aopi WURM WURTZELBAU
Seine Schriften sind : Genealogi* ; relationes histori-c*; tract, de numero septenario; vier unterschied-liche historische Erzehlungen; demonstratio genea-logica, daß von Larolo M. 42, und von RuvolpholHabsburgensi 14 römische Rayser, auch alle iey»regierende christliche Rayser, Rönige, Lhur- undFürsten des Reichs,in auf-und absteigenden Linienzusammen gebracht werden können; historischerBericht, was seit Larolo M. a»s deutsche Reich g«bracht, und davon abgekomnren rc. Fr.
Von WURM (George Ludewig), ein sächsischer &(Umann, hat um 1670 ju Leipzig eine Rede de Machia-vellistarum h*resi reipublic* funestS in folio kdirkt.
Von WURM8ER a 8chast°celsheiin (Bernhard), einEdelmann aus dem Elsaß in der ersten Helffte desr6Seculi,war an des Churfürsten zuPfaly Ludovicci V Hofe Rath, und bey demselben in grossem Ansetzn,gieng mit ihm nach Spanien, Larolo V die WahlzumKayser zu hinterbringen,und hinterließ practicasobservationes, welche nach seinem Tode Hartmann»»Hartmanni Junior 1570 zu Basel heraus gegeben.
WURMSERS (Joh.), ein Doctor und Professor Ju-ris zu Tübingen, florirte sonderlich zwischen 1642 und
l66o,unb schrieb: nucleum juris controversi } tract,de feudis impropriis ; exercítationes ex jure publico
depromra;, welche 1649 zu Tübingen gedruckt worden.
WURSTISEN, siehe Urstisius.
Von WURTZELBAU (Johann Philipp),«« SififO*nomus, gcbohren zu Nürnberg 1651 den 28Sept.studirte in dem Gymnasio agidiano daselbst, und warim Begriff, auf die Académie zuziehen, als sein StieftGroß-Dater starb ; daher er sich auf die Schreibe-Stu-be begeben, und seinem Stief-Vater in Abwartung derMeßing--Handlung beystehen muste. MitlerweileWendete er seine Neben-Stunden auf Lesung aller-hand guter Bücher, ergötzte sich mit mathematischenUebungen , und erlernete die italiänische, frantzösischeUnd spanische Sprache. Als er durch die 1684 den2 Jul. desgleichen durch die 16g; den zo Nov. gehakte-Ueil, und in Druck gegebenen Observationes der dg-wahligen Mond-Finsternisse, gute Proben seiner, Er-fahrenheit in der Astronomie an den Tag gelegt; so^erlangte 1637 die königliche englische Societät derWissrnschafften mit ihmDriefezu wechseln. Als erhierauf 1691 anfieng die Geometrie und Astronomiektnsilrcherzu treiben, so stellte Erhard WeigelKayserLeopolds dessen zum gemeinen Wesen abzielende Un-ternehmungen bor; in deren Betrachtung seine Ma-Matihn undseineàben 1692 in denAdelstand erho-ben. Weil dazumahl das von weigeln vorgeschla-Seue Collegium Artis Consultorum zu Nürnberg feinen^ìtz haben solle, und Herr Wurtzelbau schon zum vor-aus zu dessen Mitglied war ernennet worden, so arbei-tte er Tabulas lunares horroccio-strmlleedianasvoÜ-uandiger aus. Bey der 1699 erfolgten Verneuerungerkoniglichen frazitzösischen Académie der Wissenschaf-^"swurdeer zu deren Correspondenten, und 1706mDeich«. Ltxie, T. IV.
WURTZEN WYAT
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die königliche preußische Societät derWissenschafftenaufgcnommen. Erwechselte mit den berühmtestenMathcmatecis in Europa Briefe, und wurde von demHerrn von Tschicnhaustn unter einer jährlichen Be-soldung von rocxrThalern und Anbietung freyer Woh-nung nach Drcsiden verlangt; welches er aber aus-schlug. Die von ihm unternommenen astronomische»Arbeiten bestehen vornemlich, ausser den erfundenen,angegebenen und angeschafften, auch eigenhändig ab-getheilten unterschiedlichen grossen und kleinen Instru-menten, Uhren, Tubis, Büchern und andern zu accu-rater« Ausübung der Stern-Kunst gehörigen Verra-the, in denen seit dem 1680 erschienenen grossen Come-ten, angestellten Oklervarionibus der Finsternisse,undinnerstenTrabanten des Jupiters,derTranütuum undOcculcarlonum der PlanetenvvmMonde,desMercu-rii und der Sonne, und andern raren Begebenheitendes Himmels; dazu noch die Observationes der Son-nen-Flecken, und der Magnet-Nadel, wie nicht weni-ger viele zur Gnomonic gehörige Unternehmungen zuzehlen sind. Ergab Uranies noric* bafin astronomi-co-geographicam ; stabilimentum bascos Uraniae no-ric® ; tabulas solares unter dem Titel Uranise noric*ba sis allronomica, welche Wercke zusammen unter demTitel Opera geographico-astronomica zu Nürnberg1728 aufs neue zum Vorschein gekommen; fernerobservationem eclipseos solis 1699 dm iz Sept.undObservatlonem Eclipseos solis roralls cum mota1706 den 12 May; Hugenii Cosmotheoron aus demLateinischen ins Deutsche übersetzt; Laßini Tractatvom Ursprung,Fortgang und Aufnehmen der Astro-nomie, und deren Nuyenin der Geographie, undbey der Schiffahrt,aus dem Frantzösische» übersetzt,welchen Tractat er durch Johann Leonhard Ro-sten in dem astronomischen Hand-Buche an das Achtstellen lassen; Einleitung zur Ostcx- Historie oderBetrachtung der wahrhaften Geschichteder Aufer-stehung unsers Herrn und Heilandes Jesu Lhristi vonden Todten, heraus. Ausser diesen hat er Epheme-rides solares bis I 7 ;oberechnet,welche aber noch nichtgedruckt worden ; auch rineso schöne Hand geschrieben,daß der Printz Eu^enius von Savvycn ein besonderWohlgefallen darüber bezeuget, als ihm 1719 einExemplar der von ihm verfertigten tabuhrum sola-rium noricarummit eigenhändig von ihm darein gerschriebenenCompliment überreicht worden. Erstarb1725 den 2i Jul. zuNürnberg. blZ.
WURTZEbl (Felix), hat ein Rindcr-Büchlcin,wel-ches Dav.Hcrrmann i6;6mit einerVmrede äepar»ru cassareano zu Nürnberg in 12; und eine keacti-cam der Wund-Aryney geschrieben, die Rudolphwurycn 1649 vermehrt zu Stcttiu in 8 cdirct.
WYAT (Uenr.), einMedicus ails Engclland, hieltsich zu Tanger in Aftica auf, und practicirte daselbstmit gutem Succeß. An. 1664 that er in Gesellschaftanderer eine Reise in der Mohren ihr Gebiete, um sichdarinnr umzusehen, sie wurden aber verkundschaff-Qqqqqq i<( '