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ZEISOLD
hernach aber zu Lauingen i6oi durch M. JacobWintern ediret worden, Pau.
ZEIN al Maschaieli, stehe Anabi.
ZEISE, oder Zeifius, (Christian), ein lutherischerTheologns, fiudirke l6?4 zu Leipzig, wurde hernachPastor zu Oektschau, lebte noch 1674, und schrieb:Der Sulamith königlichen Braut-Schmuck; der-selben himmcls-schone Braut- Lämmer; derselbenBraut-Bctte u. a. m.
ZEISE (Matthœus), aus der Marck, war MedicinäDoctor und Professor zu Franckfurt an der Oder,
schrieb: de causis & perlodis pestilentium morbo-rum, und starb den 17 Eept. 1607. W, ä. Le.ZEISE (Matthäus), ein Magister Philosophia undPrediger zu Echleustngen, war Matth. Hosti Schwiergcr-Sohn, lebte um 1626, und schrieb: dcnckwürdigrg2 Vappcn-Bildmss und Betrachtung der uralten löb-lichen Herr schafft, und mit Heryog George Ern-sten ausgestorbcnen, fürstlichen Stammes, -Henne-berg rc. !
ZEISOLD (Jo.), ein Philofophus, war zu Gaurerrbey Altenbnrg 1599 den 7 Iul. gebohren, studirte zuJena, Leipzig und Wittenberg, wurde Professor Phy-stcrs zu Jena, und war sehr beliebt, starb 1667, undließ: phylicas méditât.; und eine Dissert. tie animsehum. propag. ; Anthropologiam physicatn; pnevma-ticam generalem ; refponsionem ad Jo. Sperlingiiprogramma 1650 edirum; diatribatn de creationeanimse rational«; Difpp. decent de spiricu & ejusattn'butis in commuai; tr. de noritiis naturalibus ;Distide discursu Christi contra Sadducaeos, ex Matth.XXII, 31,52; dé Aristotelis con-& dissensu cum 8ea sctiptuta sacra; de causis &modo generationisani-malium, de qusesHone: an anima prolis eraanec abanima parentis See. Z.
ZEISOLD (Phil ), ein lutherischer Prediger, des vori-gen Bruder, geb. zu Göllnitzbey Alccnburg 1607 den13 Ftbr. begab sich 1627 nach Jena auf die Universität,ward 1631 daselbst Magister, und gieng i« eben demJahre nach Wittenberg, 1632 muste er wegen derPest auf eincZclt nach Hause. Weil aber derWeg nachWittenberg verleget war, indem wallenstcin Leipzigbelagerte, s« begab er sich wieder nach Jena, dispurtirte publice pradidendo: de nonnuilis miscellaneis,tngleichen de convcrHone logica, ir. de Copula, artsie Copula pars prxdicari, und ließ hernach ein Col-legiurn dispuratvtium de inodv svlvendi Sophismatabrücken. 1637 trug ihm dir khrol. Facnlt. auf, dasRationale rheologicum Vedtli't, calviniani Superin-tendentis genevenlis zu widerlegen. Drauf schrieber eine Disputation, woriune er D. Meiihetrum vin-dieirre. Es unterblieb aber dir Réfutation, werl erzur Pfarrr Stelle 'seines Vaters vocirt wurde. Ergieng also von Jena 1638 weg, und arbeitete alsPastor das bekannte Merck aus: Logica siéra, mbches er mit zwey Feder» geschrieben hak: Er starb«16 Adjuncius daselbst 1675 den 9 Orcrmbr. Leb.
ZEISS E ZELLER 2174
Z EI S S E, stehe Zeile.
de ZEITA (Jo.), von Lissabon, war ein Francisca-ner-Mönch, uno lebte in der ersten Helffte des 17 Se-culi, erwies (ich als einen vortrefflichen Redner undbeliebte» Prediger, ließ auch etliche Volum. Predig-ten in portugiesischer Sprache. Ant.
ZELATUS (CaroJ.), ein Bologneser, war zu Anfangedes 17 Seeuli bekannt, und commentirte über denVirgilium, K,
ZELL (Matth.), gebohren zu Kaysersbcrg im Elsaß1477, war der erste lutherische Lehrer" zu Straßburg,und schaffte 1529 im Febr. das Pabstlhum nebst an-dern daselbst ab. Nachdem er sein Lehr-Amt 26 Jahrin gedachter Stadt verwaltet hatte, starb er 1548 den9 Jan. eines schnelle« Todes, da er eben sein Gebetverrichtete. Unter seinen gedruckter! Schriffeen sind
Mcrckwürdlg: Explicatio quorumlam capirum relig-ad epilcoputn argentinensem ; deseniio Christian*/Explicatio deealogi, orat. Domin, &c. Ad.ZELLER (Andr. Christoph), Thriftoph des jÜNgckNSohn, ein würtembergischer Thcologus und Phstolo-gus, gebohren im Kloster Maullauun 1684 den r?Dec. studirte anfangs in seinem Geburts-Orce, fol-gends zu Tübingen, woselbst er auch ,721 prinun»und 170; secuudam Lauream erhalten, gieng 170»auf die Reise i» Deutschland, Dänucmarck, Hoch undEnqellaud, kam 1729 wieder nach Hause, ward hier-auf noch im selbigen Jahre Kioster-Präccptor-Adjun-ctus zu Bebcnhaustn, hernach 1713 bey Wicderaul-richrung des Klosters Drnckcndorff erster wircklich^Kloster. Pràcepror daselbst, und dann 1729 fürstlich^würtembergischer Rath uud Abt des Klosters Anha^sen, riberietzte Maìmonidis Tract, de Vacca rufa insLateinische, gab R. Abr. Ben Dior Commémorations!»rerum rom. ab Jui. Css. usque ad tempora M uil .^Tmedis mit Anmerckungen heraus; schrieb fernerfett. de sebedula incendiaria sacra Judaeorum ;tcrricht von der brüderliche» Bestraffungen > ^rerricht von Sem nachthciligcn Beginnen ps^st*Bcncöicti XIII; Unterschied des wahren undschen Sinnes eine» Lhristen; Merckwürdigke'tcnder Universität und Stadt Tübingen rc. hatte aucynoch andere Schrifften unter Handen, z. E. württi^bergisch-rvangelisches Denckmahl; Beweis daß 0»protestantische Lehre und Kirche der weltlichen DbWfeit bessern Vortheil gebe, dann des Pabsts Lehre »-starb aber darüber 1743 den 14 Der. Pro.
ZELLER (Christoph), cin würtembergischer Theolo-gus, gebohren zu Brairenberg 1605 den 15sollte anfangs weil er schon einen ältern Bruder bVder Theologie hatte, eine andere Lcbens-Art ergreipsen; studirte aber dock nachgehcnds in demNtaner-Stipendio zu Tübingen, nahm erstlich,^ »caer in Wurtemberg nickt ankommen fouis,ausser Landes, und ward 1622 Pfarrer zu Lübeck»!bet} Hcilbrmin, teerte aber nach der nördiu'SSchlacht wieder in frm Vaterland zurück, und w*