8 S,Andreas Uffinger, Leenhard Schwarz und Leonhard Hirth
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5 ſamtlich von Kupferzell. a1) Wahr, daß comparenten Gyps⸗ Staub auf ihre Wieſen geſaͤet haben?2) Ob die Wieſen von ſich gut geweſen, ob ſie hoch oder nieder gelegen waͤren?*. Andreas Uffinger verſetzk, daß das mut Ghps beſaͤete Grund. Stuck ein Ackergeweſen, und an einer Anhoͤhe liege, welches kr beretts vor g. Jabren mit Kleebe-ſamet gehabt, dieſes Jahr aber, wellen der Klee keine Wuͤrckung mehr gebabt, mitGyys beſaͤet, und befunden, daß der Gyps ihme durchaus eine groſſe Wuͤrckung ge-than, anerwogen er ſich ohne Zuthuung einiges Gyps gar keinen Nutzen von demAcker quseeſt. haͤtte verſprochen. 582 13 0 5 An aGeorg Leonhard Schwarz erwehnet, daß er auf ſeine Wieſen an 3. Orten, welcheſamtlich hoch liegen, den Gyps zum Theilgeſaͤet, wo man angenſcheinlich wahrneh-men koͤnne, wohin der Gyps geſcket worden, ludeme das Gras, wobin kein Gypsgekommen, um ein merklichers kuͤrzer ſeye. 5Leonhard Hirth eonfiemiret ſich der Ausſage des erſtbeſagten Georg LeonhardSchwarzen, mit dem Zuſatz jedoch, daß er auch Gyps an einen feuchten Platz geſaͤet,wo er aber keine Wuͤrkung empfunden. 13) Um welche Jahrs⸗Zeit Sie den Eyps geſaͤet haͤtten 2*. Dieſes Jahr im letztabgewichenen Monat May.4) Ob ſie einen Erfolg und Nutzen davon gehabt haͤtten?M. Unanimiter Ja. a5) Was vor Gras die Wieſen gegeben?N. Lauter Kle.6) Ob das Gras hoch und dichte gewachſen?N. Hoch und dichte. 87) Ob ſie glaubten, daß man mehr Gras von Gyps als Vieh⸗Dung oder Haal.boͤtzig erbielte! 15 ö.* Sie hatten ſchon die Probe ſelbſten gemachet, und einige Grund⸗Stuͤcketevon ihren Guͤtern niit, Haglboͤtzig beſamet, wo ſie aber wenig Wuͤrckang empfundenbatten, auch batte das Hgaſbötzig keinen Klee getrieben, von dem Gyps aber hattenſie einen vollkommenen Nutzen erhalten, mithin koͤnnten ſie auch mit Wahrheit ſa,gen, daß der Gyps fuͤrtreflicher und nutzlicher ſeye als das Haalboͤtzig.
A Michel
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