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Der Venusmond und die Untersuchungen über die früheren Beobachtungen dieses Mondes / von Dr. F. Schorr
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120
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120 AUFFALLEND GRÖSSTES LICHT DER VENUS.

Zeiten

Nach

Kies

Fehler

Nach

Lambert

Fehler

Nach

Witt-

stein

Fehler

Tage

Tage

Tage

1630 5. Febr.

27. März

+ 50

7. März

+ 30

23. März— 20. März

+ 46 bis+43

1700 l.Nov.

11. Oct.

— 21

10. Novemb.

+ 9

8. Oct.— 11. Oct.

— 24 bis —21

1716 21. Juli

25. Juli

+ 4

8. Juli

— 13

26. Juli— 23. Juli

-|- 5 bis -|- 2

1777 10. April

25. April

+ 10

10. April

0

26. April— 23. April

+ 16 bis+ 13

1798 31.Jan.

5. Febr.

4- 5

21. Januar

— 10

7. Febr.— 4. Febr.

+ 7 bis + 4

sr

Sucht man diese Glanzepochen unter der Voraussetzung einesVenussatelliten und geht man bei der Berechnung von der mitt-lern Beobachtung 1716 den 21. Juli aus und berechnete man mitder Umlaufszeit von 12*17 Tagen die verschiedenen Epochen von1630 bis 1798, so erhält man bedeutend kleinere Unterschiede alsdie hier soeben nach verschiedenen Theorien gefundenen.

Beobachtungen

Fehler in Tagen

1630

5. Februar

— 1

1700

1. November

— 3

1716

21. Juli

0

1777

10. April

+ 3

1798

31. Januar

— 2

Die geringe Grösse der übrigbleibenden Fehler zeugt vonder Richtigkeit der Annahme eines Venusmondes, dessen Umlaufs-zeit sich durch diese Erscheinungen, da derselbe stets in seinemauf- oder niedersteigenden Knoten seiner Bahn mit derjenigenseines Hauptplaneten sich befand, ebenfalls ergiebt.