Band 
Volumen VIII. Pars I.
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IV. Astrologica.

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simul esset alterutri consulere: Matt hi am quidem redderet confidentissimum,Caesarem vero formidolosum. Ego, ut dictum, nihil puto inaedificandum.Scripsi autem et scrutatus sum omnia hoc proposito, ut ex eo conjecturamcaperes, quantum Prognostico Gallico sit tribuendum: nimirum plane nihil.

Breviter, censeo Astrologiam exire debere non tantum e senatu sedetiam ex animis ipsis eorum, qui hodie Caesari optima suadere volunt, adeo-que arcendam penitus a conspectu Caesaris. —

Thema nativitatis Wallenstenii, quod D. Struve in libro quem supradiximus proponit, pluribus quidem locis discrepat a nostro, quod secuti relationemD. Ilelbig 1. c. exhibuimus antequam accepimus vol. XVIII mss. Pulkov., neque verotanti sunt errores, ut integrum thema recudendum sit. Hos tantum corrigendos cen-suimus: p. 386 lin. 22. lege 21 0 :rrr; p. 387 1. 1. pro mit anstehet lege: entanstehet ;lin. 16. pro dieweil lege wiewol; lin. 17. pro im anfang lege der aufgang, lin, 13. abinfra lege grossen Faehl-, lin. 5. 4. ab infra lege: und einen anhang des arabischen

Sortilegii; lin. 3. oraculum pro calculum. Pag. 38f\ 1. 27. lege:. Gedanken,

bringt naigung zur Älchymiam; lin. ultimae adde: wofern er nur den Weltlauff in

acht nemen würdt, würdt er zue hohen digniteten . Pag. 389 1. 2. ab infra lege

Jahr 1613. Pag. 390. 1. 5. lege: eine Wittib vnd nit schön; lin. 12. lege: directio

ascendentis ad oppositum Martis vnd zuemahl ein conjunctio magna Saturni .;

lin. 16. lege: Ich aber nimb nichts darauss ab, alss diss lin. 21. lege: so würdtes doch anmahnen. —

Nativitatem hanc Keplerum constituisse anno 1609 (vel 1608) diximus 1. c.Correctum thema tradidit Keplerus petenti Wallenstenio anno 1625. Usus estWallen-stenius internuncio Gerhardo de Taxis, qui idem Keplerum adiit per alium quendam,scribens:

Edler und gestrenger Insunders lieber Herr Fendrich. Neben Wünschung vonGott dem Allmächtigen alls liebs vnd guedts, hatt er mich jeder Zeit ihm zu dienen bereit.

In der bewussten Materia schreibe ich allhie dem herren Keppler. Bitt denHerren dienstlich er woll mir sonil zu gefallen thun, damit ihm der brieff Sicher, vnddem Herren himvidrumb eine antwort von ihm zuekumme. Verdiene solche freund-schafft vmb den Herren In andere wege. Mir were lieber (wens sein kundt) das ihmdesswegen der herr selber zueschribe, mit Versprechung gegen seiner muhe,einer ansehnlichen Verehrung, damit er wegen meines Nahmen nit etwa con-jecturiren koennet, wer derselbe herr were, der solches an ihm hegert, dan er vor dergestehen Natiuität von ihm in persona nit gern bekant were. Derowegeu, so derherr solches selber (alss die Stellung derselben Nativitet) bey ihm sollicitiren vnndprocuriren wolt, ging es vill sicherer vnd mit weniger argwöhn Zu; wer weiss obderselb herr dem herren heut oder morgen nitt koennet solches,durch befürderung geniessen lassen. Im fall der herr solches selber auffsich nehmen wolte, die bewilligung derselben Natiuitet von ihm zu erhalten, durffteder Herr meinen brieff ihm nit Zue zu schicken, nur denselben bey sich zu behalten.Im widrigen kan der Herr meinen brieff ihm zueschicken, vnd die antwort von ihmprocuriren; aber das ander «were mir lieber. Ich reise vbermorgeu (wills Gott) zumherrn Cardinal, verhoffe Innerhalb 6 oder 7 Tagen widrumb hie zu sein, vnd demHerren auf dem dienst warten. Vns sembtlig in Schutz des allerhoegsten Empfeh-lende Datum Wien den 20. Novemb. 1624.

Des Herrn

dienstbereitter Jedertzeit

Gerard von Taxis.

Ob: Leut.

(Inscriptio: dem Edlen vnnd GestrengenHerrn Fendrichen von Hochkirchen, MeinemInsunders lieben Herrn vnd guedten FreundtZne haenden. Wien.)