Von den Tugenden und guten Sitten.
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l.MnenTttgcjrd Psirchten zu erfüllen, nmn.0 auch darein ergeben, daß er von denwm^ren geiiebet m-d hochgeachtet wird.
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Mazdas vorhc raehende um der Warbar willen, die manchen Lesern allzu verb^'Neynmöcylc, nicht mir Exempeln er-leurern, es mi . em jeder selbst die ^xl^a-t10 ? Zachen wie er will. .
r .,f- 5* Emigewolien behaupten, daß die/belr jaden lefcmen Zeiten tugendhaffcer% als in den vorigen. Es ist aber eineAtz falsche Memuma- Sov-.cliftgeww
sei, - ns "'schwänge gehn,als wie vor die-x,"' An deren Stelle hingegen sind zehn o-^ n?^'tzig andere gekommen, die unse-
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bei-r i e unter denNahmen derkropl-eteIi'fiFn?i a ? teric » des Wohlstandes, der Art-der Complaisaoce, u. f. w. emge-
af eiu Es wird auch die Boßheit nachs^,,^d0phezeyung unsers Heylandes undn'.., ^Apostel, je mehr und mehr zuneh-S"iK? ^ endlich,wenn sie aufdie höchstedaM, oinmen, durch den jüngsten Tagdaraus gemacht werden wird.
(Bhm\ vornehmste Bewegungs-g\u! ] S ZU den Tugenden ist die Liebe zurcos^ ^lgkeit oder der Gemüths-Ruhe u.neu'^, uheit. Wenn dieses viele erken-würden sie sich gewiß eines
ster dmxh, g) wird man gewahr werden,3 nnejedwedeTugend nichts andersm,K cm Kittel ein gewiß Stück der Gluck-' Veit zu befördern, ein Laster hingegenzum zeitlichen Unglück. ^ Weruinach tugendhafft lebt, lebt glückselig,i^'Usierbaffcer hingegen ungluckseeltg.te eigne und die frembde Erfahrung,chir auf uns selbsten oder unserndsAsten ein wenig Achtung haben, wirdfcet | M'Gnüge beftarcke. BeyAusubungselia^^nden empfindet man diese Gluck-L nicht gleich zu Anfang, sondern mEuKg; Darum ist auch der Weg zur
Darum ist auch der Weg zurein en Anfängern und Ungeübten,lich.G ulg unangerrehrn und beschwer-et »ben massae Beschaffenheit hatt
mit d-.,, K; massige Besthaffmheithats^stern:Mml empfindet das Un-
glück nicht allezeit bey der Vollbringungderselben,sondern wenn mandasSünden-nndLasier-Handwerck eine Zeitlang fortgetrieben; Deswegen preisen sich auchdie Lafterhaffren eine Zeitlang vor glück-seelig, weil sie ihre ausserlichen Sinnen,aufdie sie an meisten halten, dam it belufti-gen können, biß endlich zu feinerZeit ihrej Freude in Trauren, und ihr Lachen in! Weinen verkehret wird.l §. ?.Wenn man sich vorfetzt zu einen tu-
! gendhafften Lebens-Wandel zu gelangen,so muß man mancherley Vorurtheile, diesich einer in den Kopffgefetzt, und die fönsteinen an tugendhaften Wandel fehr hin-derlich sind,fahren lassen.Die vornehmstendarunter sind folgende: Es ist einmahl soeingeführt;Es ist heutiges Tages gantz ei-ne andere Welt; Wer nicht mit macht,wird ausgelacht rc. Alle solche Satze nimtdieWeltvor ein heiliges Evangelium an,und gedencket,sie müften nothwendig die-jenigen Lasier ausüben, die die meistenMenfchen begehn,und hältfolche nach demUrtheil, das die meisten davon fallen, ent-weder vor keine, oder doch vor fo xrivile-K>rt,daßman sie nothwendig begehn mü-sie. Andere haben das Vorurtyeil derGewohnheit,da hört man viel Leute sagen:Ich haoe'mir dieses oder jenes so angewöh-net, daß ichs unmüglich lassen kan, undmeynen, nun sey alles gut, wenn sie sagten,daß sie sich dieses oder jenes so angewöhnthatten, daß sie es unmöglich lassen kömen.Doch diese Leute bedencken nicht, daß sievor zweyfacheLasierhafftezu halten, ein-mahl deswegen, daß sie eine schändlicheHandlung so gar langeZeit vollbracht,undzum andern, daß sie gar keinen Fleiß anle-gen wollen, dasselbe sich abzugewöhnenund auszurotten;Jch bin gewiß versichert,wenn mancher eben den Fleiß anlegte, umsich ein gewiß Laster abzugewöhnen, als erwohl anlegen würde, wenn er davor eini-ge tausend Thaler solte zu hoffen haben,daß er seine lasterhajste Neigung ziemlichschwachen und dämpffen wurde. Man-che sagen, sie wollen diese Tugend auchnoch wohl lernen, es würde sich wohl ge-ben, und schieben also dieseBemühung voneiner Zeit zur andern auf, biß sie der Todtübereilet, und ihre Bemühung alsdenn zufpät ist. Viele verlassen sich aufdie Gna-
sie wollen, und was dre Gottlosen noch! mehr vor Urtheile hegen, dadurch sie ihreB Z bofty