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Ueber das Cataster [1] : erstes Buch. Geschichte des Catasters / von Benzenberg
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389
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M zu zerstören und dadurch eine noch größereMenge wackelig und lose zu machen, woher denndu Räch in Zürich einst den weisen Beschluß faßte,die Kricgsrcchnungen zu verbrennen statt zu liqui-dem. *)

') Dieser Beschluß ist wirklich vom Rathe in Zürich ge-fußt «nd ausgeführt werde«. Während des letztenEchweizerkrieges waren über alle Leistungen, die jederBürger au Einquartierung, Lieferungen, Braudschaz-zungen u. s. w. getragen, Rechnung geführt! worden.Diese Rechnung betrug, wie alle solche Ariegsrechnun-gei>,eine ungeheure Summe—auch hatte man währenddes Kriegs nie gleich gerechnet — und das Ganze wari» einer großen Verwirrung. Nach dem Kriege solltedie Berechnung geschehen — dieses zögerte durch meh-rere Jahre, ehe die große Berechnung mit allen ihrenBelegen gehörig konnte aufgestellt werden, Endlichwurde sie etwa i ü Jahre nachher fertig. Allein nunkaude« sich erst die Schwierigkeiten, diese Rechnungu»d die daraus fließende Parification in Vollzug zusetzen. — Viele Bürger waren verarmt, andere weg-gezogen — «och andere gestorben — wo die Erbe» ge-theilt hatte«. Die Rechnung wollte gar nicht mehr«»f die Gegenwart passen, und da es si» um großeEuinmen handelte und man die Verwirrung berück-Kchtigte, die in allen Verhältnissen in der Stadt Hir-sch entstehen würde, so glaubte der Rath, daß der