in annum ifDCV.
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eingang Junii hitzig vnd etliche fruchtbare regen, doch mehrere trückhene,der lezte theil Junii vnstet, im Julio anfangs vngewitter, bald hitzig vndtruckhen biss Jacobi, im vberigen kaltter wind vnd regenwetter, im Augustoherlich warm vnd meist truckhen wetter, doch nit ohne fruchtbare regen:im Septembri vnstet, nass vnd kül gewesen.
Ob nun wol der Winter etwas'vnnatürlich warm vnd vnstet gewest,jedoch weil dannoch zimliehe kelt hernach gefolget, die biss Georgii ange-halten , hat meniglichen daraus zu schliessen gehabt, das vnzweiffel keinspaate dem Obs vnd Wein schädliche keltt erfolgen w'erde. Ynd ist drauffim Meyen vnd Juuio gut wetter für die blüe, im Julio vnd Augusto her-lich Weinwetter gewest: derohalben 'der Wein sich trefflich wohl erzeigt,vnd in den Weinlanden wolfeil worden, biss der September entlieh mitvberiger feucht eine hindernuss an der viele, güte vnd wohlfeile gebracht,doch weniger in denen Landen, da er im Augusto die meiste zeittigungverbracht: Also in gemein ein zimliehe ja vberflüssige notturfft vnd gutertrunck erwachsen.
In gleichem vnd obwol im Mayen eine dürre eingefallen, die auch inJunio angehalten, jedoch weil fruchtbar gewitter vor vnd nach, auch dar-zwischen khommen, vnd der schnitt ein herlich schön w'etter getroffen, soist auch das getreid vnd Obs, wie nit weniger andere garten früchten ingemein wohl gerathen : vnd, Gott dem Allmächtigen gedanckt, ein fruchtbarvnd gut Jahr gewest. So hat man auch bey vns nit von sonderen kranek-heiten gehöret, ausser im Februario vnd Septembri von der rliur, meisten-theils der kinder, wegen des vnbestendigen wetters vnd der früchten.
Ilierauss ist zu schliessen, dp,s gewisslich diss ein unbesunnene, aber-gläubische Astrologia sein müsse, welliche von Treid vnd Wein, auch ge-sunder lufft, hindan gesetzt der Monatlichen Witterung, anderss waher,nemlich auss der erdichten Jahrs Revolution vnd Praeventorial figur vndPartibus vini, frumenti &c. ein vrtheil schöpften lehret. Vnd so einer dissalt herkhommen für recht vnd der Natur gemäss bestreiken wollte, demwürde obligen, auss der verschinen facie coeli, den 20. Martii frü vmb auff-gang der Sonnen (nit aber abends vmb die dritte stund in der nacht, wieandere auff ein häuften jrren, vnd niemahlen kein Instrument in die handnehmen, diesen Irthumb zu erforschen! aus dieser waren Revolutions Figur,sprech ich, müste ein solliclier zuvor erzwingen, vnd nach lengs erweisen,das die obbeschriebene Witterung nach einander von tag zu tag also vndnit anderst in derselben sey vorbedeutet gewest: Dan .offenbar, wan daswetter anderst gewest were, so würden auch die früchten vnd des menschenleib anderen zustand gehabt haben. Aber die gantze vnd so offt verenderteJahrs Witterung aus einer einigen Figur zu erweisen, wdrdt einem sollichenan kunst weit fehlen.
Waher ist aber diese abwechslung vnd in gemein diss herliche tem-perament des gewitters erfolgt? Antwort, das ein temperirt, vnd dero-wegen fruchtbar Jahr folgen sollen, haben ich vnd andere dahero abge-nommeu, weils die erfahrung bezeugt, das derley Witterungen gemeinglichauff die grosse coujunctiones zu folgen pflegen, gleich als ob der erdbodenmit,seiner natürlichen krafft (einer sehl sich vergleichend) ab dieser con-junction als der lieblichsten vnd sterckhaften Harmonia erquicket, vnd zuseinem temperament gebracht würde, also das er weder an Feucht nochdürre einige vbermass auss dem Meer in sich fasset, vnnd also die vmb-