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Ueber das Cataster [2] : zweites Buch. Verfertigung des Catasters / von Benzenberg
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fahrungen, auf welche Zahlen können angewendetwenden, weil sie meßbare Größen enthalten, undvon der andern Seite hat man die Gesetze der rei-nen Mathematik, die auf diese Zahlen angewendetwerden. In welchem Capitel der angewandten Ma-thematik man sich auch befinde» mag, dieses ist im-mer dasselbe und es findet weiter kein UnterschiedStatt, als der in der größer» oder geringern Schärfeder Beobachtungen und Erfahrungen liegt, die beider Betrachtung zum Grunde liegen. In der Astro-nomie sind diese Erfahrungen bei der jetzigen Voll-kommenheit der Jnfirumenke einer großen Genauig-keit fähig allein völlig genau sind sie dochn > chr, und jedes Resultat, welches der Astronom er-hält , ist n u r ein e jN ä h e r u n g, von der er sagenkann, wie weit es nicht von der Wahrheitentfernt ist, z. D. nicht um ein Zehntel oderein Hunderitheil des Ganzen aber er kann nieangeben, wie nahe es nun wirklich bei der Wahr-heit liegt. Eben so, wenn man mit dem Spiegcl-sextanren einen Winkel mißt. Hat man ihn "mal gemessen, so hat man auch >2 verschiedene An-gaben für die Größe des Winkels, die alle von ein-ander verschieden find. Nimmt man aus diesen dasMittel, so weiß man, daß dieses Mittel nicht völ-lig genau ist, daß es nur eine Näherung MWahrheit ist, man weiß nun, daß es z. D. keimViertelminrite von der Wahrheit entfernt liegtallein man kann nicht angeben, wie nahe es »n»wirklich dabei liege. Eben so bei den AlsichäHE^'