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ein Blatt fielen, war eö leicht zu bestimmen, anf welches Blattjeder einzelne Punkt kam. Theilte man nämlich eine solcheAbseihe oder Ordinate je mit 4000, so erhielt man die entspre-chende Schichte und Nummer des Blatts, welche an dem obernRande desselben eingeschrieben wurde. Bei dieser Theilung er-gaben sich gewöhnlich Zahlenreste,. welche von den anf demMeßtischblatte bereits angerissenen Rand- oder SectionsLinienaus mit dem Zirkel im verjüngten Maßstabe aufgetragen wur-den, so daß dort, wo die Abscissen- und OrdinatenLinien zu-sammentrafen, auch der Ort des Dreiecks- oder SignalPunktsauf dem Blatte gefunden war. Waren einmal feste Punkteauf dem Blatte gegeben, und konnte dieses dadurch auf demFelde in seine richtige Lage zum Ganzen und zu den angrenzen-den Blättern gebracht werden, so waren auch die Grenzliniendes Blattes auf dem Felde zu finden, die überhaupt nicht wei-ter als um jene Iahlenreste vom Signalpunkce abstehen undsich nicht weiter erstrecken konnten, als über die Fläche, welchebis an die Randlinien des richtig orientirten Blattes im ange-nommenen Maßstabe aufzutragen möglich war.
Mittelst der trigonometrischen Punkte und wenn auf dasWiederauffinden der erstmaligen Sectionslinien (etwa durch Auf-nahme der Entfernungen derselben von nahen festen Punkten oderdurch das gleichzeitige Messen der auf die anstoßenden Blätterfallenden Theile von Grundstücken) die erforderliche Sorgfaltverwendet wird, kann in der Folgezeit jedes einzelne Blatt wie-der auf dem Felde aufgestellt und neu aufgenommen werden.
n. Geographische Ortsbestimmung.
Für die ganze Vermessung wurde die Sternwarte zu Tübingenals astronomischer Punkt benützt, wobei die Breite und Längezu geographischen Bestimmungen, der Azimuthalwinkel aberzur Orientirung des Dreiecknetzes diente.
Die