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sehen Messungen voranzuschicken, dann sämmtliche Dreieckspunktein sphäroidischen Polar -Coordinaten von Berlin aus zu berechnen,und sie in Verbindung mit den noch auszuführenden astronomischenBestimmungen, zu Untersuchungen über die Figur der Erde, in ei-nem besonderen Bande zusammen zu stellen.
Da seit 1837 das Personal der trigonometrischen Abtheilungnicht ohne Veränderung geblieben ist, so halte ich es für Pflicht, umJedem gerecht zu werden, hier den Antheil den ein Jeder, sowohlan den Beobachtungen als auch an den Rechnungen genommen hat,in der Kürze näher anzugeben. Von 1837 bis Ende 1841 warender Hauptmann v. Monier vom Generalstabe und der Lieutenantund Ingenieur - Geograph Bertram meine Gehülfen. Bis zu dieserZeit hatte ich mit Hülfe des Hauptmanns v. Mörner die Winkelvon Trunz bis zum Gollenberge ausgeglichen (woran auch derLieut. Bertram abwechselnd Theil genommen hat) und die End-gleichungen für die Ausgleichung des Dreiecksnetzes bis eben dahinformirt.
Im Sommer 1841 konnte ich an den praktischen Arbeitenselbst nicht Theil nehmen, weil mir von Sr. Majestät dem Königeein Auftrag zu einer wissenschaftlichen Reuse nach Frankreich undEngland geworden war. Der Hauptmann v. Mörner und der Lieut.Bertram führten daher in diesem Jahre die Winkelmessungen alleinaus. Im darauf folgenden Winter erkrankte der Hauptmann v Mör-ner und starb. Der Generalstab und namentlich die trigonometrischeAbtheilung verlor in ihm einen unermüdlich thätigen und talentvollenOffizier. Seine Stelle wurde durch den Lieut. v. Hesse (gegenwär-tig Hauptmann im Generalstabe) ersetzt, dem es durch Fleifs und