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Prognosticum

dann auch gar khein Aspect mehr folgt, dan allein 26. A <J ?. Der khom-mende A ® <J sterckete die wärm. '

Den 1. Novemb. 1603 starcker Nebel und 2. an orten regen beyc/ % ?> vnnd A ® d- Hienach biss 7. schön warmer wind. Dan dieserAspecte natur ist, das sie in puncto auffdampffen machen, vor vnd nachaber zu lufftigem hellem wetter helffen' 8. 9. Regen, da wirdt vnzweilfeldie c/1)? gewest sein, nit zwischen 5. 6. Dan dieser enden wendet ?seinen lauff, vnd ist in der rechnung am aller irrigsten. 10. 11. schön. ‘

12. 13. 14. trübe sehr kalte Lufft vnd an orten regen. Hie hat vnzweiffel 1

? seinen Stillstand gehalten, nit aber den 21., dan dieser Stillstand pflegt-also zu wittern. 14. 15. 16. 17. 18. schön vnd etwas trüb, wie gewönlichim Herbst. Den 19. auff vorgangene Schönheit bey A d 9 ein starckherNebel, trüb, kalt. 20. 21. 22. 23. stättigs Melancholisches vnnd feuchtesWetter, entlieh starckher regen, das muss ein vrsach gehabt haben, vndwerden andere stationem Mercurii dahin ziehen, die ich probabiliter besserhinaulf geruckht, es gehet aber auch ohne diese an vrsachen nit ab, danden 21. ist A TJ. d gewest, ein starcker Aspect. Den 24. 25. 26. still, aberMelancholisch, warm und böser weg. Ward A fj d. d ® %■ Den 27. 28.

29. schön vnd wegen der Jahrszeit erstmahlen gfrorn. 29. 30. gfrör vndregelin vndereinander bey d ® cT4 9- Vnd weil die Sonn, Venus vnndMercurius zu beiden höchsten Planeten khommen, die sich auch zusammengenahet, hat man vmb Lintz Erdbidem gespüret, dazu die trückne im Octobereine andeutung gegeben: gleich als wan die Erde durch so vielfältigeAspecte zu vil vbertriben were. ;

Zu eingang Decembris 1603. hat man der Astrologia zu spotten ge-habt, weil an statt Nebel vnd Regen vnd vnnatürlicher werm vielmehr eingrimmige kelt den 1. 2. 3. 4. mit starckhen Wunderzeichen eingefallen.Derohalben ich den Lesern auff die vorhergangene Cautiones gewusen, zu-mahl auch jne vermahnt haben wil, zu bedenkhen , das ein solliche grim-mige kelt gleich so wol ein excess des Gewitters seye, als eben regen oderSehne, vnd nit ohne scharffen schneidenden Wind, der auch aus der Erden,sonderlich auss den kalten Nordlanden khompt, verursacht werden möge.

Vnd w'eil kurtz ein Erdbidem vorhergangen, sollen w'ier diese Witterung nitfür ordinari , sondern etwas seltzams halten. Es ist auch bei so vielerAspecten Vermischung nit leicht, einen jeden insonderheit zu applicirn, dochwil ich etwas versuchen. Nemblich weil den 8. 9. 10. schön vnd natürlichkalt Wetter gewest, wirdt ohne zw’eiffel die Ij. ? nit den 8. 9., sondernfrüer gewest sein, wie dan per observationem kurtz hernach bestättigt wor-den. DemnacJj so wirdt auch ^ 9 ? etwas früer, nemblich den 2. 3. ge-west, vnnd solliche grimmige kelt durch scharffe Lüffte verursacht haben,wie Anno 1602 vmb Philippi, da sie den Wein erfrört; darzu verhilfft auchc/ 1j 9 , dan sie offt mitten im Sommer küle, bleiche, doch klare Lullt

bringt, das die Sonne gleichsam durch ein Wasser scheinet. So bringt

c/® ?, sonderlich alle drey ® 9 ? in A cf auch wind, sonderlich A ®'cfist zu Wunderzeichen geneigt: Das aber strackhs 5. 6. 7. eine Linderungvnd starcker Wind mit Sehne entstanden, ist ganz vnd gar dem </??

ähnlich. 11. 12. 13. ists warm worden, Eiss gebrochen, vrsach ? St(atio)nahe bey tj vnd %, der hat Dämpfte auftgetrieben, viel mehr aber ist dievrsach, das Saturnus vnd Jupiter zusammen genahet, vnd wär lengst lind

worden, w'enn es nit die anfangs gemeldete Aspecte gehindert hetten, wie

A.