Sie sagen nämlich: Je höher die Steuer, dieman vorn Ackerbau nimmt, desto theurer muß derDauer seine Frucht verkaufen, um dieses wieder einzu-bringen. Er bezahlt daher nicht die Steuer, sonderner schießt sie nur vor, der Consument ist eigentlich nurderjenige, der die Steuer bezahlt. Da nun die ganzeNation zu den Consumcirten gehört, so ist es am ein-fachsten, daß man statt aller andern Steuern nurEine auf den Ackerbau legt.
Dieser Satz wäre vielleicht richtig, wenn derStaat so geschlossen wäre wie England, undwenn alle Consumenten genöthigt, eher zu hohenPreisen dein-inländischcn Bauer seine Erzeugnisse ab-Muscn, ehe der auswärtige Bauer mit seinen wohl-feil«» an der Grenze und an der Zollstätte der Grenzeffch zeigen darf und solche anbieten.
In England ist diese Einrichtung. Die Nationhat sich selber verurtheilt, theures Brod zu essen, in-dem keine wohlfeilen Lebcnsniittcl dür-st" eingeführt werden, um den theuern,die der englische Bauer erzeugt, nichtden Markt zu verderben.
Erst wann der Mangel so groß, daß das Quar,terWeizen bis auf'8o Schillinge gestiegen, darf er ausdem Auslande eingeführt werden, woher cS dannfennnt, daß dieselbe Quantität Weizen, welche derNiederländische Bauer für 4o Schillinge verkauft, der^"glische für 80 Schilling verkauft. *) — Die Ursa-
') Das Quarter Weizen wiegt 420 Pfund, und 8c>Echilling Sterling sind aüß Berliner Thaler. Der