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Ueber das Cataster [2] : zweites Buch. Verfertigung des Catasters / von Benzenberg
Entstehung
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75
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den Franken ging alles aus der königlichen Mitte desHauswesens aus — aus dem Palatio — der Pfalz —und alle Dienste im Hause wurden für edel gchalrcn —woher denn die Fränkischen Edelleute sich wechselseitigihre Söhne zu dem Dienste des Hauses sandten. EinLeibeigener durfte nicht die Schwelle vom Hause desFranken betreten. Bis in den Hof durfte er kom-men , wie man solches an der Ceremonie sieht, wel-che die beobachteten, so um Schuh zu finden, sichihm und ihren Besitz zum Eigenthum übergaben.—Sie erschienen mit einem grünen Zweige in derHand im Hofe des Franken, montlosicr. Die Be-nennung eines Mairs ging mit den Sächsischen Ge-folgen nach England, und mit den Fränkischen nachGallien, und noch heutiges Tages haben die StädteLondon und Paris ihre Mairs die ihre obersten Ma-Mratspersonen sind. Da nach der neuen Französi-schen Verwaltung der Mair einer Mairie mitder Führung des Civiletats beauftragt war, so konnte«an die Mairiecn nicht zu groß machen, weil dasHinbringen der Kinder nach der Mairie zu lästigMwcsm. Man vereinigte deswegen selten mehr als2 oder 3Kirchspiele in Eine Mairie. Als dieRheinischen Departements mit Frankreich vereinigtwurden, so wurde auch in dieser die Mairiccinthei-lung eingeführt. Man machte aber in diesen dieNairicen größer, so daß am Rhein zwei MairiecnDurchschnitte so groß waren als drei im altenFrunkrcich. Diese Maicrieen hat man, seit dieseGegenden von den Franzosen verlassen worden, D ü r-