Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
2095-2096
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WYCK W Y N A N T S

WYNANTS YVYSOCKÍ ro-6

dessen Ch-ara-cteres mí)t Vetbovbíit, als verbessert ; erhätte aber dabey mehr dem Geschmack seiner Landes-lcute, als seinem eigenen gefolget, denen er auch aufsolche Weift am besten gefallen können. Man hatauch von ihm Satyreneinen Brief an Dryden ; ei-nen Versuch wider den Hochmuth und Eh^eitzizogmoralische Maximen, alles in englischer Sprache.Seine Schrissten sind 1728 zu Landen unter dem Ti-tel : tbe pasthumous Works ofWill. Wycberley Esq ; inprose and verfi'von Mr. Tsteodald, aus dessen Manu-skripten heraus gegeben worden. Ohngeacht aber inderen Auffthrisst von zwey Theilen Meldung geschicht;so ist doch der andere, so 1709 im Drucke fertig worden,aus unbekannten Ursachen niemahls zumVorscheinge-kommcn. Jmmittelst hat man durch seine Briefe anden berühmten Pope, mit dem er in seinen letztenJahren genaue ,Freundschasst gehalten, und welcherauch,wie man sagt, den Druck des vorangeregten 2Theils von seinen Wercken besorgt, dieselbe aber nach-hero selbst wiederum unterdrückt, in Londcn 17z; vonneuen auflegen lassen.Bey dem ersten Theil (Viner WwtaKnd auch einige wenige Nachrichten von seinem Leben,welche Mr. Pack aufgesetzt, die auch sonst schon in derandern Auflage von dieses letztcrn Aliscelluneis 1722,ungleichen in dem 1719 heraus gegebenen Poetical-l^egister geruckt gewesen, hinzugefüget worden. Wo.

v °ndem WYCK (Johannes), ein Syndicus zu Bre-men im r6Seculo, war von Münster in Westphalengebürtig,und hielt sich um das Jahr 15 r? zu Rom auf,woselbst er einen Advocaten abgab, und ReuchlimSache wider -«hochstralen führte. Nach seiner Zu-rüükunfft in Deutschland wurde er 1528 und i?zoals Syndicus bey unterschiedenen wichtigen Vcrrich-kungen gebraucht, und beförderte dieReligions-Acn-dcrung sowohl mit gutem Rath, als durch Schriften,wohnte auch dem Reichstage zn Regmspurg bey, un-terschrieb ferner 15^2 den nürnbergischen Friedcns--Üertrag, und bemühcte sich hiernechst, auch zu Mün-ster die Lehre der Protestanten auszubreiten. Als hier-auf die Wiedertäuffer allda zu wüten anficngcmgleng" *533 nebst andern aus der Stadt, ward aber un-terwegs von dem münsterifchen Chor-Bischosswegenttnes mit ihm geführten Gesprächs von der Religiongefangen genommen,sodann von dcn Canonicis heim-uch enthauptet, und unter den Wall des SchlossesHvrstmar begraben. BB.

jJ Y CÜMBA (Lull),siehe Wilhelm deW'yeumba.

J^YDEKAM (Adam.),siehe Godam.

'''Ylshman (Wakher), ein beliebter Prediger zu^artmouth in Engelland, lebte um 1617, und gabam aufrichtigen Predigcrin englischer Sprache her-aus. xvo.

'YYMPHELING, siehe Wimpheling.

YNANTS (Gnilielmus), hat 1690 Christ. LttpiP'ücuia posthuma zu Brüssel in 4 tdiret.

WYNANTS (Theodorus), gab 1669 Job, Rud. Saks-manni varia observata anatomica zu Amsterdam ÌN12 heraus, die garrar sind.

WYNGAERD (Lucas), ein niederländischer Poetvon Brügge, lebte im 16 Seculo, war in dergriechi- 'sehen und lateinischen Sprache wohl versirt,und schriebausser viel andern Gedichten, epithalamium innuptiasBaithaf de Zuniga, Philippi tegis Hisp.apud impe-ratorem legati. Sw.

a W YNINGHEN (Job.), ein Dominicaner von Cöln,war Doctor und Professor Theslogiä daselbst, beklei-dete hernach solche Stelle zu Löven,wo er den 24 May1449 starb, und leÄuram in epistolarn a,i Rom. auchdialogum pro inclullone crnonicorum régula iun»hinterließ, welche zu Löven im Manuscript liegen. A,Ech.

WYRCESTER (Wilhelm),;^ Wilhelm War-cestrius,

W Y R I C I (Job.),ein Carmclit von Nussen,einer Stadtim Cölnischen, lebte noch 1495. Er schrieb sermonesUnd super sententias. T. Fa.

WYRLEY (William), ei« Engelländer, aus einer an-sehnlichen Familie, wurde tvrgen seiner gründlichenWissenschafft in der Wappen-Kunst und in Antiqvi-taten berühmt, starb 1617 in seinen besten Jahren,und ließ im Englischen ein Buch vom rechten Gebrauchund Nutzen der Wappen-Kunst. Wo.

WYSE, Weife.

WYSING (Nicolaus), ein Jesuit, gebohren zu Lucernin der Schweiß 1601, wurde 1616 in die Societät auf-genommen, und nachdem er verschiedene Jahre diePhi-sosophie und Thcologiegelehrct, nach Rom bcruffeu,auch allda zum Censore der Bücher, so von seiner Ge-sellschafft heraus gegeben würden,ingreicheu zum Theo-logo des General-Präpositi ernennet. Als er sich aberfünf Jahre daselbst aufgehalten , kam er wieder nachDeutschland, und starb endlich zu München den 22Sept. 1672. Er hat de hvrninurn prsedestinarioEcad vitam aeternani; de lcientia Sc voIimcateDei;uiîfcdemysterio S.Trinitatis geschrieben. AI. W,d.

WYSOCKI (Simon), ein Jesuit ausPohlcn, geboh-ren 1542. Seine Bruder reitzcten ihn zum Svldaten-Leben; allein er crwehlte lieber den geistlichen Stand,wurde wegen seiner grossen Liebe und Sorgfalt vor dieZIrmen, Pater Pauperum genknnt, starb 1622 den 12Juniizu Cracau am Steine, im79Jahrc, nachdem erverschiedenes, als Hier. Platt de bono status teligio-ii; Damit. Plati mare rubrum; Luc. Pinelli de per-festione religiosa, & de sucra eucharistiaj Franc.Arias de imitatione B. V., rosarium, Uljb de praesen-tia Dei; Jac.Ah.de Paz de vita religiöse instituen-da; Fulv.Andratü meditationes de passione Domini;Jab. Busai novum paradisum anims ; Job. Majorisspéculum magnum exemplorum; Ant. Dauroultii ca-teehilmum historisiern ; Thom. aKempis de imitât.Christi ; Franc. Avila exercitatoriiim an im* ; Lud.Granatenfis spéculum hominis Christian! ; chesaurumQqq qqq 2 splri'