconusan^js,ttrs-Kirche in seiner Vaterstadt, hatteD- Mayer» rc. viele Streithändel, schrieb ßi (0 -ta pro relurrectione carnis ex lumine ratIO tjt;{ 5 i^babiii; 14 predigten über den 22 Psalm? VfL ,ten über Rom. V, i, 2 ; 2ln;eiaur.g bet desnung vorn Ursprünge der menschliche» . ^Entdeckung der Irrthümer und Reyereyc"■'Büchlein .• Rlugheit der Gerechten; .. $it«»s dem Lichte der Natur, daß ein Gott in
«>ie Welt regieret; die behauptete Freyhew^lder Sacristcy das Abendmahl λBeschreibung des Rirchenbanns in derlchen Riechen- Ordnung; nöthige Ehre»"'' ^jchulds-Rettung, welche ihm falsche a«ck
presser haben, nebst vielen StreitschrissteU/U'den 28 April 1709. Mol.du VAL, siehe Vallée und Valla.delaVAL (Ambrolius Pareiw), siehe P arcUS ' ^