MOND DER VENUS.
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mit einigen Veränderungen, auf dem Jupiter zeigen und parallelunter einander von Osten nach Westen um seine Kugel herum-gehen. Man hält gewöhnlich Dominik Cassini für den erstenEntdecker der Flecken auf der Venus, aber schon 1G45 hatteFontana solche auf der Scheibe dieses Planeten wahrgenommen,wie Iliccioli in seinem Almagast davon eine Abbildung mittheilt.Die sämmtlichen Entdeckungen Fontaua’s wurden später vonCassini bestätigt, so dass keine Täuschung hierbei vorge-fallen ist.
Niemand hat in früherer Zeit so viele Trabanten beobachtet,wie Dominik Cassini, seine genauen Tafeln der Jupitersmondeerwarben ihm grossen Ruhm, der noch durch die Entdeckung vonvier Saturnsmonden erhöht wurde, ohne seiner anderweitigengrossen Verdienste um die Sternkunde zu gedenken.
Bereits im ersten Abschnitte dieses Werkes wurde der be-rühmteste Optiker seiner Zeit, Short, erwähnt, derselbe war aberauch gleichzeitig ein ausgezeichneter Astronom, der an allen wich-tigen Beobachtungen Theil nahm. Dieses beweisen seine treff-lichen mikrometrischen Messungen des Jupiters und die daraushervorgegangenen Bestimmungen der Abplattung dieses Planeten,er beobachtete die beiden Venusvorübergänge des vorigen Jahr-hunderts, ebenso bestimmte er den Durchmesser der Venuskugel.
Montaigne entdeckte die Kometen von 1772 und 1774, sowie den zweiten von 1780 und stellte viele Jahre hindurch schätz-bare astronomische Beobachtungen an.
Christian Horrehow war seit 1753 Director der Ivopen-hagener Sternwarte, der sein Vater Peter Horrehow bis dahinvorgestanden hatte, beide sind als genaue und sorgfältige Beob-achter bekannt.
Andreas Meier in Greifswalde war, wie aus mehreren seinerastronomischen Untersuchungen sich ergiebt, ein sehr genauer undgewissenhafter Beobachter; wir werden ausser seiner Beobachtungdes Venusmondes noch eine andere von ihm angestellte Venus-beobachtung in diesem Werke mittheilen.
Rödkier in Kopenhagen und Montharron in Auxerre sindweniger durch ihre früheren astronomischen Arbeiten bekannt,doch verdienen ihre hier anzuführenden Beobachtungen Vertrauen,da sie mit anderen gleichzeitigen übereinstimmen.
Dieses waren die geachteten Männer, welche die bis jetzt be-kannten Beobachtungen des Venusmondes angestellt, und diedurch ihre trefflichen Entdeckungen bereits der gelehrten WeltZeugniss abgelegt hatten, dass die von ihnen veröffentlichten