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sie es zu gräz nicht inen warn das ich gelt zu steir ligen hab pis es vük khumtdarmit sie es nicht auch verpieten wie das die Nitenausin schuldig ist der her Vaterwole das pöste pei der Sachen duen vnd sich meiner als ein Vater annemen wie ichden das verdrauen zu ime süze er wer mich nicht lasen wen ich solches witer vmbden hern Vater oder die seiuigen verdienen khan willichs von herzen gern duen. nichtmehr suntern winsche den hern Vatter samt den Khindern was inen selbst lieb istvnd sie inen selbst winschen mögen vnd due sie säment den liehen got pefelhen
Datumb pfafen hofen den 23 (?) September 1612
Regina Ehern.
Exstat Kepleri epistola ad feminam quandam, scripta circa idem tempus quovel Pragae vel Lincii quaerebat sociam, in qua se defendit contra malevolos, quiipsum denunciaverant quasi uxor prior minus aeque ab ipso habita fuerit, in hunc modum.
Edle Ehrntugenthaffte, Grossgiinstige Fraw. Dieweil Ich mir in GottesNamen fürgenommen, alles dasjenige fiirzukehren, was zu erraichung meinesIntents dienstlich vnd der Vernunfft gemäss, auch gegen Gott verantwortlichist: also hab Ich der Frauen hiermit vnd für dissmahl schrifftlich wollen zu-verstehen geben, wie Ich vermaine etlichen Einreden oder fürwürfen zu be-gegnen sein w'erde.
Erstlich will es gar schimpflich lautten, das eine soll Fraw stern-seh erin haissen. Antwort. Ich hab ja ein so zart gemüeth zu meinerprofession gebracht, als khain Weibsbild nimmermehr haben mag. Mich hattder leutte vnd sonderlich meiner mitgesellen Verspottung sehr geschmertzet.Ich hab aber bedacht, das es ein vnverschulter spott seye, hab dcrhalbcn einDing gethan, vnd mich selbs also gehaissen. Darmit hab Ich die bursch gestil-let, das mir niemand das sternsehen vorderwärtz auffgeropffet, was aber hinder-wärtz geschehen, hatt mir nit wehe gethan, ist auch khain schmach gew'est.
Sternsehen ist khain böses stuckh, ein sternseher ist doch noch vielbesser, dan ein Handvvercksmann, besser dan ein Kauffmann, ansehlicherdan ein schulmaister, einem Weibsbild zu einem eheman annämlicher dan einprediger; den Medicis an ehren gleich, aber vil rhümiger, wan er sein aus-kommen hat. Vexircn die Schreiber einen Sternseher, die Soldaten vnd Be-fehlshaber vexirn hingegen einen Schreiber, haissen Inen einen Placknen etc.Eines doctors Tochter gedünket sich vil zu hoch darzue, das sie einen Schrei-ber neme. Ein student wan er nit fortkommen khan, gibt er einen Schreiber,also gehet das Vexiren auff Vniversitäten. Allhie, da ein Kays, hollstatt vndvil Canzleyen, waisst man von nichts bessers, dan von Schreibern. Alzeittder maiste hauff auff seiner Miste, vexirt den Wenigsten. Vor Zeitten hattman alle glehrte vexirt, vnd hatt sie Schüler gehaissen, weil lrer damahlenweniger gewest dan heutt zu Tag. Jetzo vexirt alle Welt einen Sternseher,weil lrer nit so viel sein dörffen als deren Aertzte oder deren Procuratornoder der Prediger, vnd allhier der Schreiber.
Wan man aber, wie billich, auff Kayser, Könige, Fürsten vnd Herrensehen will, von denen alle stende Ire Würde haben, da gilt ein glehrtersternseher neben einem reichen Schreiber seinen pfenning: offt ist Inen einglehrter sternseher lieber dan alle Schreiber. Allain das sie Iro nit entperenkhönden.
Vexiren würget nit. Wer sich die Fliegenbiss will Irren lassen, dermuss offt nit essen.
Wan der liebe Gott meiner hertzliebsten hausfraw seligen beständigere