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Der Venusmond und die Untersuchungen über die früheren Beobachtungen dieses Mondes / von Dr. F. Schorr
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MOND DER VENUS.

Zunahme des ersten betrug 3 Z. 19°* dagegen die Abnahme des letz-tem 3 Z. 7° ausmachte. Obgleich im ganzen Sonnensystem beiallen Planeten und Nebenplaneten solche grosse Veränderungennicht Vorkommen und als Abnormitäten angesehen werden müss-ten, so wären sie dennoch möglich.

In Bezug auf die Grösse des Venusmondes fand derselbe Ge-lehrte, dass wenn der Durchmesser der Erde = 1 angenommenwird, so würde derjenige der Venus = 097, der ihres Satellitendagegen = 0-28 betragen. Für unsern Mond ergiebt dieselbe Be-rechnung in eben den Theilen = 027, folglich übertrifft derVenusmond den unserigen an Grösse, wenn auch der Unterschiedzwischen beiden nicht sehr bedeutend zu nennen ist.

Wir werden später in dieser Abhandlung noch auf die Be-stimmung einiger Grössen dieser Bahnelemente zurückkommenund dieselben auf anderm Wege zu ermitteln suchen.