IZ9; VALADES VALBONNAYS
sien aber hat er sich durch seine griechische und latei-nische Herausgabe der Operum Arißotelis ttt 4in folio bekannt gemacht, da denn auch seine synopsisanalytica dostr. peripateticae, ingleichen seine ancho-logia anatomica ex icitis Hippocratis & Galeni adlibros Arißotelis de historia, generatione Lc parcibusanimalium &c. anzutreffen. Li. HL.
VALADES (Didac.), einFranciscaner und General-Prokurator seines Ordens zu Rom,war aus Spanien,lebte um 1580, hielt sich eine Zeitlang in Indien auf,und schrieb rhetoricarn christianam, wie auch epico-men magistri sententiarum. Ant. Wa.
VALAND (Godofr.), gebohren zu Zerbst 1640, stu-dirte zu Wittenberg und Franckfurt, wurde ProfessorEloqv. und Histor. am Gymnasio zu Zerbst, hernachPros. Log. und Metaph. auch Ethices zu Franckfurt,war inTheologicis, in Doctrina Juris Naturä,in derlateinischen, griechischen, hebräischen und si)rischenSprache wohl erfahren, schrieb einen Tractat: denomine Jehovah und einige Disputationes, als: deQuiritium pheenicissantium interprète & germanisensus distinctionis inter jus gentium & civile judi-ce; de ipecisicarione scientiarum ; praetor e mediocivium judaicorum ante Mestùe impeiium universa-le non abscesturus, ex Genes. XLIX, 10; legis con-nubii, qus Levit. XIIX, 11, ex gentium jure refer-tur, genuinus sensus ; de congrestu regum victoris &victi, ex 1 Reg. XX, 33, 34; de homagio &c. undstarb 169t. Be, a.
V A L A NSI, oder Valnasi, oder Valenzo, (David), einjüdischer Medicus und Astronomus in der andernHelfte des 17 Seculi, hat ordinem Psalmorum, undin italiänischer Sprache Kalendarium judaicam aban. 1661 ad 1680 edirt. W.
VALAR^US (Jodocus), hatumi,39 gelebt, undQuintum Smyrnattm , wie auch Colutbum lateinisch über-setzt.
VALARESSO (Fantinus), ein JCtusvon Venedig,wurde zu Padua in seinem 25 JahreDoctor, verstanddie griechische und lateinische Sprache sehr gründlich,wurde Bischofszu Parenzo, hernach Ertzbischoff zuCreta, schrieb Commentar. de unitate ecclesise ; epi-1 koIas,UNd starb UM 1455. Pap.
VALASCUS de Taranta, siehe Taranta.
V A L A S C U S, oder Vas,(Alvarus),etn JCtus zuCoim-brainPortugall, florirtezu Ausgange des 16 Seculi,und schrieb decitiones & consul tationes; qusestionesjuris emphyteutici ; Praxin parritionum & collatio-num inter hsredes. Sein Sohn, Francise»», warauch ein JCtus, und gab nach des Vaters Tode et-liche von dessenSchrifften heraus. Ant.
VALASCUS (Sylvester), ein spanischerPhilosophusim Anfange des 16 Seculi, gab 1517 ein Buch dephyfiognomia in feiner Muttersprache zu Sevilienheraus. Ant.
VALBOblbkAVS (sso.Petrus Moret bon Bourcheîiu,Marquis von), Ober-Präsident derRent-Cammer von
VALBON NAYS
Dauphine, war ein Sohn Joh.petri von^ „>,!>nu, Dechants des Parlaments zu tZreiw
1651 den 22Junii zu Grenoble gebohren. ^ Mp
er zu Notre-Dame de Grâce en Forets bey ^bus Oratorii die Philosophie mit foldjctn ö* nedirt, daß er schon im i4Jahre mit Beym" pi»losophische Disputation halten können, tha..^s
Jahre eine Reise nach Italien, blieb ob"^I^aEMonat zu Rom, und etwas länger z«rD<n^ihn der damahlige frantzösische Gesandte bey äj«ccfentlichen Ceremonien mit sich führte. ^ #
Zurnckkunfft wölke er noch andere Reisen ty ^lii^-ches ihm aber von seinem Vater nicht gestm" ^71daher er sich einstens ohne dessen Vorwndavon machte, und sich erstlich nach Parw^^lla"°ge darauf nach Holland, und von darnachbegab, allwo er den Grafen von Lanaplee,ligen Hertzog von Lesvigviere», antrass, n^ 1auf eine vorthcilhafte Art an dem Hofe jufjW 1sannt machte. Dieser König gab ihm
inständiges Anhalten die Erlaubniß, das
mit anzusehen, welches den 27JUN. X67«!”' ' an i>frst
rngelländifchen und frantzösischen, und aus v'
Seite zwischen der holländischen Flottedessen Anblick aber so viel bey ihm wttcrfe, » ^ jtfentschloß, künftighi« den Absichten seiner 6«folgen. Er kehrte also wieder nachdaselbst auf die Rechtsgelehrsamkeit »ndMaM^chtunter Herrn Oranam, beydem erwähnte,fleißig die Bibliotheckcn und gelehrten reua> ^ „FEifer auch dergestalt bey ihm zunahm, ^ P 1seiner Wiederkunft in die Provintz, da >HMVater die Stelle eines Parlaments-RatY.^ev?!'ten, nicht allein in seinem Hause Zusammender Historie und Literatur hielt, sondernnoch mehr in der Mathematik zu ti5en,eines andern Freundes Unkosten, denberuy m»
ttam nach Grenoble kommen ließ, woselbstJahr lang unterhielten. Hkraufward er *
nennet wuroe. trt hatte das ung»«^/ uno^>,merklichen Abgang feines Gesichts verspür jaachtet er alle dienliche Mittel dagegen gebm 0 {)t#selbe endlich An. 1701 völlig verlohr. o t ‘ bít î,ígeachtet setzte er diegedachten Zusammenku nlich fort, hielt auch, um noch mehr Leute rziehen, alle Wochen drey mahl Concert, uder Weltmithistorischen EntdeckungenWerckcn zu dienen, welche auch einem Ge * a ^ mcher sein Gesicht brauchen kan , und Z"r ^ i 7 '|genug würden zu schaffen gemachet baden- , xetMward er ein Mitglied der Académie des 0 v .und Inscriptions, und derselben ^^àver"^-noraire, gleichwie er auch ein Ehren.Mtg^3®'dcmie zu Lion gewcst. Er starb wegen Ben) mUrins, und zwarohnverheyrathet den 0 ^.»PSchon bey seinem Leben hat er 200c« pl gitii*”