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Des fünften Tyei s zehuVcvMpml
gebauet/ und deren Gerüste wohl ver-schränket und verbunden werden.
§. 8- Die Ausbesserung der Schieß-Scharten geschiehet mit Wottsäcken, inwelche,ehe siegefüllet werden, zwischen dieRath Maschen eine Elle lang mehr oderweniger fest eingenehet werden, damitman sie starck anpfählen könne, sie müs-sen gleichwohl mit Stricken dieCreutz undQuere gebunden, und auch mtt denselbeneinbefestiget werden; In hefftigen schies-sen muß man allezeit Wasser en welchenLeim oder Erde zuführet, mVorrath ha-ben,und die Wolljacke damit begiessen, aufdaß sie nicht anzünden. Die andere Aus-besserung geschiehet durch Sandsacke,wel-che zwey biß drittehalb Schuh lang, undeinen Schuh weit seyn müssen, je längersie sind, je besser ist es, wenn sie schon kei-nen Schuh weit sind; Sie werben derQuere nach in der Ordnung gelegt, ange-pflöcket, und mit dazwischen geschütteterErde fest an und aufeinander geschichtet,so viel als vonnöthen ist. Je lettichterrtnd feuchter die Erde tn solchen Sand-Säcken ist, je besser und dauerhaffter hal-ten die Schießscharten, allein sie müssenfest auf einander gesetzt werden. Zunoch mehrerer Versicherung der Sand-Säcke kan man,wenn die Schießschartenausgebessert, dieselben nochmahls mit ge-siochtenen Horten ausfüttern, welchessehr gut thut. Die dritte Manier,Schieß-Scharten auszubessern, geschiehet mitkacklaen und Erde nach der gemeinen
Manier ,
§. 9. Wann in einer Festung über dieBrustwehre ohne Scharte geschossenwird,so heist dieses über die Banck schies-sen. Viel Autores, so von der Fortisica-rwn geschrieben, verwerfen die Schartenaus der Ursache, daß man die WerckeZahnlücke mache, sich zu tiefsencke, undnicht allenthalben streichen könne; hinge-gen wenn über Banck geschossen würde,blieben die Brustwehren gantz, und könteman diegantzeEbene vorder Festung be-streichen. Mit einem Worte es sind ineiner Festungkeine Schießscharten nöthig,so lange der Feind keine Stücke aufführt,und noch von weiten attaquier So baldaber seine Kacrerien fertig , wenn sich einConu^ndant seiner Stücke nicht selbstentblöseu will, müssen solche eingezogenwerden, denn will man sie stehen lassen, sowird man bald sehen,wie gewiß und kräf-tig die Schüsse von der Tiefe in die Höhe,
und in Gegentheil wie _gewiß die Schüsse von der Hohe Wf'lturä. Man wird selten eine recht tW,Lbaute Batterie des Feindes mit den f .schütz wir oben herunter gantzlich ^ren sehen, wohl aber, daß man die D ^stm ^eitungswercke niedergeschossen^"sich abzuschneiden gezwungen hat.
I . §. s?. Die Schantz-Körbe können'i ewer gestung kemesweges entbehret Mi den,weil man mit denselben die verarge^chen L^tenen verwahren, und an ß"der Brustwehren besetzen muß-Länge brauchet in miauen nicht Eju seyn, als in denen Arcaouen, und Ä;jg^eetuM des Geschützes über ESchutz hoch nicht nöthig. Ihre $ itau von 4 . biß fünfteharb Schuh s^Ltdünnen mt)kn, und bu ken , Haselndergleichen zähen Reisig geflochten. jr'muffen mtt etwas ferner Erdeeteinewchl und fest gefüllet, dick an, n»hmteremander gesetzt werden. In ^gelung ber Schantzkörbe werden ABrustwehren vor Batterien mitmetkjemadn; Es dienen auch WicherGelegenheit alte Fässer, alte sr aß ^wrd dergleichen mit' welchen man bttf ft,söhnen verbauen, und an statt der
wehrebedecken kan.
s §. In Der Faschinen muffen viel f,n Vorrach sem/WeiW^Ltenfast stündlich in grosser MengeE,muß. Die Blendung vor SchE;ten sind am besten von dicken WEAlm Mmigklung derer muß Ii»m m VPo,tz machen, daß (TcSchüssen frey sind. Man macht m %>der Brustwchre Blendungen w>« S(teil Faschinen mCandeliers gelegt."
jveld>e man sezuweilcn mit Al0 “ S 5f it>ßemr geben kan, damit der 5®J« VAbm umsonst sch,essen, und dieZt»
§. 12 - Die Batterien in einerwen solche insgemein von denen *‘K,,der Belagerer oben herimker war» ^Uten werden , müssen Bedeck«»" «Steine,und Retiraden vor denenBomben und Granaten habe». JSjj?tiradeu könne» „Nr V0N 3 odktKorben, welche oben bedeckt, am t jLsden gemacht werden , mgle-chen die yver. Behältnisse. Zum©tittfwenn
den,w,rffrmaneln paar iatipsKifj»der ob dessen statt Salpeter w H'F,