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Vita Joannis Kepleri.
nihts geschrieben häbt ob jer jm jm steirmärch kbient jnn dienstcn vnterbelfen. iiwais nibt ob ih soll holz khaufen oder nilit ib wais niht wass ih dain soll micr gt-schiht so hart das ih nibt waiss wäran ih bin ib khäufet gern ein Püt (lectum) ih ha)schon ettlicbe gefailt es sint für war schichte Pöt zu 12 vnd 15, 16 auch 18 gultcnmiht nuer ein Polster darzue schreibt mier doch wass ih dain soll es geht alss garvill gelt auf, wover jer jnn die stat kliumbt so seht zu unsern Püten vnd zu alerthaussrath, seht wie vill Pöt sint vnd wass mier jnn der Daillung zuekhumbt schreibeales auf. schreibt mier wan jer witter herauss weit raisen seht euch wol fier das jtrniht jn Vnglickh khumbt ih bit euch gar dreulich ih bin aleweil jnn engsten des-wegen bit euch gar freundlich schreibt wie es drinen steht vnd bit euch auch lasteuch vnsser Sachen ale dreulich bevolchen sein jer seht das ales gar deuer ist zukaufen, seht das ales jnn guete verwarung khumbt seht auch gen weingart hinauf wiees steht griesst dem wein zörl vnd sein weih vnd dass sie fleisig vnd dreu sint gricstdie frau muetter vnd die ganze freundtschaft auch ieterman vnd griest die haussleitsover jer drein khumbt jnss hauss, hietet euch damit jer mier niht in Vnglickh kumbtbit euch gar schön, ih bin mit der rögel innss khaiser garten gewösen bin beim Iust-hauss auh gewösen wo die istrament (instrumenta astronomica Tychonis) sint gestautenwier sind die garten ale aussgangen, es ist fierwar ein schener garten der khaisergeth ale Dag vmb 3 vr drein der gertner liats vnss gesagt, mier sint zun leben (leones)gangen haben sie auch geschaut wier haben 3 leben gesehen sie haben gar häslichprillt, das hauss hat ales zitert wan sie prilt haben, wier haben sonst auch seltzamcDiere gesehen, ich hab die hans millerin püten, das sie ist mit mier hinauf gangenins khaisser garten. Vns ale inn dem Schutz des Almechtigen bevelchc ich bit auchschön khauft mier ein schwarz chäter girtel ich hab khain girtel umzubinten khaaftmier ein sauberen mein girtel ist auf khleine strichlen zubrechen jezt sint mier diegräzerischen girtel selzumb vnd sint von mir vnd der rögel freuntlich gegriest gottbefolchen schreibt mier wiess mit der zeillerin stobt. Datum den 31. Mai jm 1601 Jaer.
Barbara Keplerin.
Fragmentum literarum Kepleri ad uxorem.
Ä Der Ehrentugenthafften frawen Barbara Kheplcrin meiner lieben Haussfrawen
Behaim.
.gefahr derfft eüch nichts mehr besorgen. Bin yberal gast , der Nied-
nauss schilt mich drumb auss; lig in seim Ilauss. Die Wein seind gar sauer,hab Im die drey stärtin ein für 18 fl. gelassen, er würdt mit mir wegen desweingart costen abraitten vnd das yberig herauss geben: von dem Gelt würdteüch Sten von Wien auss berichten. Wan eüch Tycho Brahe Gelt gibt, somögt Ir wol Iloltz khauffen, aber floss weiss, befehlt cs dem Michel Balbie-rer. Den Rebenmichl derflt Ihr alsdan nit zahlen, biss ich das geltt für dieclagkleid bring. Gibt er euch khein geltt, so scliawt wie Ir Iloltz von Inenzu leih bekhommet vnd last es anschreiben, khaufft doch die notdurft zu eiuzcldarneben. Ir habt noch nie geschahen, wie Ir lebet, ob Ir nachts die Zim-mermännin oder Ir Dienl bey eüch habet oder nit. Man sagt wol hie auchvom friden, aber die Tartarn ligen nur vier Meilen von Ratckherspurg, bren-nen vberal, biss vber limbach, das sie auch ausbrennt haben. Man heitnichts drauff.
Die (?) lassen eüch alle griiessen, die lisl hatt es gleich geschehen lassen,das Ich gesagt, Ich well eüch schreiben, sie sey ein brautt mit dem Grynaeo,sie ist hüpsch gesund - vnd munter vmb den Kopff. Die frantzin ist gar an-dächtig worden, geht biss gehn Zell vnd lasst Ir die gutsche nachgehen. Sio