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Leibnizens die Richtung gegeben haben,welcher er hernach lebenslang gefolgt ist;nur mit dem Unterschiede, daß, den ge-wöhnlichen Naturgesetzen zuwider, dieWürkung hier grösser als die Ursache war.— Ausser obigen Lehrern ließ er sich durchden Professor Falkner noch im Rechteunterrichten; und so kam er bereits in sei-nem sechszehnten Jahre, mit vielen Kennt-nissen ausgerüstet, wieder nach Leipzigzurück, woselbst er unter seinem vormaligenLehrer Thomastus zur Erlangung derMagisterwürde disputirte. Im Anfangedes Jahrs 1666 wollte er Doctor Juriswerden; allein seine geheimen Neider, un-ter denen vorzüglich der damalige Dechantder Juristenfakultat, oder, wie man auchbehauptet, vorzüglich dessen Ehefrau war,wiesen ihn unter dem Vorwande, ” daßer noch zu jung sep ”, ab. Dieses er-weckte ihm Verdruß; und er faßte denEntschluß, von nun an sein Vaterland zuverlassen. Er gieng also nach Aktor f,woselbst man ihm nicht allein die verlangteDoctorwürde nicht versagte, sondern aucheine außerordentliche Professur derRechte antrug, welche er aber, weil ersich noch zu jung fühlte, nicht annahm.
Nürnberg war damals eine Stadt,welche, was Gelehrsamkeit und Künste an-betraf