352--Des d rttten T heils zwey und vrertzigstes Lapitel. ^
hen, dahero ist es so roth; Es dienet ^Bedmung der Kinnbacken, und btWgung vxr-Zähne. Der Gaumen hat^ne gleiche Zubereitung, zu der noch M
Garnförmige Häutgen, das Weintrau-benförmige, und das Netzförmige. DerFeuchtigkeiten sind insgemein drey, wel-che zur Unterbrechung der Strahlen die-nen, als i)die wässerichte, so beydeCam-mern des Auges anfüllen, 2) die gläser-ne, so einen gegoßnen Glasender Galler-te gleich ist, bestehet aus dem lubüiestenBlaßgen, so eine helle Feuchtigkeit in sichhalten, erfüllet den Hintern Theil des Au-ges, und hänget mit dem NetzförmigenHäutlein allenthalben zusammen, ;.)dreChrystallinische ist fast Linsenförmig festerals die andern und von den Augenbraun-förmigen Bande frey aufgehencket. DieBlut-Gefasse sind auf eine wunderbahreWeise durch die innerlichen Theile des Au- ,ges ausgetheilet.
§. 48. Das vornehmste Werckzeug desGeschmackes und der Rede ist die Zunge,!bey welchen doch zugleich die übrigenThei- ‘lr des Mundes,fo der Zunge zu ihrer Ver-richtung dienen, zu betrachten, nemlich dieSpeichel-Drüsen, das Zungen-Bein, dasZührr - Fletsch, der Gaumen, die Lippen,das Zapfelem und die Mandeln. DieDrüsen, sp'den Speichel absondern, sinddie hinter den Ohren liegende grosse Drmft!i,die Kinnbacken Druse, die zwo unterder Zunge liegenden, welche eine speichel-haffte Feuchtigkeit absthetdem und die an-dern kleinen Drüsen, so durch die gantzeHaut des Mundes, vornemlich in den Lip-pen, Gaumen, Backen und Zunge ausge-streuet sind.
$. 49. Das Zungen - Bein hanget andem Grunde oder Wurtzel der Zunge, al-so, daß es zwischen dieser und dem AnfangderLufftröhre lieget, und zugleich mit derZunge beweget wird; Es wird vermit-telst der Bänder mit der Zunge dem An-fang der Lufft-Röhre, und Griffelformi-gen Fortsatz des Hauptes verbunden. DerNutzen ist, der Zunge einen festen Grundzu geben, und zu derselben Bewegung,undHinunterschluckung zu dienen , und einUrsprung unterschiedener Mauslein, zuseyn. Die Lippen deren zwo sind, be-stehen vornehmlich als Mäuslein äusser-lich sind sie mit den allgemeinen Decken,innerlich mit der Haut des Mundes be-deckt. Das Zahnfleisch bestehe aus dergemeinen Haut des Mundes,und Kinnba-cken Här.tgens, woran es sehr fest hangt.Es ist mit sehr hauffigen Gefäßen verse-
vie! Drüsen kommen.
)en pyramidenförmig, ihr forderetspitziger Theil wird die Spitze, derbf"'^und. dickere aber der Grund oderWurtzel genennt; Sie wird mit demgen-Bem verbunden, und mit dem u'Bande an den untern Kinn-Backen, $ ,gen-Bein und Lufft-Röhre angeMrDie längllchte Linie in der Mitte, dre^diana oder Mittel- Linie genandt,die Zunge fast in zwey gleiche Theile;^,Wesen bestehet vornehmlich aus M ^lein, und nei volen Hauten, wiemercklichen Drüsen und Gessßen.Nutzenist, daß stedas vornehmstezeug desGefchmackes «.der Rede,netsie auch sehr wunderbahr zum WHinunterschlucken und Ausspeyerr.
§. 51. Ihjula , das ZäpM stein llnglicht runder hängenderzwischen beyden Mandeln lieget vI kommt der äusserlichen Gestalt # 2 %^jbem äussersten Gliede des Fingersj Kindes überein, ihr Wesen ist|unb mit der gemeinen Haut des'IWMumgeben;Es hänget mit den berss^ ^§>ekdern mit dem Gaumen zusamm^,. j$ei'Nutzen ist eben nicht so gar klah^,^ ..hütetnet es zur Rede zu dienen, undauf einige Weyse, daß der Traim , .^.Herunterschlucken in die Nase J
§. Tonfilk, die ManrelN'PÄ-i-kmerckliche Drüsen, sehn offters^Mandel aus, und liegen beyds ^,.MSchlunde, sie sondern eineFeuchtigkeit zu Befeuchtungdes ab, und schütten sie durch m«dene sichtbahre Löcher aus.
§. 53. Das Werckzeug qS
die Nase, deren Lager^E^und Größe ist bekandt. Sie wu ^theilet in die äusserlichen Themdie innerlichen. Zuwerden gerechnet der Ruckem^tzel, Gräte, die Kugel, undScheidewand, so die Nase m l Meldet