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Die Küstenvermessung und ihre Verbindung mit der Berliner Grundlinie / ausgeführt von der trigonometrischen Abtheilung des Generalstabes ; hrsg. von J. J. Baeyer
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F ormort.

gründliche Kenntnisse in kurzer Zeit gelang sich so auszubilden,dafs er mit Hülfe des Lieut. und Ingenieur - Geographen Rodowiczdie Ausgleichung der Kette von Bahn bis zur Berliner Grundlinieausführen konnte, wobei er eine seltene Ausdauer und Gewandheitim Rechnen zeigte. Der Lieut. Bertram konnte nur von Zeit zuZeit an diesen Arbeiten Theil nehmen, weil er aufserdem mit Be-rechnungen für die Detail - Aufnahme beschäftigt und zwei Jahre nachAltenburg kommandirt war um dort eine angefangene Kataster-Ver-messung zu vollenden.

An der Messung der Berliner Grundlinie, so wie an verschiedenenRechnungen, nahm aufser den genannten Herren noch der Pr. Lieut.v. VFrangel Theil, der zur Zeit zur trigonometrischen Abtheilungkommandirt war, und mir durch seinen Fleifs und seine Ausdauerwesentliche Hülfe leistete. Die Berechnung der gemessenen Zenith-distancen' und die Ausgleichung der Höhen wurden zuletzt vorgenom-men, und von mir im Winter von 1848 f 4-9 mit Hülfe des Lieut.Bertram und des Lieut. und Ingenieur-Geographen Beckershausausgeführt, welcher Letztgenannte, an Stelle des im Herbst 1848 inHolsteinsche Dienste übergetretenen Lieut. Rodowicz , zur trigonome-trischen Abtheilung kommandirt worden war. Endlich habe ich nochder Hülfe eines nicht zur trigonometrischen Abtheilung gehörigenTheilnehmers zu gedenken: es ist dies Herr Zacharias Dase, des-sen bewundernswürdiges Talent im Kopfrechnen Herr Prof. C. G. Ja-coby mit Erfolg für wissenschaftliche Zwecke dadurch nutzbar zumachen suchte, dafs er ihm die Anleitung zur Auflösung der nachder Methode der kleinsten Quadrate formirten Bedingungsgleichun-gen gab. Den eisten Versuch machte Herr Dase mit den 47 Glei-