Band 
Vierter Theil S - Z.
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ZIMMERMANN

ZIMMERMANN ZINCGREFE 2rio

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binm nosturnale stelligerum ; grundforschcndesGespräch über die Form. Lonc. Sen Pietismum,Lhiliasmum und Weissagungen; Gespräch zwischenP. Ernest und D. Eymarn. Er hat auch Thom.Burnets theoriam facram telluris Deutsche über-setzt, mit Anmerckungen edirt, und artrologiam fcri-pturariam, auch etwas pro regno chiliastico im Ma-uuscript hinterlassen. Mol. Arn. Fi. Careli memora-biiia eccles.

Z I M M E R M A N N ( Job. George ), eines Tuchma-chers Svbn von Ilmenau, studirte zu Jena, und wardum 166; Rector zu Suiza, nm 1700 aber Früh-Pre-digerzu Jlmeirau. Weil er ein gewisses Frauenzim-mer nicht heyrathen konnte, grämte er sich dergestaltdarüber, daß er deswegen beynahe in ein Deliriumverfiel. Einige Jahre vorftinem Tode vcrlohr er dasGedächtniß dergestalt, daß er sein Amt gar nicht mehrverrichten konte, ist auch in diesem Zustande gestorben.Er gab M. Christ. Zcidlers qottgelasscnen Berg-Mann, oder geistilche Berg-Andachten vermehrt her-aus.

ZIMMER MANN ( Johann Samuel ), ein MagisterPhil. und Pastor zu Akr-Dreßdcn, war ein SohnChristian:, qebohren zu D>eßden 1626 den / Nov.studirte zu Wittenbcrg und Leipzig, wurde hieraufDiaconus in Alt Dreßdeu,und endlich Pastor daftlbst,hielt einige Disputationes, und starb *68*, 11 Jun.Schi.

ZIMMERMANN(Man-hias), ein lutherischer Theo-logus,gebohren ru Epcrics in Ungarn 1625, 21 Sept.studirte auf dem Gymnasio zu Thoren, hernach 1644zu Straßburg, nahm 1646 zu Etraßburg die Ma-gister-Würde an, gieng sodann 1648 nach Leipzig, wardanfangs 1651 zu Leutfch in Ober-Ungarn Rector,heengst) 1652 Pastor in seiner Geburks Stadt, wurdedarauf bey eukstandencr Verfolgung wegen der Reli-gion wieder nach Sachsen beruffen, und 1660 demcolditzifchen Suverinkendenten adjungirt, *66* Licen-tiatus Thcologia zu Leipzig, darauf 1662 Superinten-dens zu Meissen, und *b66DoctorTheologia zu Leip-zig, starb *689 den 24 Oct. oder 25 Novemb. in derSacristey, als er eben auf die Canzel gehen wollte,und hinterließ Histor. euryehianam unter dem Nah-men Thcodorus Althusius; Oistèrrar. ad dikìum Ter-tnüittm: Christiani liunt, non nascuntur; wolcken-stdnischm Bad - Sabbath, oder Predigten über dieEvangelia; inonres pieraris romanenl'es unter demNahiucn: Dorethi Asciani; PlanÄum milenenlemincer soern &metum; Analecta miscella menstruaerudirionis sacrre Lc profanae, théologies, liturgicsein 12 Monathen; de Presbytern vereris eccJesis;Amoenitares historia: ecclesiastiex; Florilegiutn phi-Jologico-historicum, prsmisl'a diatriba de eruditioneeleganri comparanda; acceptilationem focinianaminprimis in meritnm & satisfactionem Christi iniuriapioduibm & enervatam ; Spiegel menschlichenElends und göttlicher Hülste; bey Einweihung ei-

ner alten Capelle auf dem Schlosse Meissen vorge-stellt; LeichpreSigten auf “fo. Ld. Scherzcrn, Io.Hicron. L.romayern. Cz. Pi. Nie.

ZIMMERMANN( Nicolaus ), ein Schulmann, vonCrempe im Hollsteinifchen, geb. 26 Dcc. *6c>*, studirtezu Lübeck, Hamburg, Königsberg, Rostock und Leip-zig, wurde zu Rostock Magister, 1634 Sub-Con-Rector, in eben dem Jabre Con - Rector, und 1640Rector ander Michaelis-Schule, 164/ aber Si( (ctor an der Jobannis-Schule in Lüneburg, gab

Greg. Nuzianzeni . poemata sclectiora ; und Aar.Prudentii Clementìs opéra heraus, UNd starb den 28Dcc. i66i, im 60 Jahr. Mol. Seel.

ZIMMERM ANN( Petrus) , ein Licent. Theol. vonThorn, allwo er auch des Ministerii Senior, undGymnasii Rector war, schrieb Orationes, und starbden 8 Sept. 1656. W, d.

ZIMMER MANN (Wilh.), ein lutherischer Theolo-gus gebohren zu Neustadt an der Linde im WürceM-berglschen um 2540, studirte zu Tübingen, und ward*564 Diaconus zu Etuttqard, 1569 Prediger zuWlmpffen, und »»gleich Theologiä Doctor, *5?8chul fürstlicher pfältzischer Eonststorial Rath und Ho/^Prediger zu Heidelberg, wohnte 158; dein Collogviozu Qvedlinburg zwischen den pfältzischeu und brautt-schweigischen Theologis bey; kam von Heidelberg, dadie lutherischen Theolog! 1583 aus der Pfaltz weichenmusten, in sein Vaterland zurück, und wurde *584Special-Superintendenr und Stadt-Pfarrer zu Va>)-hingen, und endlich 1586 Jnspcctor der Kirche"und Schulen zu Grätz in Steyermarck; schrieb einedeutsche Apologie wider die Heidelberger; Historias

germaiiicam; Epislolasad Marbachium, die in FecbtüEpistolis theologicis stehen jc. starb um 1600 undwurde nach seinem Begräbnrß von den Jesuiten wie-der ausgegraben, und ins Wasser geworfen. * uSerp.

ZIN (Petrus Francifcus) , ein Philologus von Vetdtna, lebte in der Mitten des *6 Seculi, schrieb: Orä'riones de vircucibus Augustini Valerii, epitcopurulNveronenkem aulpieanris; de philofophis laudibui»de juris & Iegum laudibus; und übersetzte Gregor-Nazianz. orationetn de amandis & amplestendisp* 0 'penbus, Gregor. Nyßin. Orar. II von eben dieserterie, Phihnis vitam Josephi, einige Schrisstcn Eph^mir, Llili, Marci und Esaiä, wie auch Euthytni1gabeni panapliam fidei orthodoxx dogmaticani

der griechischen in die lateinische Sprache. iin Epir. ßiblioth. Gesn. , ,

Z I N A N ü S (Gibriel), ( in Jtakianer, lebte amzu Venedig, und schrieb: de oprimo statu reip- yracleidem IN einem gelehrten italiänischen Oarmin »ingleichen le Rhpnße soprn Opposition* d’ Incestesue Eracleide, unter dem Nahmen: Vmccnzo 21»^''

m'o Serckla rc. ,„,-rN

ZINCGREFE (Eaurenr.), gebohren zu Sininu^,

in der llntcr-PfalU 154* den 8 Jan. îstachde"Joh. Sturme»* zu Straßburg z Jahr gehöret 1 )^