Band 
Erster Theil.
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298
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298 Deutschland.

fang; Dank, Münze, Börse. Seiden-, Woll-, Baunnvoll-, Seifen-,Zucker- u. a. Fabriken. Thranbrenncrei. Gleich dabei das große DorfMttense», 150» E. Rlopstock's Grab (t 1803). Denkmal der von denFranzosen bei der Belagerung Hamburgs vertriebenen und hier gestorbenen1100 Hamburger. Der reizende Rainvillischc Garten an der Elbe. — DreiMeilen nördlich von Alton» die 1821 gestiftete Armencolonie Friedrichs-gabe, 1831 — 105 E. — Blankenese, großes Dorf auf hohem Elbufcr,welches hier eine weite Aussicht darbietet, 2 — 3000 E. Fischer, Schifferund Lootscu, welche selbst a» der Niederländischen Küste Fischfang treiben.Schöne Landsitze und Gärten am Elbufer, vorzüglich der reizende Bauer-sche Garten. Eben so durch schöne Umgebung ausgezeichnet sind die Dör-fer Nienstedten und Oockenhuden; desgleichen Flottbcck mit berühmterÖkonomie und Baumschule.

3) Grafschaft Ranza». Das ehemals Pinnebergische Amt Barmstedtwurde 1650 vom Kaiser zur Reichsgrafschaft Ranzan erhoben und fiel1726 durch Erbschaft an das königliche Haus. — Elmshorn, 2500 E.Schifffahrt auf der Elbe.

II. Herzogthum Lauenburg — 16Q.M. 38,000 E.

Lauenburg kam nach Heinrichs des Löwen Achtserklärung an dasHaus Askanien, späterhin nach verschiedenem Wechsel im XIII.Jahrh, an die Herzöge von Sachsen und bildete das Gebiet einer be-sonderen herzoglichen Linie, nach deren Aussterben (1689) es zufolgeder Erbverbrüderung von 1369 an das Haus Braunschweig (Zel-lische Linie) siel. Der größte in N. der Elbe belegene Theil ward1816 an Preußen und von diesem Staate sogleich für das demsel-ben überlassene ehemalige Schwedische Pommern an Dänemark ab-getreten.

Nayeburg, sehr angenehm in einem See belegen, 2600 E. Das Dom-stift fiel im Westfälischen Frieden an Meklenburg. Es gehört leit 1701 derLinie Strelitz. Domschule. — Lauenburg an der Elbe und Stcckenitz,3too L. Schloß fetzt Amthaus. Elbzoil. Schifffahrt. — Möln an derSteckenitz, 1600 E. Eulcnspicgels Grab.

27. Königreich Hannover.

Dieser Staat — 69L Q. M., wird durch die Nordsee, Elbe, Mek-lenburg, Preußisch Sachsen, Kurhessen, Lippe, Westfalen und die Nie-derlande begcä'nzt, durch Braunschweig, Schaumburg, Oldenburg undBremen zerschnitten. Der Boden zieht sich von den Gipfeln der N.Deutschen Gebirge bis zum Meereskunde fort und bietet alle Verschie-denheiten des Gcbirgs- und Flachlandes dar. Auf dem höchsten Theiledes Gebirges (dem Harze) ist wenig Fruchtbarkeit, aber Wald- undMineralreichthum, in den Verbergen, Hügelketten und am Fuße der-selben schweren Kleiboden, eine der Kornkammern des Landes; dannfolgen unabsehbare Flächen, nur durch Erdrücken und geringe Erhöh»«-