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ben, ist nicht bekannt. -Henr. Lorn. Weckers JubeleFreude des Gottes-Hauses zu Meuselwitz. Seele.Un.
ZIMMERMANN (CarlFriedr.), gebohren zu Dreß-den, im Jahr i7iz,studirte zu Leipzig, und legte sichsonderlich nebst der Rechts-Gelahrheit, auf die Meß-kunft und Naturlehre. Er wurde einige Zähre, we-gen seiner ansehnlichen Länge und zufälliger besonde-rer Umstände, wider seinen Willen, zu Kriegs-Dim-sten genöchiget, verließ hierbey die fernere Bestre-bungen in der Rechts-Gelahrheit, und erwählte stehzum Vergnügen die Betrachtungen der Natur undsonderlich dieBergwcrcks - Wissenschafften, in welchenletztem er auch sonderlich durch die nachherige Be-kanntschafft mit dem königlichen und churfürsilichensächsischen Berg-Rath und Artzt, D. Heucheln der-gleichen Einsicht erlangcte,daß er nicht nur dessen klei-ne minerologischc und chymische Schrifften, mit schö-nen Annrerckungen begleitet, 1744 heraus gab, son-dern auch selbst im Jahr 1746 eine obecsäch fischeDerg-Acadenüe nrit grosser Geschicklichkeit zu schrei-ben anfieng, von welcher er aber nur z Theile selbstenbeendigen können. In die leipziger Sammlungenvon der Haus wirrhschafft und Camera! - Wesen,hat er viel nützliche Beyträge geliefert; und da erbishero in seiner wiedererlangten Freyheit zu Neu-stadt bey Dreßden von eignen Mitteln lebte, so wur-den seine Verdienste dermasscn in Erwegung gezogen,daß man ihn zum wirckiichen OberbergrCommissariomit behörigem Gehalt bestellete, als er eben den Tagsolcher Benennung, nach einer langwierigen Auszäh-rung, gleich unter dem Gebrauch einer Brunnen-Cur,in» 34 Jahr seines Alters, 1747 baftibst, an einerBlutstürtzung, verschieden.
ZIMMERMANN (Christian), gebohren 1598 den24 Jan. zu Dreßden, war 4z Jahr Prediger in sei-ner Vaterstadt, erklärte unter andern die BücherSa-muelis in 1500 Predigten, und starb 1665 den 12Nov. Fr. Carpz, W, d.
ZIMMERMANN (Jo. Jac.), ein Thtologus, Ma-thcmaticus und endlich Fanaticns, gebohren zu Vay-hingen im Würtembergischen 1644, studirte zu Tü-bingen die Theologie, legte sich daneben siarck aufdieMachest», ward hieselbst 1661 Baccalaureus, 1664Magister, und nach einigen Jahren Repetens desfürstlichen Stipendié, folgends 1671 Diaconus zuBiettigheim, allwo er mit dem Fanatico Bronqvellbekannt, und von demselben mit böhmistischcn Mei-nungen dergestalt eingenommen worden, daß ecIac.Böhmen den Aposteln nicht nur gleich gehalten, son-dern fast gar vorgezogen, indem er zu BöhmensBildnisse in seiner Theosophie folgende Auf-Schrifftgesetzt.
-Mann Petrus Juden fischt, der Nieder wirbtdie -Heiden
Beginne der Schuster ieyt, sie beyderseits juweyden,
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Weil er die heilge Schrifft mit der L 7 atur vev-fast
Doch ist er eine Last, die Amassas hast.
Als er nun hierüber vor das Consistorium nach Stutt-gard gefordert worden, ließ er sich nicht nur keineswe--ges zu rechte weisen, sondern verfertigte auch r685,eine Schrifft, unter dem Titel: bey nahe ganyaufgedeckter Antichrist, worinne er die evangelischeKirche deutlich vor das antichristische Babel ausgege-ben. Endlich wurde er 1684 seines Amtes entsetzt,und des Landes verwiesen. Er begab sich hieraufnach Amsterdam und nach Franckfurt, wurde außer-ordentlicher Professor Mathem. zu Heidelberg, wen-dete sich aber von da 1689 wegen der KriegS-Trou-blen nach Hamburg, und brachte sich da mit Jnfor-miren und durch Bücher-Correcturen, auch von ande-rer Leute Freygebigkeit fort. An. 1690 erhielt er inder kunsirechnungsliebenden Geftllschafft die Ober-stelle mit, und zugleich dm Beynahmen des Jicrcn-den, erwarb sich auch durch seine mathematischeSchrifften und durch Verfertigung einiger grossenGloben so grossen Ruhm, daß er 169t gewiß Pro-fessor am Gymnasio worden wäre, wo er nicht als àAnhänger von Jacob Böhmens Lehre bekannt gewe-sen. Weil er »un sein Glück in der alten Welt nichtfand, suchte er es tu der neuen Welt zu machen, kamzu dem Ende mit noch 17 Hamburgern, die gleichenVorsatz hatten, nach Amsterdam, kriegte von einemQvackêr-Kanssmann 2400 Acker Landes in Pensilva-nien nebst 130 Pfund Sterlings zu Reise - Koste»geschenckt, starb aber, ehe er noch die Reise vollziehenkonte, zu Rotterdam 169z, im 49 Jahre. SeineSchrifften sind: theoris sceundarum mobilium per-fects progevma; amphitheatrum orbis stell ati;prodeomus biceps ceno ellyptic® &apriori demott-ltratse planetarum theorices; Cometoscopia ann»-rum 1680 sqq. Jovis per umbrosa Diana: nemonvenamis delicix ; phiialech® exercitacio rbeotico-rum copernico-cœleftium; 2lnweisung, öiedifferea-tiam latitudinum zweyer oder mehr (percer zu fin,Yen; Calendaria germanica anniverlarca tM WÜr-tembcrgischen von 162; an; muthmaßliche seirde-stimmung der göttlichen Gerichte über das euro-päische Babel und hierauf erfolgenden Anfang de»Deichs Christi auf Erden, unter dem Nahmen Am-brosius Sehmann de Laminiey; beynahe ganyaufgedeckter Antichrist; Beantwortung des calen-drischcn prodromi Is. XJic, Drinteri; Darreichungder gemeinen Liebe gegen die Juden, Tcrrcken undHeydenzu ihrer S eligmachung in der brüderl. Lie-be ; Scriprura 8. copemicans ; orthodoxia theosophixteuconico bœhmiana; unter dem Namen:Ioh. Mat-ch« ; Fundamental-Aufgaben vonSonn-und Mond-Finsternissen; Logistica astronomo - logarichmica;millenarii sancti ìmmota veritas Scimmunitas a con-sequentiis cetnperariis ac inftantiis secuîar ibus ; Be-antwortung der von D.Hinckclmannen vorgelegten4s Fragen von Jac. Böhmens Lehre ; coniglo-Ba irr 2 ìûum