Des vollkommenen
e»tschcn
echster Nheil,
Von Belagerung und Eroberung einer
Festung.
Das erste Lapitch
Von
^ecvZlloscirung des Plahes/dm man bela-
gern will.
§. i.
sS ist gar verträglich', wennman Gelegenheit hat, einenaccurate» Grundriß einerFe-stung zu überkommen, so kanman jrch hieraus informireit,Art man welchenOrte mantta<Juen führen und anstellen will.st ^ ec dergleichen nicht haben, soE>M, ^ selbst recoZnolciren, und einen^lr^Mn-Maaß nach verfertigen,so gutMan muß hierbey die gantzeSch b l ^ l ‘ e Bollwercke, Flanquen, Pa-% ©$' h . ü deI ett, Thürme, Gräben, Tho-jsk, N>°ch!en, Cotmescarpcn, Austenwer-"^ e Ö5 )c ' Flüsse, Brücken, Wälder, j^dm^L^ügel, Gärten, Felder, aus- i-pohen und Tiefen, und mit ei- §Me^vrte die gantze Gelegenheit beob- \!^'8Ul-pc?^ses giebet nachgehends eine!^tz^lachricht,und man kan daraus ^}* Uttö Forme der gantzen Forciä-!c * Teutsche Soldat.)
carion,aller Linien und Winckel der Voll-wercke, und dero Strichen, wie auch dieGräben, und Beschaffenheit der Aussen-wercke ersehen, und einen desto sichernSchluß fassen, an welchen Ort dieFestunganzugreissen, wie die Linien der Apro-chen zu führen, und wo die Katcrien hin-zuordnen. Damit man die nöthigenFrL-pamorim bey Zeiten zu Wercke richtenkönne.
§. 2 . Will man bloß dem mündlichmBericht trauen, so ist dieses gar offt einegar ungewisse Nachricht, denn die Leute,von dem nran fnfqfmatioti einziehen will,zeigen offters viel falsches an, theils ausBosheit und Betrug, theils auch ausLeichtsinnigkeit und Unwissenheit; ein ac-curater Grundriß hingegen kan einenso leicht trügen, Es finden gar offtersvornehme Generale, oder Skands-Per-
E e e e söhnen