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Der vollkommene teutsche Soldat, welcher die gantze Kriegs-Wissenschafft, insonderheit was bey der Infanterie vorkommt, ordentlich und deutlich vorträgt, und in sechs besondern Theilen die einem Soldaten nöthige Vorbereitungs-Wissenschafften, Künste und Exercitia, die Chargen und Verrichtungen aller Kriegs-Bedienten, von dem Mousquetier an bis auf den General; ... nebst einem Anhange von gelehrten Soldaten, Adel und Ritter-Stande, von Duellen, Turnier- und Ritter-Spielen, auch Ritter-Orden ec... / von Hannsz Friedrich von Fleming
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391
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NvilderLM Lerer WimM rc.

Dergleichen wässenchlelick^'N auch den Kranckheiten ziem-unterworfen. Kan man a-!A. >.!oNngen,so mitten in Wasser lie-Ausser auf keineriey Weife be-W' 1 ' so sind sie keines weges zuver-W^Zumahl wenn sie einen grossenden Eingang eines Hafens be-ihe fia ^unen. Denn dieNatur hat sol-7f Wacht.

dk i®« Festungen,so anfcbenen LanAren mancherley Bequemlich-k steh,, 19 W * Man hat bey solchen Er-dgxaN'emenWall, und andere Werckemachen. Man kan mit den!)ecum n ebenen Lande ziemlich weit

p ^uiren, also daß ein Feind ge-ist, seine Aprochen von weitenEs fehlet dergleichen Oer-Trtzw?? niemahls an Wasser. DieseMhIu können auf ebenen Lande meh-MhM rexulsir erbauet werden. EinM«!" solche Oerter mit einer grossenSilk einschliessen, wenn er ihnen

öi^'Uhre und Luccurs benehmen will.

Linicit, Retrenchemcns imu

so wohlgegen die FestungMtivMlde zu, zu machen, um sich da-^tia r? öU)>erschantzen und nach der Fe-Ar^Dahern; Man kan solche Oerterdrs Gunter miniren, und bedarff manptr sthAbu drecke schiessens nicht, wennErde nicht steinicht undM A?'? Der Feind kan alle FouragcÄ wtP* genüssen, so auf den guten^Festung Herum zu wachsenv st-^?ölvischen wird mir ein jedwe-Eichen, daß diese Art Festungenv wovon bereits gedacht wor-Ä E^ruzieHen; Denn man hat,M svN an solchen Oertern gesunde,3l^wn auch keinen Abgang an an-,rndigkeiten, welche man vonf J> 9 , A leicht zu sichren kan.fjn lZAVortheile der Oerter, so anZeichen Strohm liegen, sindStlich'.Aan kan auf den Wassern gardn. ^führen, was zur BauungAchyAwng einer solchen FestungEs fehlet diesen Ort nie-MvoMasser, indemeinSchiffreicherA ^ nicht abgeleitet werden^rtenich??raucht auch an der Wasser^^hoheund starckeWercke, un!w.so viel desto mehr einen sol-

.chVnOrrMfder-LWd-GetteMitOchttgen

und starckeu Wercken versehen. Mankan sich auch nach gestalten Sachen derSchleusen bedienen, und das umliegendeLand in Fall derNoth unterWasser setzen.Der Feind muß eine starcke Armee haben,solchen Ort gantz einzuschließen, wenn eretwas ftuchtbarliches ausrichten will.Wenn der Feind einen solchen Ort nichtso wohl auf der Waster-M Land-Seitebelagert, können die Belagerten gar leichtSuccurs und andere Alothwendigkeiten zuWasser einbringen.

§, io. Die Nachtheile hingegen könnendiese seyn: Der Fluß kommt den B.ela-gertenauch wohl zu statten,alte Nothwen-digkeiten mit leichter Mühe und Unkostenin das Lager zu bringen. Der Feind kanden Fluß ober und unterhalb der Festungmit Ketten vorziehen,daß Zeit währenderBelagerung nichts auf demselben in dieStadt gebracht werden kan. Diese Fe-stungen, die an einen grossen und Schiff-reichen Fluß liegen,sind unter allen anderndie besten und bequemsten. Denn sie könennicht allein mit wenigen Unkosten wohlforrillcirt werden, sondern man hat auchan andernNothwendigkeiten keinenMan-gel darinnen, weil solche zu Wasser mitleichten Unkosten können überflüssig zuge-führt werden.

§.n. Will ein grosser Herr sein Landzur Sicherheit mit Festungen versehen, somuß er solche mehrentheils an die Vortheil-bafftigsien Oerter und Grentzen, worausman einen Paß, es sey zuWasseroderLan-de wohl beftreichen uno äekenäiren kan,an-legen, um den Feind dadurch allen Einfallzu verwehren, undcapablezu feyn, ehersolches in den anliegenden Länder selbst zuverrichten, als in den feinigen solches Un-glück zu erfahren,daher man denn auch derJnsulnsso auf einen schiffreichen Fluß lie-gen, wohl warnehmen, und solche iorrillci-ren muß, um damit den Fluß zu comiuan-äiren, und einenFeinde die ksiLgen daraufzu äispuciren.

§. , 2 . Man muß nicht leichtlich an deckAbhang eines Berges, noch viel wenigerin einen Thal, so mit Bergen und Hügelnumgeben, eine Festung anlegenden» nichtsolches nothwendiger Weife zur Befchü-tzung eines Haupt-Passes,zu Wasser oderLande, oder eines See-Hafens geschehenmuß/ wobey man denn sonderlich trachtenmuß, die nächst anliegenden schädlichen

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