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1370 den 19 Decembr. Siehe den Artickel Grisant(Wilh.). C. Fa.
URBANUS VI, ein Pabst von Neapolis bnrtig,sonst Bartholomâus Prignani genannt, war DoctorDecretorum, Ertz-Bischoff zu Acerenza, hernach Me-tropolik zu Bari, und Präfectus der apostolischenCantzley in Italien, wurde 1378 wider der Cardina-le Willen Pabst, daher die frantzösischen Cardinäle zuFondi zusammen kamen, und Llementem VII zumGegen-Pabst erwehlten; war von melancholischemGemüth, eigensinnig und herrschsüchtig, regierte dahersehr strenge, tyrannisch und grausam, liebte auch denTrunck, verlegte das Jubel-Jahr auf das 30 Jahr,schrieb: historiant episcoporum barensium; formu-las precum, die zu Äiüingen deutsch heraus gekom-men, und viele Briefe und Bullen, davon die mehre-sten in Bzovii annal, eccles. stehen, unter denen diede side haereticis non servanda sonderlich zu Merckenist, welche Rich. Lrakanthorpius mit Noten edirt,und starb 1389 den 15 Octobr. C. Fa.
URB ANUS VIII, Pabst, sonst Maffeo Barberini ge-nannt, war den 26 Mark. 1562 zu Florentz geboh»rrn, wurde, weil er ein guter Poete war, in die Aca-demiam Gelatorum zu Bologna aufgenommen, undendlich, nachdem er viel wichtige Aemter verwaltethatte, 162; zum Pabst erwehlt. In seiner Regierungließ er sich die Beförderung der Gelehrsamkeit sehrangelegen seyn. Zu seiner Zeit kam die heidelbergi-sche Bibliothec nach Rom. Er zierte das apostolischeGrab in der PeteràKirche mit corinthischem Ertzt,sovon dem Dache des Pantheon genommen war. Vondem, was übrig blieb, ließ er ein über alle Massengrosses Stück giessen, so zu dem Pasqvill Anlaßgab, welches man an des Pasquini Seule fand: Quodnon fecerunc Barbari, fecerunt Barbarini. In neunverschiedenen Wahlen machte er 74 Cardinäle. Vorfeine Nepoten sorgte er allzusehr, und starb endlichden28Jul. 1644. Seine Schrissten sind: Variaeconstitutiones & brevia pontisicia, z. E. de suppres-fionc Jefuitarum, cultu imaginum, & de festis, dieJoh. -Hsornbeck 1653 mit scholiis edirrt; Coníìr-«natio Bull® & ceremonialis Gregorii XV de ele-ftione romani Pontificis, die Unter Io. Gcrh. Meu-schens Geremonialibus stehet; Bulla contra GarolumUorbaringi® Oucem Sc Beatricem Cusantiain; Pon-tißciale romanum, ir. Breviarium romanum ex de-creto Concilii rridenrini restirucum, ejusque jussu«um offieiis omnium Sanctorum recognitum; pa-laphr. in aliquot Psalm. & cantica V. & N. T. ; Vi-ta Rob. Bei larmini vertu heroico; Hymni & od®indiesfestos; Poemata; Epjgrammata, wie auchitaliänische Gedichte rc. Stepb. Simonini filvx urba-nianse, f. gesta Urbani VIII, Antwerp. 1637, in 4.Herrn. Corning. Gomment, de electione Urbani VIII.Ol. C. H. Ghil.
URBANUS MeiTanensis, ein stcilianischer Capuciner,trat zu Meßina in den Orden, lehrte in dasiger Pro-
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vintz eine Zeitlang, gicng aber hernach nachgab in vielen Städten daselbst einen beredtenab, lebte in der Mitte des 16 Seculi, undconciones varias de |S anftis, unter dkMManuffaiLenoru; sosciculum excellentiakuM,^ ^rill'. Michaelis Archangeli, ecclefiasDei prinC*P j-jS. Scriptura & SS Patribus colleclum,zu Meßina gedruckt worden. « Bononi«Capuccinorum. ^
URBANUS, ein Franciscaner von Otrantv/ ,nach rjayBischoff zuCastro, schrieb: de a,m>c
de nativitateDomini; de anim® immortalit a ' ^
ein Merck, das negorium betitelt, und starb nwVg. Wa. Fa. Mti
URBANUS a Polirio, ein stcilianischer eapuc ,trat zu Palermo in den Orden, wurde invintz Definitvr, nach einiger Zeit Consulrorv^^qvisition von gantz Sicilien, auch von Ferdinanr' ^Hofprediger angenommen; schlug aber dieKayser angetragene Bischoffchümer bestam'slebte in der ersten Helffte des 16 Seculi, uno r ji
orationem funebrem in morte supremi co »paugustiffimi imperatoris ; epigrammata va«a s c .cha & anagrammata sacra, a Bononia Bib>-cinorum. ö |(tä
URBANUS Servita, mit dem Zunahmenund Philosophie parens, war ein Doctor -fyvon Bologna, und lehrte die Philosophie zu v /■zu Padua und in seiner Vaterstadt, schriebrißotelis libros physicos ; de ccelo & anima, U1403. Orlandi notit. scriptor. Bonon. F 1 'URBANUS (Horatius), siehe XuccbiURBANUS (Johannes), ein Theologus iU §7 0^florirte zwischen 1603 und 1617, und c tart'
de verbo Dei scripto & non scripto, in 2 pyten; tr. de neceffitate & contingentia laplutni. &c. „ficP 1
URBANUS (Martinus), ein Francifcaner vo }ifl -no, hat im 15 Seculo gelebt, und inlUcutsonemarie® grec® geschrieben, welche zuerst 2lw ^4nutius 1497, hernach aber Henr. Glareauusqq. heraus gegeben.
URBEVF 1 -ANUS, stehe Socinus (Faust).
URBEVL^ANUS (Joli.), siehe Johannes.
U R B I C U S Aggenus, siehe Aggenus.
URBICUS (Lollius), siehe Lollius.
URBIGUS, lebte zu des Kaysers Anastast' i» Ale-schrieb auf dessen Befehl Tactica, welche noa> J n ßifrentz und Maykand sollen vorhanden seyn- K-Fragmentum davon hatRigalrius heraussî ^de URB INA (vidac.), ein spanischer Ovrü' pMadrit, lebte zu Anfange des 17 Seculi, ,nigs Philippi II und lll Herold, und schrlkvras y exequias a la 5 . C, /?. Mageßad d* * atr'tz; libro de blafities. Ant. ^..«tíníC^Í
de U R B I N A (Hieron.), ein spanischer .Dom«
im 17 Seculo, war Professor Lheologia «« v 0 °