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mit Versuchen zur Bestätigung derselben.
verhalten sich so unter sich, dafs z. B. der Durchmesser deszweyten Ringes nie ganz zwey Mal so grofs ist, als der desersten 5 der Durchmesser des dritten nicht drey Mal so grofsals der erste u. s. w. Bey beyden Arten der Höfe scheint derHimmel gewöhnlich leicht mit Dünsten belegt. Wir werdenbey der Theorie der Höfe noch audere Schlüsse aus den Beob-achtungen ziehen können.
Ansichten verschiedener Naturforscher über dieUrsache der Entstehung der Höfe undNebensonnen.
Bey Aufzählung der Ansichten verschiedener Naturforscher, überdie Ursache der Entstehung der Höfe, werde ich nur diejenigenbesonders auszeichnen, bey welchen der Weg des Lichtes wirk-lich verfolgt, und so die Bildung dieses Phänomens gezeigtwurde. Mehrere waren z. B. der Meyinnig, die Plöfe werdendurch Brechung der Lichtstrahlen in den Dunstkügelchen oderEistheilchen gebildet, zeigten aber nicht, wie dieses geschieht;andere glaubten, dafs sie durch Beugung des Lichtes entstehen;wieder andere, ^dafs ihre Bildung mit den Regenbogen einerleyGrund habe, doch ohne den Weg' des Lichtes wirklich zaverfolgen.
Zu den obengenannten gehört auch die Meynung des Des-cortes. Dieser glaubt, weil während eines Regens kein Hofgesehen wird, müfsten diese Erscheinungen durch Brechung derStrahlen in den runden Eistheilchen, die sich in der Luft’befinden können, gebildet werden. Die Eistheilchen könntenauch, wie er meint, mehr oder weniger platt seyn, und sogvöfsere oder kleinere Hofe bilden. Zur Erklärung des hori-zontalen Kreises nimmt er einen ans gefronten Dünsten beste-
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