Buch 
Der vollkommene teutsche Soldat, welcher die gantze Kriegs-Wissenschafft, insonderheit was bey der Infanterie vorkommt, ordentlich und deutlich vorträgt, und in sechs besondern Theilen die einem Soldaten nöthige Vorbereitungs-Wissenschafften, Künste und Exercitia, die Chargen und Verrichtungen aller Kriegs-Bedienten, von dem Mousquetier an bis auf den General; ... nebst einem Anhange von gelehrten Soldaten, Adel und Ritter-Stande, von Duellen, Turnier- und Ritter-Spielen, auch Ritter-Orden ec... / von Hannsz Friedrich von Fleming
Entstehung
Seite
227
JPEG-Download
 

.erW?!> tost !

>ii#

s?

>% \

bBf :p-t

A

S{

k

iu'»

S;

i *4

?

O«*'

M

\p

y

%ist

j»

jS

«ffir

!tz

i f

el0* *]i

sH

Von de nen Exercitns als Handariffen und />s«Mungen .dritte hinter das Bataillon, bey dem da

22?

^^^lULn^ireuden O brist-^ioutenanc

l-«t

K-!

1*%

sJä 3 v* stehet das Bataillon zur Charge,^rr bewehr geschuldm, die Un-^^Arerer tragen ihre kurtzen Ge-ch^/.MHuldert, die Ober - Offi-helitt* - halben Piquen, oder die

Z),,As Tages gebräuchlichen 8ponäons.tiq Baui!lon > zum Marsche sich ftr-MKr?^^hon, commanäirt, muß dasGe-der Schulter genommen, derten S aufgezogen, der Daumen derrech-über dem Hahn, der forterstebei um Abzüge, und das Gewehr mitDie n funden vor sich gehalten werden.kilrk?^'Offieierer tragen hierbey diel,kt§ Aewehre Hoch, und fallen selbigejxx.Meuerug niederwerts. Die O -oder-v Vierer behalten ihre halb Piquens Po n / le heutigen Tages gebräuchlichendieses bey dem Fuß. Es wird wedertveh^hoch feuert verstattet, Schieß-Ge-sie \3 0 ii ,k c Hand ^gebrauchen, damitHohen ?^n veuoir, welche darinnen be-füht-^^sie ihre unter sich habenden an-geil vbierviren, nicht zurück gezo-

schehü, welches sonder Zweifel ge-UtidF,.hurrde,wenn sie aufdieLoßfturungHeu Ader-Ladung ihresGewehrs zu se-

wohl xermirrirt, selbiges in einen Corps zuoominLiigirengo ist darneben aus die Ver-theilung der Compagnien und Ossieiererzu reKsräirety die nach ihrem Alter sicsr»«irem

üiK'- ^de würde mit der Vrrftum-""kttzr Vergleich»»« zu setze» seyn.

J«??.®« Gttn^itts^ehmAentweder aus dem ^ «L^ügeln inm nme, oder auf b^Myhen.Dre

Ä^nMch.Dte

^tnbkibmaufemenCwVi

damttdie Granaten auf dem

Werfen, und das Gewehr m ^ on ge-packen geworfen, bald wie . ^ Hnne»

stehen die Grenadiers auf^n

ie^vMmaMrt derLsxirÄch aber aufhinterwerts. b^coasverchei-

ffiSsSffiSygSS

HtaufüenlmäettSW^-^Ex-

7^mrmr meinen Corps jw * üt

Ä Matche oder A.ctio a JfAfcen aegerso ist die indemv ochergcheu (K

^emkormaüon auchnochrg) . ^Ein

^ber utaons vertheilt,wremsgem

Achicher,weildie SrarckedrWon M

§° 38. Will man ein Regiment inzwey Bataillons setzen,so werden dieCom-! xaZnien und Ober-Officierer rour 3 rollt! dazu genommen. Solchemnach würdebey einem Regiment von acht Compagni-en die erste Bataillon aus des Obersien-Majors zweyten und vierdren CapitalsCompagnie; die zweyte aus des Obrist-^ieutenancs ersten, dritten und fünfften

Capirains Compagnie bestehen, UNd Mt

in Ipecis der Obriste, diejeaber der Obrist-I^ieutenanc oommanäiren. Soll ein Re-\ giment in drey Bataillons gesetzt werden,s so wird die dritte Tom gehalten, und sol-chergestalt werden bey einen Regimentaus zwölffCompagnien des Obristen desersten, vierdten und siebenden GapkamsCompagnie die erste Bataillon ; aus des O-brist-Cielltenants, zweyten, fünsiten undachten CspitaillZ Compagnie die ander;aus des Majors dritten sechsten und neun-ten Capitains Compagnie die dritte for-mirt, und dieerste vom Obristen, die an-dere von dem Obrist-LieuMrant, die drit-te von dem ältesten Capitain commanäirt.DieOfficierer alscapikamsund Lubalter-»en bleiben bey denenBstaillon,wobey ihreCom pagnien stehen,außer dem erstencapi-laill, welcher bey dem dritten Bataillon dasEomando fthrt,zumahl derMajor bey ei-nerBataMon in lpecie nicht eingetheilet wer»den kan , indem er aller Orten seyn, unddes Obersten Befehl bey allen dreyen Ba*

taillons exequircn MUß. Ob zwar dtUOberster einer Bataillon in lpecie nur vor-stehet, so muß ihm dennoch das com-.manäo des kgantzm Regiments und con-Lquenter über alle drey Bataillons uttge-kranckt verbleiben.

DaS stchzehende Lapitcl.

Von denen

Bxetciciis, als Handgriffe»

und So«MMge».

§. h

Ey bem Exercipeft sind nachfol-gende allgemeine Regeln undMaximen in Obacht zu nehmen,% ~~ und