in annum MDCV.
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vnd gibt offt an statt eines regens nit mehr, dan etwa ein gewülkh oderrauchechte Lufft, so ein anzeigen ist einer grossen dürre: das also dieAspecten schier nichts anders an vnd für sich selber vorzubedeutten haben,dan die vbermass oder verenderung selbsten des Gewitters, es sey nun inwas Sorten es wolle. Dan ein einiger Apect vermag in eim one das feuch-ten Winter einen linden regen oder sehne, in eim trockenen Winter einensehr kalten frostigen wind, in eim feuchten Sommer einen, külen regen oderdonner, in eim dürren Sommer eine grosse schwülige hitze verursachen: inAnsehung das der einige jetz besagte dampff eine lauwe werme mit sichauss der erden bringt, vnd derohalben, so er dickh vnd vberflüssig, imWinter dem Gefilde anstatt eines kleids wider die kelte, im sommer an-statt eines fürhangs wider die Sonne ist: so er aber dün vnd durchsichtig,im Winter bald erkalttet, vnd wie ein warm wasser, desto sterckher ge-fröret, im Sommer aber die Sonne durchlasset, vnnd von deren gleichsamsüedend gemachet wird. Hierdurch würdt drumb nit vrsach gegeben dieAstrologiam zu verachten : dan es noch vber die massen viel ist, das dietägliche verenderungen der lufft aus den aspecten folgen, vnd entlieh vor-hergesagt werden sollen, wan man schon nit eben gewiss sagen kann, obes regnen oder donnern werde.
Ob aber die Aspecte diss jetz besagte vermögen, soll jetzo mit er-wegung der jüngst verflossenen Jahrswitterung erklärt werden. Bey derenich diss von kürtz wegen einmahl für allemahl gesagt haben will, dasgmeinglich schön wetter gewest, wan gar kein Aspect, oder deren wenigerschinen, vnd also die Erde einen Feiertag gehalten: darauff dan einjeder in ablesung der folgenden verzeichnuss achtung geben mag. Dan waich von keinem Aspect mefde, soll allwegen verstanden werden, das war-hafftig keiner gewest. Dergstalt vnd demnach es zu eingang vnserer für-habender Jahrszeit, nemblich Anno 1603 den 23. Septembris bey 5 ©>vnd * 9 Ij. starck geregnet mit nebel, ist stracks drauff zween tag meistschön, doch wegen der vmbstehenden Aspecten feucht gewest. Den 26. 27.bey tj 5 ward es trüb, regnet, gab nebel. Den 27. 28. 29. 30. schön,doch 29. Nebel bey >k 9 t>- Dan zu mercken, das 1j vmb 40 minuten we-niger, 9 aber mehr hat, dann die alte rechnung gibt. Den 1. Octobris1603 ist eine früe Kelt eingefallen, starck gereiffet, anfangs mit grossemnebel. Zu nacht 1. 2. Wunderzeichen, die ein vorbot seind zu enderungdes wetters. Dan ein c/ ® §> zumahl ein □ '4 d gewest, die haben windgebracht, mit Verwunderung das es nit geregnet. Der wind ist von Mittaggangen, daher zu vermuthen gewest, das villeicht auff den Tyrolischengebürgen, dahero der wind khommen, viel Sehne vbern Sommer ligen bliben.Den 3. noch schön, kalter wind, bey 9 %• Hernach biss 10. schönblieb kaltt, weil die ® nunmehr in starckhem abweichen , 7. 8. 9. trüb,fünster, wie es im Herbst pflegt; 10. 11. % 1) 9, wind wendet sich, khamvon Niedergang, bracht warm wetter, gewülekh vnd feucht, abermahl zuverwundern, das es nit gar regnet; 12. 13. 14. schön windig vnd warm.Mercurius bleibet meines erachtens an dieser stelle besser hinden: dero-wegen erst 14. 15. der d $ falt. Gab abends 14. ein hoff vmb denMond, folgte 15. wind, entlieh regen, der weeret biss 18. Dan hierzwischenein starckher □ 1) d gewest: gleich als wen die natur dessen schon zueingang des Monats war genommen, vnd sich damahlen gespart, jetzo aberdesto mehr ergossen hette. Hernach von 18. biss Allerheiligen schön warm,