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Wtltu ein solches Feld, woTapfferkeit hertrohut/
Wo die Gelehrsamkeit, und edle Weißheit wohnt.
Mit Gottesfurcht geschmückt/ im vollen Flohre sehen/
Du dachst nichtweiter gehn,bleib hier nur stille stehen.
Sieh an, mein FLEMMJNG ist ein solches TUGEND-BILD.Bey IHM 01 a) TAPFFERKEJT fein bestes Adel-Schild;Dablühtdie^) GOTTES-FUREHT,der Purpur aller Tugend/
Die ER schon zum Gemahlerwehlet in der Jugend»
Hier strahlte-) GELEHRSAMKEIT, Mmervens schönste Frucht/Die manimAdelstand offtgantz vergebens sucht/
Da thront die eH WCJSHEJTS-PRALDT/der Tugend-Ehren-
, Lrohne,
So?^HandJHMse!bstgesetzetaufzum Lohne.
So flndDJR/GROSSER MANN, dieGötter selbsteu hold/Weil DU erkieset hast das edle Weisheits-Gold,
Worin die Tugend-Perl als ein Demant gefastet;
So Bistu doch geliebt/ wann e) Momus DJLH gleich hasset/
So bleibst DU doch in Ruhm, wann gleich der/) Neidhatts-Gifft/Mev&ra solle streun in einer Läster-Schrifft.
Weil dis derGvtter-Schiuß/ Arete j)at gebohrenDEJNM hohen Adel-Geist, den Pallas sich erkohren.
«) Dis zeugt -er letzte Polnische Krieg,woersich als ein kapffrer Krieges-Held er-wiesen,und dadurch die cU3rse,als Obrift-I-Leurelianr,überkommen.
b) Von der Gottesfurcht zeigt gegenwärtiges SoldatemBuches !. Theils, Capz. 4 .und des^x?encljci8cZx. 6.se<zq. mit Genüge an.
e) Bestehe gegenwärtigen teutschen Svldatens ersten Theil, allwo solche, so wohl
in E’hysias, als Marhemadcis gnugfam erhellen wird. Desgleichen den I.Theil des vormahls herausgegebenen teutschen Jägers, wo solche wiederum,so wohl inkUy 6cg,korLnic3,ais anderen gelehrteriSachkN/Mcht ohneVerwun--erring hervor leuchtet.
0 Besiehe dessen Schafften, und du wirst bekennen müssen, -aß hierzu einesonderbahre Klugheit,Weißheit und Verstand seyerfodert worden.
t) Kein Mensch, er sey auch noch so groß, bleibet von den Neid und Nasenwei-sen Momi5 ohne Tadel, dahero karius sehr wohl geurtheilet, wann er also ge-sprochen
IIcAAo«- dvnAeytiv psv t&os Trig) tfavTos ofiotustlßdi §' dvriheyst* a’jc ht TST & tSsi.
f) Die verkehrte Arth der Menschen, pflegt einander stets zuhenerden; Wieder
solche schrieb ein Gelehrter folgendes Emblema; Er mahlete einen Elephan-ten, und um denselben viel Gänse , die ihn allehejstig anschieschten, welcheaber der Elephante verlachte, mit dem i.emmale: dion noeem.
Ggg gg 2
(Anhang des teutschen Soldaten.)
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