Vorwort.
VII
chungen in der Küstenkette §. 84., die der Hauptmann v. Hessebereits aufgelöst hatte, und nachdem dieser Versuch vollständig ge-lungen war, löste Herr Hase die im §. 92. aufgeführten 86 Bedin-gungsgleichungen in der Zeit vom 1. Juni bis Mitte September 1847richtig auf. Ich kann daher- Herrn Dase, als vollkommen zuverläs-sig, Allen empfehlen die ähnliche Rechnungen auszuführen haben, undes ist zu bedauern, dafs es bis jetzt noch nicht hat gelingen wollen,ihm eine nur einigermafsen gesicherte Existenz zu verschaffen, damiter sein Talent ausschliefslich nützlichen Arbeiten zuwenden könnte.
Diesem ersten Bande der trigonometrischen Vermessungen desPreußischen Staates wird, sobald es die Umstände gestatten, einzweiter folgen, der die ältere Dreieckskette vom Rhein bis Berlinund von da durch Schlesien und das Grofsherzogthum Posen, biszum Anschlufs an die Seite Trunz-Brosowken (bei Elbing) enthält.Es würde mit diesen Dreiecken der Anfang gemacht worden sein,wenn nicht noch verschiedene Ergänzungs - Arbeiten hätten abgewartetwerden sollen. Für die Rheinische Dreieckskette wurde im Jahre1847 eine Grundlinie bei Bonn gemessen und die dortige Stern-warte, unter Mitwirkung des Herrn Prof. Argeiander, mit demDreiecksnetze in Verbindung gebracht. Aufserdem wäre noch einAnschluß mit der neuen Belgischen Triangulation, die erst in diesemJahre unter Leitung des Herrn Obersten Nerenburger angefangenwird, im Luxenburgischen wünschenswerth. In Oberschlesien warschon für das Jahr 184.8 eine Verbindung mit den RussischenDreiecken des Generallieutenants v. Tenner Exc. im KönigreichPolen eingeleitet, dieselbe mußte aber der politischen Ereignisse we-gen auf günstigere Zeiten verschoben werden.